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Universität Basel

Politikwissenschaft Abschluss: Master

Politikwissenschaft

Im Masterstudium Politikwissenschaft werden empirische Fragestellungen zu politischen Phänomenen selbständig erarbeitet und mit geeigneten Datenerhebungs- und Analysemethoden untersucht. Themenfelder sind zum Beispiel Aussenpolitik im Vergleich, Macht und Konflikt in internationalen Organisationen, Friedens- und Konfliktforschung oder der Einfluss von Interessensgruppen in demokratischen Systemen. Die Studierenden können sich dabei ihren Interessen folgend auf eine oder mehrere Weltregionen spezialisieren.

Neben der qualitativen und/oder quantitativen Erforschung eigener Fragestellungen erweitern die Studierenden ihr Wissen im Studienfach Politikwissenschaft sowie in anderen geisteswissenschaftlichen Fächern durch ein breites Angebot an frei wählbaren Veranstaltungen. Es kann ausserdem ein Praktikum absolviert werden. Das Studium befähigt zu vielfältigen und herausfordernden Tätigkeiten in Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Medien. 

Schwerpunkte der Lehre und Forschung

Das Studienfach Politikwissenschaft an der Universität Basel zeichnet sich durch einen starken Fokus auf Internationale Beziehungen sowie Vergleiche zwischen und innerhalb politischer Systeme aus. Eine weitere Besonderheit ist, dass es inhaltliche und methodische Grundlagen mit der Expertise zu ausgewählten Weltregionen kombiniert. Dabei haben die Studierenden die Möglichkeit, ihren spezifischen Interessen für eine oder mehrere Regionen nachzugehen. Demokratie, politische Repräsentation, Friedens- und Konfliktforschung sowie die Europäische Union bilden weitere thematische Schwerpunkte.

Diese Schwerpunktsetzungen ermöglichen vielfältige Kooperationen in Lehre und Forschung mit anderen Fachbereichen der Gesellschaftswissenschaften und der Geschichte. Der weltregionale Fokus des Studienfachs schliesst zudem ergänzend und erweiternd an die geographischen und kulturellen Kontexte der Angebote des Zentrums für Afrikastudien, des Europainstituts sowie der Fachbereiche Nahoststudien, Osteuropa und der Literaturwissenschaften an.

Das Masterstudium baut konsequent auf das im Bachelor erworbene Wissen um Theorien und Methoden der Politikwissenschaft auf und besteht aus vier Modulen. Im Modul «Empirische Forschungsmethoden» werden Datenerhebungs- und theoriegeleitete Analysekompetenzen vertieft, die in den wissenschaftlichen Forschungsarbeiten im Modul «Regionaler Fokus» zur Anwendung kommen. Neben dem selbständigen Arbeiten wird auch teamorientiertes Arbeiten durch Kooperationen in Arbeitsgemeinschaften erwartet und gefördert. In den Modulen «Vertiefung Politikwissenschaft» und «Erweiterung Gesellschaftswissenschaften» steht den Studierenden ein breites Angebot an Wahlveranstaltungen zur Verfügung, um weitere individuelle und komplementäre Schwerpunkte zu setzen.

Neben dem Erwerb von fachspezifischem und interdisziplinärem Wissen lernen die Studierenden, Forschungsprojekte selbständig zu konzipieren und durchzuführen, ihren Forschungsansatz kritisch zu reflektieren und komplexe Zusammenhänge sowie wissenschaftliche Erkenntnisse mündlich und schriftlich nachvollziehbar zu kommunizieren. Das Studium wird mit einem Masterkolloquium, der Masterprüfung und gegebenenfalls der Masterarbeit abgeschlossen.

Studienaufbau

Der Master ist der zweite Studienabschluss nach dem Bachelor. Das Masterstudium umfasst insgesamt 120 Kreditpunkte (KP). Politikwissenschaft wird in Kombination mit einem zweiten Studienfach zu je 35 KP studiert. Dasjenige Fach, in dem die Masterarbeit (30 KP) geschrieben wird, gilt als Major, das andere als Minor. Ergänzend werden im Komplementärbereich 20 KP erworben. Ein Kreditpunkt ECTS entspricht ungefähr 30 Arbeitsstunden.

Master of Arts (120 KP)
Major
aus Phil.-Hist. Fakultät
65 KP
Minor
aus Phil.-Hist. Fakultät
oder ausserfakultär
35 KP
Komplementär-
bereich
20 KP
Zwei Studienfächer

Fächerkombination

Das vielfältige Verständnis von Theorien und Methoden in der Politikwissenschaft ermöglicht auf ideale Weise, das Studium interdisziplinär zu gestalten, und lässt sehr viele gewinnbringende Kombinationen mit anderen Studienfächern zu. Die Studierenden sind frei, das zweite Studienfach gemäss ihren spezifischen Interessen zu wählen. Dabei kommen sowohl Fächer der Philosophisch-Historischen Fakultät als auch ausserfakultäre Studienfächer in Frage.

Der Komplementärbereich besteht aus frei wählbaren Lehrveranstaltungen. Sie sind einsetzbar zur Vertiefung in den gewählten Studienfächern, zum Einblick in andere von der Universität Basel angebotene Fächer oder zum Erwerb von Sprachkompetenzen.

Berufsmöglichkeiten

Ob als wissenschaftlicher Mitarbeiter, Berater, Analyst, PR-Officer, Projektmanager, Medienschaffender – ein Masterabschluss in Politikwissenschaft eröffnet vielfältige und spannende Tätigkeitsbereiche in internationalen Organisationen (wie etwa der UNO), in NGOs, in Forschungsgruppen von Firmen im Privatsektor (Banken, Versicherungen etc.) sowie in Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Medien. Grundsätzlich kommen alle Tätigkeiten in Frage, die selbstständiges, methodisches und analytisches Arbeiten voraussetzen.

Wer eine akademische Karriere einschlagen möchte, kann sich im Anschluss an den Master für ein Doktorat bzw. eine Promotionsstelle bewerben.

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