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Universität Basel

Sexuelle Belästigung

Die Universität Basel duldet keinerlei sexuelle Belästigung. Sexuelle Belästigung beginnt dort, wo persönliche Grenzen nicht respektiert werden und Macht über andere ausgeübt wird.

Prof. Dr. Dr. h.c. Andrea Schenker-Wicki, Rektorin der Universität Basel

HINWEIS

Die Prozesse beim Verstoss gegen die persönliche Integrität durch sexuelle Belästigung, sexistisches Verhalten, Diskriminierung und Mobbing werden derzeit erneuert. Zugleich wird an der Revision der Reglemente und an einem Präventionskonzept gearbeitet.

Definition sexuelle Belästigung

Als sexuelle Belästigung gilt jede Verhaltensweise mit sexuellem Bezug, die von einer Seite unerwünscht ist oder die eine Person in ihrer Würde verletzt.

Belästigung kann sich während der Arbeit ereignen, bei universitären Abendveranstaltungen, bei einer Sprechstunde oder im Hörsaal. Sexuelle Belästigung kann mit Worten, Gesten oder Taten ausgeübt werden. Sie kann von Einzelpersonen oder von Gruppen ausgehen.

Die Folgen sexueller Belästigung auf die psychische und physische Gesundheit können schwerwiegend sein.

Formen sexueller Belästigung

  • Anzügliche, zweideutige oder abwertende Bemerkungen
  • Sexistische Bemerkungen, Witze über sexuelle Merkmale, Verhaltensweisen oder über die sexuelle Orientierung
  • Obszöne Zeichen, Gesten, Gebärden
  • Aufdringliche Blicke
  • Konfrontation mit pornografischem Material oder Nacktbildern
  • Unerwünschte Einladungen mit eindeutiger Absicht
  • Unerwünschte Telefonate, Briefe oder Mails mit sexuellem Bezug
  • Annäherungsversuche, die mit Versprechen von Vorteilen oder Androhen von Nachteilen einhergehen
  • Unerwünschter Körperkontakt

Sexuelle Belästigung ist nach dem Gleichstellungsgesetz und nach dem Reglement über den Schutz vor sexueller Belästigung am Arbeitsplatz und im Studium an der Universität Basel verboten. Selbstverständlich sind schwerwiegende Tatbestände wie körperliche Übergriffe, Nötigung oder Vergewaltigung zudem strafrechtlich relevant.

Ausschlaggebend ist nicht die Absicht der belästigenden Person, sondern wie ihr Verhalten bei der betroffenen Person ankommt, ob diese es als erwünscht oder unerwünscht empfindet.

Leitfaden Sexuelle Belästigung Universität Basel, 2017

Regelungen an der Universität Basel

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