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Universität Basel

23. November 2020

Nationaler Tag gegen sexuelle Belästigung an Hochschulen

Mit dem nationalen Tag gegen sexuelle Belästigung wollen die Schweizer Hochschulen am kommenden Mittwoch ihre Angehörigen für dieses wichtige Thema sensibilisieren. Die Universität Basel bietet an diesem Tag verschiedene virtuelle Veranstaltungen an, im Vorfeld wurde das neue Reglement zum Schutz der persönlichen Integrität verabschiedet und in Kraft gesetzt.

Der Tag gegen sexuelle Belästigung an Schweizer Hochschulen hätte ursprünglich am 23. März 2020 stattfinden sollen, die Aktivitäten wurden aufgrund der Coronakrise jedoch auf den 25. November, den Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen, verschoben. Ein reichhaltiges Programm hat die Fachstelle Diversity der Universität Basel zusammen mit der Skuba und der Avuba zusammengestellt.

Über Mittag wird zu einem Awareness-Training unter der Leitung von Fachpersonen von Awareness Basel eingeladen. Das Training soll die Teilnehmenden dazu befähigen, Situationen von Diskriminierung und Machtmissbrauch zu erkennen, professionell darauf zu reagieren und solchen Situationen vorzubeugen. Die Veranstaltung findet auf Deutsch (12.00 Uhr) und Englisch (13.15 Uhr) statt.

Am Morgen und am Abend steht ein Wen-Do-Schnupperkurs zur Selbstbehauptung und Selbstverteidigung auf dem Programm. Um 9 Uhr richtet er sich an die Mitarbeitenden, um 18 Uhr an die Studierenden. Weitere Angebote sind auf der Webseite publiziert.

Neu geschaffene Koordinationsstelle und angepasstes Reglement

Im September 2019 hat die Universität Basel eine neue Koordinationsstelle für Persönliche Integrität geschaffen. Die Koordinatorin fungiert als niederschwellige, vertrauliche und persönliche Anlaufstelle für Universitätsangehörige und Studierende, die sich in ihrer persönlichen Integrität verletzt fühlen. Sie berät diese und informiert sie unter anderem über mögliche Abklärungs- und Untersuchungsverfahren an der Universität.

Die Koordinationsstelle hat weiter den Auftrag, proaktive Massnahmen aufzubauen und zu erweitern sowie die reglementarischen, operativen und kommunikativen Prozesse der Universität Basel in Bezug auf deren Eignung für die Achtung und den Schutz der persönlichen Integrität zu evaluieren und gegebenenfalls anzupassen. In diesem Kontext wurde auch das Reglement zum Schutz der persönlichen Integrität überarbeitet und im Oktober 2020 verabschiedet. Es regelt die Verfahrenswege in Fällen von Diskriminierung, Mobbing und sexueller Belästigung.

Neue Koordinatorin «Persönliche Integrität» ab Februar 2021

Im Februar 2021 wird Melanie Nussbaumer als Koordinatorin Persönliche Integrität ihre Arbeit an der Universität Basel beginnen. Die Soziologin schliesst aktuell an unserer Universität ihre Promotion ab und wird im Frühjahr die Nachfolge von Dr. Andrea Flora Bauer antreten, welche die Universität Basel auf Ende November in Richtung FHNW verlässt. Andrea Bauer hat als erste «Koordinatorin Persönliche Integrität» der Universität Basel im letzten Jahr viel in die Aufbauarbeit investiert, die Prozesse etabliert und dem Thema «Persönliche Integrität» eine erhöhte Sichtbarkeit verschafft. Bis zum Antritt von Melanie Nussbaumer übernimmt Patricia Zweifel, Stellvertretende Leiterin Diversity, die Funktion als Ansprechperson der Koordinationsstelle.

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