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Universität Basel

02. November 2021

Neubau für Sport, Bewegung und Gesundheit feierlich eröffnet

Innenhof im Neubau des DSBG
Ein zentraler Innenhof prägt den Neubau für das Departement für Sport, Bewegung und Gesundheit. Er dient als Garten und verbindet durch Blickbeziehungen die Menschen im Gebäude. (Foto: Universität Basel, Dominik Plüss)

Mit dem neuen Gebäude auf dem St. Jakob-Areal erhalten Sportwissenschaft, Sportmedizin und Trainingswissenschaft eine moderne Infrastruktur für Lehre und Forschung. Es ist der erste Neubau der Universität auf Baselbieter Boden.

Rund zwei Jahre nach der Grundsteinlegung ist am Montagabend der Neubau für das Departement Sport, Bewegung und Gesundheit (DSBG) der Universität Basel offiziell eröffnet worden. In der bald 100-jährigen Geschichte des DSBG, das nun erstmals an einem Standort zusammengeführt wird, bedeutet das Gebäude einen Meilenstein.

Die Studierenden erhalten damit «exzellente Bedingungen für ihr Studium», freute sich Departementsvorsteher Prof. Dr. Uwe Pühse an der Eröffnungsfeier. Auch für die Forschung und Lehre in den Bereichen Sport- und Bewegungsmedizin, Sportwissenschaft sowie Bewegungs- und Trainingswissenschaft eröffneten sich durch die zeitgemäss ausgestatteten Spezialräume hervorragende neue Möglichkeiten, so Pühse weiter.

Universitätspolitisch historischer Tag

An der Einweihungsfeier nahmen rund 100 Gäste aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft teil, darunter Regierungsrätin Monica Gschwind und Regierungsrat Dr. Conradin Cramer von den beiden Trägerkantonen, die Baselbieter Ständerätin Maya Graf, Mitglieder von Gross- und Landrat sowie Vertreterinnen und Vertreter der Gemeinde Münchenstein, auf deren Boden das Bauwerk steht.

Beim DSBG-Neubau handelt es sich um das erste Universitätsgebäude, das auf dem Gebiet des Trägerkantons Baselland errichtet wurde. Das sei «ein starkes Zeichen für die bikantonale Trägerschaft», betonte die die Baselbieter Bildungs-, Sport- und Kulturdirektorin Monica Gschwind, und auch für ihren Basler Regierungskollegen Conradin Cramer ist das DSBG-Gebäude Ausdruck einer gut funktionierenden Zusammenarbeit der beiden Kantone. Von einem universitätspolitisch historischen Tag sprach deshalb Universitätsratspräsident Dr. Beat Oberlin: «Die Universität Basel ist definitiv im Baselbiet angekommen.»

Zeitgemässe Infrastruktur

Das von den Architekten Caesar Zumthor, Markus Stern und Marco Zürn entworfene Gebäude ging 2015 als Siegerprojekt aus einem Wettbewerb hervor. Zwischen der St. Jakobshalle und der St. Jakobsarena gelegen, fügt sich der Bau nahtlos in die vielfältigen Sportanlagen in der Brüglinger Ebene ein.

Angelegt um einen zentralen, begrünten Innenhof, weist der Neubau eine Geschossfläche von 8700 Quadratmeter auf und bietet Platz für rund 600 Studierende und 100 Mitarbeitende. Das Erdgeschoss dient vorwiegende dem Studienbetrieb und umfasst einen Hörsaal mit 150 Plätze und Seminarräume, weitere Lehr- und Lernbereiche sowie Aufenthaltszonen. Zum Sportgebäude gehört auch eine grosse Dreifachsporthalle, die in den Abendstunden vom Universitätssport und externen Vereinen genutzt werden kann.

Die Einrichtungen für die Forschung sind im ersten Obergeschoss angesiedelt, wo sich der Labor- und Patientenbereich sowie die Cardio-Krafträume befinden. Eine Etage höher schliesslich sind die Arbeitsplätze für die Mitarbeitenden untergebracht: teils in Büros, teils in einem Open-Space-Bereich, der vor allem den Doktorierenden zur Verfügung steht.

Realisierung im Budget

Das Gebäude wurde von der Universität Basel als Bauherrin mit Unterstützung des Hochbauamts des Kantons Basel-Stadt realisiert, das die Projektleitung innehatte. Das Budget für die Errichtung und Ausstattung beläuft sich auf 51 Millionen Franken, wobei sich abzeichnet, dass diese Vorgabe eingehalten werden konnte.

Bereits Ende August war der Neubau fristgerecht an die Universität Basel übergeben worden. Inzwischen haben die DSBG-Mitarbeitenden die neuen Räumlichkeiten bezogen. Der Studienbetrieb im neuen Haus wird zum Frühjahrssemester 2022 aufgenommen.

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