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Universität Basel

03. Oktober 2019

Daniela Thurnherr Keller übernimmt den Vorsitz der Regenz

Die Rektorin Prof. Dr. Andrea Schenker-Wicki gratuliert Prof. Dr. Daniela Thurnherr Keller zur Wahl zur Vorsitzenden der Regenz; rechts im Bild die neue Schreiberin der Regenz, Dr. Christine Meyer Richli. (Bild: Universität Basel, Peter Schnetz)
Die Rektorin Prof. Dr. Andrea Schenker-Wicki gratuliert Prof. Dr. Daniela Thurnherr Keller zur Wahl zur Vorsitzenden der Regenz; rechts im Bild die neue Schreiberin der Regenz, Dr. Christine Meyer Richli. (Bild: Universität Basel, Peter Schnetz)

In neuer Konstellation traf sich die Regenz gestern zur ersten Sitzung der Legislatur. Nachdem das Gremium einstimmig die Jus-Professorin Daniela Thurnherr Keller zur Vorsitzenden gewählt hat, erläuterte die Rektorin, wie die Resultate der universitären Vernehmlassung in die Strategie 2022–2030 eingeflossen sind.

Die Universität Basel ist seit gestern fest in Frauenhänden: Mit «nordkoreanischen Verhältnissen» sei Daniela Thurnherr Keller zur neuen Vorsitzenden der Regenz erkürt worden, kommentierte Rektorin Andrea Schenker-Wicki schmunzelnd die klare Wahl der Jura-Professorin. Zum  ersten Mal seit 1460 stehen nun ausschliesslich Frauen an der Spitze der ältesten Universität der Schweiz.

Daniela Thurnherr hat in Zürich Jurisprudenz studiert und mit einer Promotion abgeschlossen. Danach war sie an der Universität Luzern und an der Yale Law School in New Haven tätig, bevor sie 2007 als Professorin für den Bereich Öffentliches Recht/Verwaltungsrecht nach Basel berufen wurde. Seit 2013 ist Daniela Thurnherr Keller zudem Richterin im Nebenamt am Basler Appellationsgericht. Sie löst den bisherigen Regenzvorsitzenden Thomas Sutter-Somm ab, der dieses Amt zwölf Jahre lang innehatte. Neue Schreiberin der Regenz ist Christine Meyer Richli, die stellvertretende Generalsekretärin der Universität Basel.

Strategie: Input der Vernehmlassung eingearbeitet

Im Anschluss an die Wahl erläuterte Rektorin Andrea Schenker-Wicki, wie die Resultate der universitären Vernehmlassung in die Strategie eingeflossen sind. «Wir haben die Ergebnisse so weit wie möglich eingearbeitet», betonte die Rektorin. Stärker hervorgehoben wurde die Bedeutung der Grundlagenforschung, der Anspruch an eine Erhöhung des Frauenanteils sowie die Bedeutung der Nachhaltigkeit. Als weitere Anregung aus der Vernehmlassung wurde der Wunsch der Philosophisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät und der Medizinischen Fakultät aufgenommen, beim strategischen Projekt «Forum Basiliense» einbezogen zu werden. Die Strategie 2022–2030 wurde am 19. September vom Universitätsrat verabschiedet.

Regenz erteilt Venia docendi

Die Regenz hat gestern Mittwoch 16 Personen auf Antrag der Theologischen, der Medizinischen, der Philosophisch-Historischen und der Philosophisch-Naturwissenschaftlichen die Venia docendi erteilt. Diese Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sind damit befugt, den Titel einer Privatdozentin oder eines Privatdozenten zu führen.

Medizinische Fakultät
  • PD Dr. Stefan Bilz für Endokrinologie und Diabetologie
  • PD Dr. Nicolai Göttel für Anästhesie
  • PD Dr. Philipp Honigmann für Handchirurgie
  • PD Dr. Mario Morgenstern für Orthopädie und Traumatologie
  • PD Dr. Sebastian A. Müller für Orthopädie und Traumatologie
  • PD Dr. Simon M. Müller für Dermatologie
  • PD Dr. Marcus Mumme für Orthopädie und Traumatologie
  • PD Dr. Ane-Katrin Pröbstel für Neurologie
  • PD Dr. Stefan Röhling für Experimentelle Medizin
  • PD Dr. Franziska Saxer für Orthopädie und Traumatologie
  • PD Dr. David Seiffge für Neurologie
Philosophisch-Historische Fakultät
  • PD Dr. Manfred Sing für Islamwissenschaft
Philosophisch-Naturwissenschaftliche Fakultät
  • PD Dr. Daniel Berner für Zoologie
  • PD Dr. Georg Bernhard Keller für Neurowissenschaften
  • PD Dr. Mirko Severin Winkler für Epidemiologie
Fakultät für Psychologie
  • PD Dr. Annette Milnik für Psychologie
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