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Universität Basel

Bild und Freiheit (01/2017)

Von der Nase zum Knie

Text: Reto Caluori

Knorpelzellen aus der Nase eignen sich hervorragend dazu, Schäden im Kniegelenk zu heilen.

Beschädigte Gelenkknorpel am Knie lassen sich beim Menschen mit Knorpelzellen aus der Nase reparieren. (Bild: Universität Basel, Christian Flierl)
Beschädigte Gelenkknorpel am Knie lassen sich beim Menschen mit Knorpelzellen aus der Nase reparieren. (Bild: Universität Basel, Christian Flierl)

Knorpelschäden in Gelenken sind schwierig zu behandeln: Bei herkömmlichen Therapien bleiben mitunter dauerhafte Schmerzen oder eine eingeschränkte Beweglichkeit bestehen. Forscher der Universität und des Universitätsspitals Basel haben eine vielversprechende Methode entwickelt, mit der sich ein beschädigter Knorpel im Knie heilen lässt. Dabei entnehmen sie Knorpelzellen aus der Nase und züchten sie im Labor zu einem funktionsfähigen Gewebe. Dieses wird anschliessend in den verletzten Knieknorpel eingesetzt.

Ivan Martin ist Professor für Tissue Engineering am Departement Biomedizin von Universität und Universitätsspital Basel. Unter seiner wissenschaftlichen Leitung läuft eine Studie, in welcher mit Knorpelzellen aus der Nase Knorpelschäden im Kniegelenk repariert werden. Der klinische Teil wird von der Abteilung Orthopädie und Traumatologie am Universitätsspital durchgeführt.

Weitere Artikel in der aktuellen Ausgabe von UNI NOVA.

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