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Universität Basel

Besondere Bestimmungen bezüglich des Zugangs von Ausländerinnen und Ausländern zum Studium der Medizin und Zahnmedizin

Für das Bachelorstudium Medizin sowie die Masterstudien Medizin und Zahnmedizin gelten neben den allgemeinen Zulassungsbedingungen bezüglich des Zugangs von Ausländerinnen und Ausländern besondere Bestimmungen (analog der Empfehlung des Hochschulrats zur Zulassung ausländischer Studienanwärterinnen und –anwärter zum Medizinstudium in der Schweiz vom 19. November 2015).

Zugang zum Bachelorstudium Medizin sowie den Masterstudien Medizin und Zahnmedizin haben:

a. Staatsangehörige aus Liechtenstein;

b. in der Schweiz oder in Liechtenstein niedergelassene Ausländerinnen und Ausländer;

c. Staatsangehörige eines Mitgliedstaates der Europäischen Union, von Island und Norwegen, die in der Schweiz eine Aufenthaltsbewilligung EU/EFTA mit dem Vermerk «Erwerbstätigkeit» besitzen und eine berufliche Tätigkeit nachweisen können, die in engem Zusammenhang mit dem Medizinstudium steht (Art. 9 Abs. 3 Anhang I FZA). Hierunter fallen ausschliesslich Berufe, die in Art. 2 des Bundesgesetzes über die universitären Medizinalberufe (MedBG) aufgeführt sind. Zudem wird eine mindestens einjährige Erwerbstätigkeit im entsprechenden Beruf in der Schweiz vorausgesetzt;

d. Kinder, ungeachtet ihrer Staatsangehörigkeit, von Staatsangehörigen eines Mitgliedstaates der Europäischen Union, von Island, Norwegen und Liechtenstein, wenn sie in der Schweiz eine Aufenthaltsbewilligung mit dem Vermerk "Familiennachzug" als Familienmitglied eines Bürgers oder einer Bürgerin der EU/EFTA besitzen (Art. 3 Abs. 6 Anhang I FZA);

e. Ausländerinnen und Ausländer mit Wohnsitz in der Schweiz, deren Eltern in der Schweiz niedergelassen sind;

f. Ausländerinnen und Ausländer mit Wohnsitz in der Schweiz, die mit einer Schweizerin / einem Schweizer verheiratet sind, beziehungsweise deren Ehegatten entweder seit mindestens fünf Jahren in der Schweiz niedergelassen oder seit mindestens fünf Jahren im Besitze einer schweizerischen Arbeitsbewilligung (= tatsächliche Aufnahme einer Erwerbstätigkeit vom Stichtag zurück ununterbrochen seit fünf Jahren) sind;

g. Ausländerinnen und Ausländer mit Wohnsitz in der Schweiz, die seit mindestens fünf Jahren im Besitze einer schweizerischen Arbeitsbewilligung (= tatsächliche Aufnahme einer Erwerbstätigkeit vom Stichtag zurück ununterbrochen seit fünf Jahren) sind, beziehungsweise Ausländerinnen und Ausländer mit Wohnsitz in der Schweiz, deren Eltern seit mindestens fünf Jahren im Besitze einer schweizerischen Arbeitsbewilligung (= tatsächliche Aufnahme einer Erwerbstätigkeit vom Stichtag zurück ununterbrochen seit fünf Jahren) sind;

h. Ausländerinnen und Ausländer mit Wohnsitz in der Schweiz, die einen schweizerischen oder kantonalen, schweizerisch anerkannten Maturitätsausweis (nach der Verordnung vom 15. Februar 1995 über die Anerkennung von gymnasialen Maturitätsausweisen und dem Reglement der EDK vom 16. Januar 1995 über die Anerkennung von gymnasialen Maturitätsausweisen) oder einen eidgenössischen Berufsmaturitätsausweis/ ein gesamtschweizerisch anerkanntes Fachmaturitätszeugnis in Verbindung mit dem Ausweis über die bestandene Ergänzungsprüfung (gemäss der Verordnung über die Ergänzungsprüfung für die Zulassung von Inhaberinnen und Inhabern eines eidgenössischen Berufsmaturitätszeugnisses oder eines gesamtschweizerisch anerkannten Fachmaturitätszeugnisses zu den universitären Hochschulen vom 1. Januar 2017) haben;

i. Kinder, deren Eltern in der Schweiz Diplomatenstatus geniessen;

j. von der Schweiz anerkannte Flüchtlinge;


Dabei gelten folgende Voraussetzungen:

a. Die Ausländerinnen und Ausländer nach Abs. 1 Bst. a bis i  müssen spätestens am Tag der festgelegten Anmeldefrist für das Medizinstudium (15.2.) im Besitze der Dokumente sein, auf denen ihre Zugangsberechtigung zum Medizinstudium beruht. Der Vorbildungsausweis kann nachgereicht werden.

b. Die Flüchtlinge nach Abs. 1  Bst. j müssen spätestens am Tag der festgelegten Anmeldefrist für das Medizinstudium (15.2.) in der Schweiz ein Asylgesuch gestellt haben, das spätestens am letzten Tag der Immatrikulationsfrist der Universität, an der sie einen Studienplatz zugeteilt erhalten, anerkannt worden sein muss.

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