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Universität Basel

Deutsche Philologie Abschluss: Master

Deutsche Philologie ist die wissenschaftliche Beschäftigung mit der deutschen Sprache und Literatur. Sie verbindet die Arbeit an Texten und an anderen Erscheinungsformen der Sprache mit ihrer Situierung im kulturellen Prozess und mit den unterschiedlichen sprachlichen, bildlichen oder akustischen Medien in ihren jeweiligen Kontexten. Die grundlegende philologische und textwissenschaftliche Ausrichtung des Faches wird durch eine kulturwissenschaftliche Orientierung ergänzt, in der die Wechselbeziehungen zwischen Literaturen, Alltags- oder Fachsprachen, Ökonomie, Ökologie, Psychologie, Gender oder Gesellschaft sowie anderen Wissensgebieten in den Blick treten.

Allgemeine Sprachwissenschaften

Schwerpunkt der Lehre und Forschung

Das Fach Deutsche Philologie an der Universität Basel erhebt den Anspruch, die gesamte Breite des Fachs in historischer wie systematischer Hinsicht zu repräsentieren. Das Lehrangebot ermöglicht es, im Laufe des Studiums sämtliche Epochen, Theoriefelder und sonstigen Gegenstandsbereiche des Fachs kennenzulernen. Die Lehre ist dabei eng an Stand und Fragen der fachwissenschaftlichen Forschung gebunden, Tagungen und Gastvorträge ergänzen das Curriculum.

Studienaufbau

Der Master ist der zweite Studienabschluss nach dem Bachelor. Das Master­studium umfasst insgesamt 120 Kreditpunkte (KP). Im Masterstudium wählen die Studierenden zwei voneinander unabhängige Studienfächer (eines davon Deutsche Philologie) zu je 35 Kreditpunkten. Jenes Fach, in dem die Masterarbeit (30 KP) geschrieben wird, wird zum Major, das andere zum Minor. Ergänzend kommt der komplementäre Bereich (20 KP) hinzu. Ein Kreditpunkt (KP) ECTS entspricht ungefähr 30 Arbeitsstunden.

Master of Arts (120 KP)
Major aus Phil.-Hist. Fakultät
65 KP
Minor aus Phil.-Hist. Fakultät oder ausserfakultär
35 KP
Komplementär-
bereich
20 KP
Zwei Studienfächer

Fächerkombination

Deutsche Philologie wird auf Bachelor- wie Masterstufe in Kombination mit einem zweiten Studienfach und einem komplementären Bereich studiert.

Als zweites Bachelor- bzw. Masterstudienfach kommt neben Fächern der Phil.-Hist. Fakultät (wie z.B. Englisch, Philosophie, Medienwissenschaften, Geschichte u.v.a.m.) auch ein ausserfakultäres Studienfach in Frage (wie z. B. Geographie, Informatik, Rechtswissenschaft oder Theologie), nicht aber Deutsche Literaturwissenschaft, siehe www.philhist.unibas.ch/studium.

Auf Masterstufe wird das Studienfach Deutsche Philologie zum Major, wenn im Studienfach Deutsche Philologie auch die Masterarbeit geschrieben wird (Major Deutsche Philologie: 35 KP + 30 KP für die Masterarbeit; Minor: 35 KP, Komplementärbereich: 20 KP). Wird im anderen Studienfach die Masterarbeit geschrieben, ist Deutsche Philologie der Minor (Minor Deutsche Philologie: 35 KP; Major: 35 KP + 30 KP für die Masterarbeit; Komplementärbereich: 20 KP).

Der Komplementärbereich besteht aus wählbaren Lehrveranstaltungen, die zur Vertiefung in den Studienfächern, zum Einblick in andere von der Universität Basel angebotene Studienfächer oder zum Erwerb von Sprachkompetenzen einsetzbar sind.

Deutsche Philologie kann ausserdem als Zweitfach zu Sportwissenschaft studiert werden.

Berufsmöglichkeiten

Germanistinnen und Germanisten arbeiten als Kommunikationsverantwortliche in Firmen und Institutionen, als Deutschlehrerinnen und Deutschlehrer an Schulen und sonstigen Bildungsinstitutionen, als Journalistinnen und Journalisten im Bereich der Medien (Printmedien, Rundfunk, Fernsehen), im Verlagswesen (Lektorat etc.), im Theaterbetrieb, in Literaturhäusern und vor allem im stetig wachsenden sog. tertiären Sektor (Verwaltung, Politik, (Kultur)Management etc.). Wissenschaftlich Interessierte schlagen eine akademische Laufbahn ein.

Das Studium ist keine direkte Berufsausbildung, sondern stellt eine breite Generalistenausbildung dar. Deutschlehrerinnen und Deutschlehrer werden durch eine spezifische LehrerInnenausbildung sowie durch Praktika auf ihr Berufsfeld vorbereitet, im Medienbereich bestehen die Möglichkeiten spezifischer Ausbildungen sowie von «trainings on the job», für Tätigkeiten im Kommunikationsbereich werden Zusatzausbildungen angeboten. Germanistinnen und Germanisten sollten deshalb schon während des Studiums interessiert mit den sehr vielfältigen Berufsfeldern umgehen, Praktika machen und Arbeitskontakte knüpfen.

Praktika können zum Teil innerhalb des Studiums via «Learning Contract» im «Komplementären Bereich» mit Kreditpunkten als Studienleistung anerkannt werden, wenn sie wissenschaftspraktische Erfahrungen vermitteln.

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