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Universität Basel

21. Dezember 2020

Offizielle Studierendenzahlen: Erstmals über 13'000 Studierende an der Universität Basel

Kollegienhaus im Winter

Im Herbstsemester 2020 haben sich 13'139 Studierende und Doktorierende für ein Studium an der Universität Basel eingeschrieben. Damit hat die Zahl der Studierenden erstmals die Marke von 13'000 überschritten. Die Anzahl Studienanfängerinnen und -anfänger ist um rund 100 Eintritte gewachsen, und auch die Einschreibungen auf Master- und Doktoratsstufe verzeichnen eine Zunahme.

Im Herbstsemester 2020 ist die Gesamtzahl der Studierenden und Doktorierenden im Vergleich zum Vorjahr auf 13'139 angestiegen. Dies entspricht einem Zuwachs von 328 Personen gegenüber dem Vorjahr (2019: 12'811).

Erneut zugenommen haben die Eintritte auf Bachelorstufe: 1783 Studienanfängerinnen und ‑anfänger haben dieses Jahr ein Studium in Basel aufgenommen (2019: 1680). Dieser Zuwachs entspricht dem Wachstumsziel der Universität und wurde durch die Coronakrise befördert. Die Pandemie hat die Möglichkeiten deutlich eingeschränkt, ein Zwischenjahr einzulegen, zu reisen oder ein Praktikum zu absolvieren. Viele Maturandinnen und Maturanden haben sich daher entschlossen, ihr Studium ohne Unterbruch anzutreten.

Wachstum auf allen Stufen

Ein weiteres Rekordjahr zeigt sich auch auf der Master- und der Doktoratsstufe. Hier verzeichnet die Universität bei in- und ausländischen Studierenden seit Jahren stetige Zuwachsraten, was ihre grosse Anziehungskraft als Forschungsuniversität unterstreicht.

Die Universitätsleitung begrüsst die Zunahme der Studierendenzahlen, zumal 2021 durch die Bildungsharmonisierung in Basel-Stadt voraussichtlich nur ein Drittel eines Maturjahrgangs abschliessen wird.

Über die Hälfte aus der Nordwestschweiz

Die Bachelorstudierenden stellen mit 47 Prozent die grösste Gruppe der Studierenden dar, während auf die Masterstufe 30 Prozent entfallen. 23 Prozent der Immatrikulierten arbeiten an einer Dissertation.

Bei den Studierenden und Doktorierenden wird der Wohnort zum Zeitpunkt der Maturität erhoben. Basel-Stadt hält einen Anteil von 17,2 Prozent (2264 Studierende), aus dem Kanton Basel-Landschaft studieren 2723 Personen (20,7 Prozent) und aus den Kantonen Solothurn und Aargau lassen sich 1959 Personen an der Universität Basel ausbilden (14,9 Prozent). Der Anteil der Studierenden aus der übrigen Schweiz beträgt 23 Prozent (3022; Vorjahr 2920 Studierende). Der Anteil der Studentinnen liegt bei 57 Prozent.

Die Zahl der Studierenden mit einem ausländischen Vorbildungsausweis ist gegenüber dem Vorjahr proportional gleichgeblieben. Es sind 3171 Personen, was einem Anteil von 24,1 Prozent entspricht.

Weitere Kennzahlen

In Weiterbildungsprogrammen der Advanced Studies sind 493 Personen in einem MAS-Studiengang und 217 in einem DAS-Studiengang eingeschrieben. Diese Programme verzeichnen gegenüber dem Vorjahr einen leichten Rückgang. Mit 145 Personen besuchen auch weniger Personen Lehrveranstaltungen als Hörerinnen oder Hörer, was daran lag, dass diesem Personenkreis in der Pandemie nur Online-Lehrveranstaltungen offenstanden. Stabil war mit 241 Personen hingegen die Zahl der Hörerinnen und Hörer, die an einer anderen Schweizer Hochschule immatrikuliert sind.

Das Schülerstudium an der Universität Basel verzeichnet in diesem Jahr 72 Teilnehmende, das sind vier mehr als 2019. Das Hochbegabtenprogramm ermöglicht Schülerinnen und Schülern aus den Kantonen Basel-Stadt, Baselland, Solothurn und Aargau, bereits vor Abschluss der Matur an universitären Lehrveranstaltungen teilzunehmen.

112 Personen studieren im Rahmen des trinationalen Universitätsverbunds Eucor – The European Campus, und 43 Studierende ausländischer Universitäten weilen mit dem Erasmus/SEMP-Programm in Basel. In Zusammenarbeit mit der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) studieren 87 Personen, vor allem im Rahmen der Sekundarlehrerausbildung (Bachelor).


Weitere Auskünfte

Matthias Geering, Universität Basel, Leiter Kommunikation & Marketing, Tel. +41 61 207 35 75, mobil: +41 79 269 70 71, E-Mail: matthias.geering@unibas.ch

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