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Universität Basel

18. Juni 2019

Der European Campus wächst und trägt Früchte

Diskussion anlässlich der gestrigen Ergebnispräsentation, v. r. n. l.: Andrea Schenker-Wicki (Rektorin, Universität Basel), Conradin Cramer (Regierungsrat, Erziehungsdepartement Basel-Stadt), Brigitte Klinkert (Présidente du Département Haut-Rhin), Sophie Béjean (Rectrice, Académie de Strasbourg), Volker Ratzmann (Staatssekretär und Bevollmächtigter des Landes Baden-Württemberg beim Bund), Jean Rottner (Président, Région Grand Est). Bild: © Vic Harster.
Diskussion anlässlich der gestrigen Ergebnispräsentation, v. r. n. l.: Andrea Schenker-Wicki (Rektorin, Universität Basel), Conradin Cramer (Regierungsrat, Erziehungsdepartement Basel-Stadt), Brigitte Klinkert (Présidente du Département Haut-Rhin), Sophie Béjean (Rectrice, Académie de Strasbourg), Volker Ratzmann (Staatssekretär und Bevollmächtigter des Landes Baden-Württemberg beim Bund), Jean Rottner (Président, Région Grand Est). Bild: © Vic Harster.

Baden-Württemberg hat dem European Campus – dem Verbund der Universitäten Basel, Freiburg, Haute-Alsace und Strasbourg sowie des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) – in Aussicht gestellt, in den kommenden Jahren bis zu vier gemeinsame, an je zwei Standorten angesiedelte und grenzüberschreitende Professuren einrichten zu können.

Der European Campus ist vor drei Jahren feierlich eröffnet worden. Er hat seitdem zahlreiche Massnahmen umgesetzt, die das Studieren und Forschen am Oberrhein über Ländergrenzen hinweg erleichtern. In ihrer Präsentation am vergangenen Montag informierten Prof. Dr. Hans-Jochen Schiewer, Präsident von Eucor – The European Campus und Rektor der Universität Freiburg, sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Mitgliedsuniversitäten über die Ergebnisse der Arbeitsgruppen des Interreg-Projekts: Mit der Verabschiedung des gemeinsamen Strategieplans für die Jahre 2019-2023, der zukunftsweisende Maßnahmen in den Bereichen Forschung, Innovation und Lehre vorsieht, haben alle fünf Universitäten des European Campus ihre Kooperation gefestigt.

Positive Bilanz

«Die Zusammenarbeit zwischen den Hochschulen am Oberrhein hat sich sehr gut entwickelt», betont Prof. Dr. Andrea Schenker-Wicki, Rektorin der Universität Basel. «Bei den grossen Projekten wie der Zusammenarbeit im Quantum-Bereich konnten die Universität Basel massgebend zum Erfolg beitragen.» Auch der Basler Bildungsminister zieht eine positive Bilanz: «Die Universität Basel kann ideal am European Campus mitwirken», freut sich Conradin Cramer, Regierungsrat des Kantons Basel-Stadt. «Ihr Forschungsprofil passt hervorragend zu den thematischen Schwerpunktbereichen», so Conradin Cramer, «und wir sind glücklich über den einzigartigen Beitrag zur regionalen Standortqualität, der hier grenzüberschreitend zustande kommt.“

Vier thematische Schwerpunktbereiche

Vier thematische Schwerpunktbereiche bestimmen die Zusammenarbeit am European Campus: Quantum Sciences and Technology, Personalised Health – Precision Medicine, Sustainability und European Identities. Mit dem internationalen Doktorandenprogramm Quantum Science and Technologies at the European Campus (QUSTEC) finanziert die Europäische Union bereits ein Projekt des European Campus im Bereich Quantum Science in Höhe von 4,2 Millionen Euro mit.  

Darüber hinaus hat der Verbund mehrere interkulturelle Fortbildungen veranstaltet und sich mit der Frage befasst, wie sich die Mobilität der Studierenden und Forschenden im Dreiländereck vereinfachen lässt. Im Jahr 2017 hat der European Campus das Seed Money-Projekt gestartet – sein erstes großes Förderinstrument, mit dem neue, grenzüberschreitende Vorhaben in Forschung und Lehre initiiert werden sollen. Das Gesamtfördervolumen beträgt von Januar 2018 bis Dezember 2020 insgesamt knapp eine Million Euro.


Weitere Auskünfte

Matthias Geering, Universität Basel, Leiter Kommunikation & Marketing, Tel. +41 61 207 35 75, mobil: +41 79 269 70 71, E-Mail: matthias.geering@unibas.ch

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