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Universität Basel

09. Februar 2021

Neuer Professor für Neurologie an Universität und Universitätsspital Basel

Prof. Dr. Urs Fischer wird neuer Professor für Neurologie an der Universität Basel und gleichzeitig neuer Chefarzt am Universitätsspital Basel. Der Universitätsrat hat zudem Prof. Dr. Kenny Cupers und Prof. Dr. Patrick Maletinsky zu Full Professoren befördert und zwei neue Professuren freigegeben.

Prof. Dr. Urs Fischer. (Foto: Insel Gruppe, Kapuly Dietrich)
Prof. Dr. Urs Fischer. (Foto: Insel Gruppe, Kapuly Dietrich)

Fischer ist seit 2015 Extraordinarius für Akutneurologie und Stroke an der Universität Bern, Leiter der stationären Akutneurologie und Co-Leiter des Stroke-Centers an der Universitätsklinik für Neurologie am Inselspital sowie Stellvertretender Direktor der Clinical Trial Unit (CTU). Er wurde vom Universitätsrat auf den 1. August 2021 zum Klinischen Professor für Neurologie ernannt. Seine Forschungstätigkeit fällt in die Zuständigkeit der Medizinischen Fakultät und ist hier dem Departement für Klinische Forschung zugeordnet. Gleichzeitig wird Fischer neuer Chefarzt für Neurologie am Universitätsspital Basel.

Geboren 1974 in Bern, absolvierte Fischer nach dem Medizinstudium in Bern, London und San Francisco seine klinische Ausbildung in Solothurn und Bern. Darauf spezialisierte er sich in Akutneurologie mit einem Fokus auf zerebrovaskuläre Erkrankungen. Nach einer Forschungstätigkeit an der Universität Oxford war er am Inselspital Bern massgeblich am Ausbau der Akutneurologie und am Aufbau eines PhD-Programms in klinischer Forschung beteiligt.

Fischers wissenschaftliches Hauptinteresse gilt den klinischen und translationalen Neurowissenschaften mit einem besonderen Fokus auf die Diagnostik und Behandlung von zerebrovaskulären Erkrankungen. Er ist Principal Investigator von internationalen multizentrischen randomisierten Studien zur Akuttherapie und Sekundärprävention bei Hirnschlagpatienten. Zudem war Fischer Generalsekretär der European Stroke Organisation und ist aktiv in nationalen und internationalen neurologischen Gesellschaften. Er ist verheiratet und hat zwei Kinder im Alter von zehn und zwölf Jahren.

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