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Universität Basel

09. September 2019

WWZ feiert seinen 30. Geburtstag

Prof. Dr. Fabian Schär von der Universität Basel und Prof. Dr. Thomas J. Jordan, Präsident des Direktoriums der Schweizerischen Nationalbank (Bild: Universität Basel)
Prof. Dr. Fabian Schär von der Universität Basel und Prof. Dr. Thomas J. Jordan, Präsident des Direktoriums der Schweizerischen Nationalbank (Bild: Universität Basel)

Mit einem Symposium zum Thema «Digitalisierung und Innovation» feierte das Wirtschaftswissenschaftliche Zentrum (WWZ) der Universität Basel am vergangenen Freitag sein 30-Jahr-Jubiläum.

Vor den knapp 400 Gästen aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft wurde in der Aula der Universität Basel über «Digitalisierung – Deindustrialisierung» sowie über «Finanzierung von Innovation» diskutiert.

Rektorin Andrea Schenker-Wicki skizzierte in ihrem Referat die Herausforderungen, die in den nächsten 30 Jahren auf die Universitäten zukommen werden und kam zum Schluss, dass Wirtschaftspolitik mehr und mehr zu Wissenschaftspolitik werde – und umgekehrt. Denn es sei die Wissenschaft, so die Rektorin, welche die entscheidenden Impulse im Bereich der Innovation gebe, damit eine Volkswirtschaft sich positiv entwickeln könne.

Höhepunkt des Jubiläums-Symposiums war das Referat von Prof. Dr. Thomas J. Jordan, dem Präsidenten des Direktoriums der Schweizerischen Nationalbank (SNB). Er sprach über «Währungen, Geld und digitale Token». «Für digitale Token gibt es viele interessante Einsatzmöglichkeiten», so Thomas Jordan. Dazu würden beispielsweise privat emittierte digitale Token in der Ausprägung von Stable Coins sowie staatlich emittiertes digitales Tokengeld für Finanzmarktakteure gehören. «Die Messlatte für eine Beurteilung bezüglich Nutzen, Effizienz, Zuverlässigkeit und Sicherheit», so Thomas Jordan, «sind die heutigen Systeme und die bestehende Regulierung für vergleichbare Aktivitäten.» Die SNB verfolge die Entwicklungen mit grossem Interesse und beteilige sich aktiv an den Diskussionen.

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