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Universität Basel

10. März 2021

Wie ein Rezeptor die Immunantwort prägt

Illustration einer Dendritischen Zelle, die einer T-Zelle ein Stück des Krankheitserregers präsentiert.
Der T-Zell-Rezeptor (dunkelblau) ist eine Art molekularer Fühler auf der Oberfläche der T-Zelle, der mehr oder weniger formgenau zu einem Antigen (Stück des abzuwehrenden Krankheitserreger, grün) passt. Präsentiert wird das Antigen durch ein Oberflächenmolekül (lila) einer anderen Immunzelle (Dendritische Zelle). (Illustration: iStock)

Immunzellen spezialisieren sich, um eine möglichst effiziente Abwehr von Viren und anderen Krankheitserregern sicherzustellen. Forschende der Universität Basel haben diese Spezialisierung der sogenannten T-Zellen beleuchtet und zeigen, dass sie im Kontext einer akuten und einer chronischen Infektion unterschiedlich abläuft. Relevant ist dies beispielsweise für neue Ansätze gegen chronische Virusinfektionen.

Das Schicksal von T-Zellen vermessen

Die Forschungsgruppe setzte für ihre neue Methode auf Mäuse mit T-Helferzellen, die alle den gleichen Rezeptor tragen, welcher ein bestimmtes Virus (Lymphozytäre Choriomeningitis Virus oder LCMV) erkennt. Dieses LCMV mutierten die Forschenden gezielt, um den T-Zell-Rezeptor stark, mittelstark oder nur schwach zu aktivieren. Zudem gibt es zwei minimal unterschiedliche Typen des LCMV, von denen die eine zu akuten, die andere zu chronischen Infektionen führt. So konnten die Forschenden die Mäuse mit den verschiedenen Virusvarianten infizieren und die weitere Entwicklung der T-Zellen in ihrem Blut untersuchen – zum einen im Kontext einer akuten, zum anderen bei einer chronischen Virusinfektion.

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