Ludwig van Beethovens «Grosse Fuge», ursprünglich als Finalsatz seines Streichquartetts op. 130 gedacht, sprengte bereits zu ihrer Zeit die Grenzen musikalischen Denkens. In Dmitri Schostakowitschs «Sinfonie Nr. 14» (1969) verweben sich vertonte Gedichte über Tod, Gewalt, Unfreiheit zu einer Anklage gegen staatliche Willkür und menschliche Grausamkeit.
Dieses Konzert stellt zwei Werke gegenüber, die Ausdruck künstlerischer Freiheit und Reaktion auf ihre Bedrohung sind. Es ist Teil von Macht Musik – ein Festival über die Freiheit der Kunst in Diktaturen, das vom 15.–19. September in Basel stattfindet.
Programm
18.00 Uhr, Hans-Huber-Saal
Vortrag zum «50. Todestag von Schostakowitsch» mit Dr. Boris Belge, Historiker an der Universität Basel
18.30 Uhr, Hans-Huber-Saal
Podiumsgespräch zur Thematik «Russische und sowjetische Musik – Ein Spannungsfeld für Kulturschaffende» mit:
- Dr. Boris Belge, Historiker
- Dr. h.c. Heinz Holliger, Komponist, Dirigent und Ehrendoktor der Universität Basel
- Karen Kopp, Dramaturgin
- Moderation: Elisabeth v. Kalnein
19.30 Uhr. Musiksaal
- Ludwig van Beethoven (1770–1827), Grosse Fuge B-Dur, op. 133 (arr. Matthias Arter)
- Dmitri Schostakowitsch (1906–1975), Sinfonie Nr. 14 g-Moll, op. 135, für Sopran, Bass und Kammerorchester
Tickets
Zugang zu den Begleitveranstaltungen mit gültigem Konzertticket. Einzeltickets und Festival-Pässe sind über die Website Macht Musik erhätlich. Studierende erhalten 50% Rabatt auf Konzertkarten.
Organizer:
Kammerorchester Basel und Verein Macht Musik
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