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Universität Basel

21. Mai 2019

Prix Schläfli 2019 an Physiker Matteo Fadel von der Universität Basel

Der Physiker Dr. Matteo Fadel von der Universität Basel gehört zu den vier jungen Forschenden an Schweizer Hochschulen, die von der Akademie der Naturwissenschaften (SCNAT) mit dem Prix Schläfli 2019 ausgezeichnet werden. Der Preis wird jährlich für die vier besten Doktorarbeiten in Naturwissenschaften vergeben.

Dr. Matteo Fadel
Dr. Matteo Fadel.

Im Rahmen seiner Dissertation an der Universität Basel konnte Matteo Fadel gemeinsam mit seinen Kollegen ein quantenmechanisches Paradoxon aus dem Jahr 1935 erstmals in einem Vielteilchensystem experimentell nachweisen. Das sogenannte Einstein-Podolsky-Rosen-Paradox war zunächst lange ein Gedankenexperiment. Es beschreibt den verschränkten Zustand zweier Teilchen, die diese Verschränkung auch beibehalten, wenn sie in weite Distanz voneinander gebracht werden. Fadels Arbeit wurde im April 2018 in der US-Fachzeitschrift «Science» veröffentlicht.

Neben weiteren experimentellen Resultaten hat Fadel auch mehrere theoretische Arbeiten zu dieser Thematik veröffentlicht. Zurzeit arbeitet er als Postdoktorand in der Forschungsgruppe von Prof. Dr. Philipp Treutlein am Departement Physik der Universität Basel.

Die übrigen mit dem Prix Schläfli 2019 für ihre Dissertationen ausgezeichneten jungen Forschenden an schweizerischen Hochschulen sind die Chemikerin Murielle Delley (ETH Zürich), die Biologin Rebekka Wild (Universität Genf) und die Geowissenschaftlerin Julie Zähringer (Universität Bern).

Mit dem Prix Schläfli werden jährlich die vier besten Dissertationen in den Naturwissenschaften ausgezeichnet. Der Preis wird seit 1866 vergeben. Neu werden aus den Kandidaturen für den Prix Schläfli auch die Kandidatinnen und Kandidaten der Schweiz für die Lindauer Nobelpreisträgertagung erkoren, dieses Jahr aus den Kandidaturen für den Prix Schläfli in Physik.

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