Universität Basel, Kollegienhaus, Aula, Petersplatz 1, 4051 Basel
Medicine & Health
Empörung über das Ungefähre: postfaktische Argumentation über COVID-19
Forum Basiliense Lecure von Prof. Dr. Christian Drosten, Charité – Universitätsmedizin Berlin
Der deutsche Virologe Prof. Dr. Christian Drosten hält die Forum Basiliense Lecure 2026. (Foto: Wiebke Peitz/Charité)
Wie entstehen wissenschaftsfeindliche Narrative, und warum fällt es schwer, mit Unsicherheit und komplexen Fakten umzugehen? Der Virologe Christian Drosten spricht über postfaktische Argumentation im Kontext der COVID-19-Pandemie.
Die COVID-19-Pandemie hat nicht nur medizinische und gesellschaftliche Folgen sichtbar gemacht, sondern auch den Umgang mit wissenschaftlichen Erkenntnissen und Unsicherheit geprägt. In seinem Vortrag «Empörung über das Ungefähre: postfaktische Argumentation über COVID-19» beleuchtet der Virologe Prof. Dr. med. Christian Drosten, wie wissenschaftliche Aussagen öffentlich verhandelt, vereinfacht oder zurückgewiesen werden und welche Rolle dabei postfaktische Argumentationsmuster spielen.
Christian Drosten ist Direktor des Instituts für Virologie an der Charité – Universitätsmedizin Berlin und zählt zu den international renommierten Virologen. Während der COVID-19-Pandemie beriet er unter anderem deutsche Behörden und Regierungen.
Anschliessendes Podium mit:
Prof. Dr. Carolin Amlinger, Universität Freiburg, Kultursoziologie
Prof. Dr. Alexander Honold, Universität Basel, Neuere deutsche Literaturwissenschaft sowie Direktor des Forum Basiliense
Prof. Dr. Tanja Stadler, ETH Zürich, Departement Biosysteme
Die Veranstaltung findet auf Deutsch statt; eine englische Übersetzung wird angeboten.
SAV-Credit
Fachanwältinnen und Fachanwälte Arbeitsrecht erhalten gemäss Entscheid der SAV-Fachkommission 1 Credits bei Teilnahme an der Veranstaltung. Bitte beachten Sie jedoch, dass pro Deklarationsjahr maximal 6 SAV-Credits für Webinare anrechenbar sind.
Das Kolloquium versteht die Renaissance als doppelgesichtigen Projektionsraum: Als Epochenkonzept sowie als Reflexionskategorie, als Zeitraum, in dem wir den Beginn der Moderne lokalisieren und zugleich seine ständig wachsende Fremdheit konstatieren, aber auch als Chance, die für die historischen Wissenschaften zentrale Epochengrenze zwischen Mittelalter und Neuzeit weiter zu dynamisieren. Aus materiellen wie wissenschaftsgeschichtlichen Gründen liegt dabei der Fokus auf dem 14. bis 17. Jahrhundert.
Kolloquium zum Thema "Smelly Renaissance"
Referent:innen:
Sarah-Maria Schober (Lucerne): "Mixing Scent – Making Race? Early Modern Perfumery and the Arts of Distance"
Aaron Hyman (Basel): "Smelling Clean in the Renaissance“
Caro Verbeek (Amsterdam): "On Musico-Olfactory Museology: How to Stage Smell in Relation to Sound, or a Case of ‹Smound› at Kunstmuseum Den Haag“
Online-Zuschaltung: Die Vorträge und Diskussionen können auch per livestream verfolgt werden; eine aktive Teilnahme ist in diesem Format nicht möglich.
Anmeldung: Melden Sie sich für Ihre Teilnahme (sowohl physisch wie im livestream) unter folgendem Link an: Basler Renaissancekolloquium
Sebastian Castellio (1515–1563), Humanist, Theologe und einer der ersten Toleranzdenker, der konsequent für Gewissens- und Glaubensfreiheit eintrat. Bild. zVg
Eine vielseitig besetzte Podiumsdiskussion beleuchtet «Toleranz heute». Unter der Moderation von Sarah Dippel treffen Expertinnen und Experten aus unterschiedlichen Fachrichtungen und der Politik aufeinander, um Castellios Fragen für die Gegenwart neu zu stellen. Es diskutieren:
Regierungsrat Mustafa Atici
Dr. Christine Christ-von Wedel
Prof. Dr. Erik Petry
Dr. Stefania Salvadori
Das Forum für frühe Musik ReRenaissance spielt Werke aus der Zeit von Castellio in Basel. Mit anschliessendem Umtrunk.
Fragile Master Pieces: Keramik in der Renaissance-Apotheke
Zweiteiliger Workshop "Keramik modellieren" im Rahmen der Ausstellung "Fragile Master Pieces"
Stellen Sie Ihr eigenes Apothekengefäss nach Vorbildern aus der Ausstellung her. Der Workshop findet an zwei Terminen (7. und 21. November 2026) statt; Geeignet ab 12 Jahren.
Anmeldung erforderlich → Tel. 061 207 48 11
Die Teilnahme an den Workshops ist kostenlos und beinhaltet den Museumseintritt. Wir empfehlen, die Sonderausstellung vor dem Workshop zu besuchen. Workshop- und Eintrittskosten werden durch SNSF-Agora-Fördermittel finanziert. Wir bitten um telefonische Abmeldung, wenn Sie nicht teilnehmen können.
Öffentliche Veranstaltung mit der Möglichkeit, Fragen an die Experten*innen zu stellen
Bild: zVg
Plastik enthält Zusatzstoffe, die sich während der Nutzung aus Produkten wie beispielsweise Spielzeug, Funktionskleidung oder Lebensmittelverpackungen lösen können. Dadurch gelangen sie in die Umwelt und in den menschlichen Körper.
Erfahren Sie, was die aktuelle Wissenschaft zu Exposition und potenziellen Gefahren sagt und stellen Sie Ihre Fragen direkt an die Experten*innen:
Dr. Jane Muncke, Food Packaging Forum
Stephanie Eitner, Empa / ETH Zürich
Dr. Elias Zimmermann, Empa
Der Eintritt ist frei. Es wird um eine Anmeldung gebeten.
Das Schweizerisches Zentrum für angewandte Humantoxikologie (SCAHT) ist ein nationales Kompetenzzentrum und eine Forschungsinfrastruktur für regulatorische Toxikologie mit Sitz in Basel. Seine Mission ist es, die menschliche Gesundheit zu schützen und zu einer sicheren und gesunden Umwelt beizutragen, indem wir die Wissenschaft der Humantoxikologie vorantreiben und für regulatorische Zwecke zum Wohle der Gesellschaft nutzbar machen.
Organizer:
Schweizerisches Zentrum für angewandte Humantoxikologie (SCAHT)
Universität Basel, Kollegienhaus, Petersplatz 1, 4051 Basel, Hörsaal 115
Interdisciplinary
Götzen, Esel und Übermenschen. Die prekäre Überwindung falscher Götter in Nietzsches "Also sprach Zarathustra"
Öffentliche Ringvorlesung von Prof. Dr. Katharina Grätz, Universität Freiburg im Breisgau, Philologie, im Rahmen der Ringvorlesung "Falsche Götter / False Gods"
Bild: zVg
Die öffentliche Ringvorlesung “Falsche Götter” ist in das Rahmenprogramm der Oper „Moses und Aron“ von Arnold Schönberg eingebettet, die an den Theatern Basel und Freiburg i. Br. im Herbst 2026 und im Frühjahr 2027 aufgeführt wird. Inspiriert von der zentralen Bedeutung des Goldenen Kalbes als Ursache kollektiver Exzesse in der Oper, wird der Leitbegriff „Falsche Götter“ aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet.
Die 13 Vorträge verbinden Beiträge aus Theologie und Religionswissenschaft mit soziologischen, wirtschaftswissenschaftlichen und demokratietheoretischen Ansätzen sowie aktuellen Fragestellungen, etwa zur Rolle künstlicher Intelligenz als Projektionsfläche quasi-religiöser Erwartungen. Die Veranstaltung behandelt Formen und Inhalte von Sakralisierung und deren gesellschaftliche, politische und technologische Konsequenzen im 21. Jahrhundert.
Studierende und Interessierte profitieren von der Möglichkeit, unterschiedliche wissenschaftliche Perspektiven vergleichend zu erschliessen, diese kritisch zu reflektieren und eigenständig zu synthetisieren.
Veranstalter/in: Prof. Dr. Alfred Bodenheimer und Judith Beckschäfer
Diese Ringvorlesung ist Teil von „Auf in die Wüste“, einem umfangreichen Diskurs-, Begegnungs- und Rahmenprogramm, das die Aufführungen der Oper "Moses und Aron" von Arnold Schönberg an den Theatern Basel und Freiburg i. Br. begleitet und ergänzt.
Organizer:
Universität Basel, Zentrum für Jüdische Studien
The University of Basel calendar lists events offered by the University of Basel, its numerous units, and accredited student organizations and associated institutions. They address a larger audience, are public and open to all. As a rule, admission is free.
You can also have your event listed in the Calendar of Events, provided it meets the above criteria. To do so, send the title, short text, time, place, organizer, link to website and, if available, photo (JPG) and program flyer (PDF) to E-Mail: agenda@unibas.ch