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University of Basel

Nordistik Degree: Master

Der vom Doppellehrstuhl in Basel und Zürich angebotene Studiengang in Nordischer Philologie ist der einzige in der Schweiz.
Das Studienfach Nordistik hat zum Inhalt die wissenschaftliche Beschäftigung mit der Gesamtheit der Sprachen, Literaturen und Kulturen der nordischen Länder (Dänemarks, Norwegens, Schwedens, der schwedischsprachigen Gebiete Finnlands, Islands und der Färöer). Das Studium gliedert sich in zwei Teilgebiete: Es umfasst erstens das Studium von Sprache und Literatur des skandinavischen Mittelalters, zweitens den Bereich der skandinavischen Literaturen seit etwa 1600.

Nordistik

Die nordische Philologie verbindet die Arbeit an Texten und an anderen Erscheinungsformen der Sprache mit ihrer Situierung im kulturellen Prozess und in den unterschiedlichen sprachlichen, bildlichen oder akustischen Medien in ihren jeweiligen Kontexten.
Die Studierenden sollen im Laufe des Studiums eine wissenschaftliche Kompetenz erwerben, die solide Kenntnisse in den Gegenständen des Faches und ausgezeichnete sprachliche und kommunikative Fähigkeiten beinhaltet. Dies schliesst die Unterscheidungsfähigkeit gegenüber historischen, regionalen, sozialen oder situativen Gebrauchsformen von Sprache ein.

Schwerpunkt der Lehre und Forschung

Die grundlegende philologische und textwissenschaftliche Ausrichtung des Faches wird durch eine kulturwissenschaftliche Orientierung ergänzt, in der die Wechselbeziehungen zu anderen Sprachen und Literaturen sowie zu anderen Wissensgebieten wie beispielsweise Gender- oder Gesellschaftsfragen, Philosophie, Psychologie, Ökonomie etc. ins Blickfeld treten.

Studienaufbau

Der Master ist der zweite Studienabschluss nach dem Bachelor. Das Master­studium umfasst insgesamt 120 Kreditpunkte (KP). Im Masterstudium wählen die Studierenden zwei voneinander unabhängige Studienfächer (eines davon Nordistik) zu je 35 Kreditpunkten. Jenes Fach, in dem die Masterarbeit (30 KP) geschrieben wird, wird zum Major, das andere zum Minor. Ergänzend kommt der komplementäre Bereich (20 KP) hinzu. Ein Kreditpunkt (KP) ECTS entspricht ungefähr 30 Arbeitsstunden.

Master of Arts (120 KP)
Major aus Phil.-Hist. Fakultät
65 KP
Minor aus Phil.-Hist. Fakultät
oder ausserfakultär
35 KP
Komplementär-
bereich
20 KP
Zwei Studienfächer

Fächerkombination

Nordistik wird auf Bachelor- wie Masterstufe in Kombination mit einem zweiten Studienfach und einem komplementären Bereich studiert.

Als zweites Bachelor- bzw. Masterstudienfach kommt neben Fächern der Phil.-Hist. Fakultät (wie z.B. Englisch, Philosophie, Medienwissenschaften, Geschichte u.v.a.m.) auch ein ausserfakultäres Studienfach in Frage (wie z. B. Geographie, Informatik, Rechtswissenschaft oder Theologie), siehe www.philhist.unibas.ch/studium.

Auf Masterstufe wird das Studienfach Nordistik zum Major, wenn im Studienfach Nordistik auch die Masterarbeit geschrieben wird (Major Nordistik: 35 KP + 30 KP für die Masterarbeit; Minor: 35 KP, Komplementärbereich: 20 KP). Wird im anderen Studienfach die Masterarbeit geschrieben, ist Nordistik der Minor (Minor Nordistik: 35 KP; Major: 35 KP + 30 KP für die Masterarbeit; Komplementärbereich: 20 KP).

Der Komplementärbereich besteht aus wählbaren Lehrveranstaltungen, die zur Vertiefung in den Studienfächern, zum Einblick in andere von der Universität Basel angebotene Studienfächer oder zum Erwerb von Sprachkompetenzen einsetzbar sind.

Nordistik kann ausserdem als Zweitfach zu Sportwissenschaft studiert werden.

Berufsmöglichkeiten

Nordist/innen unterrichten skandinavische Sprachen und/oder übersetzen literarische, kommerzielle, technische und wissenschaftliche Texte.

Grundsätzlich bieten sich auch Chancen im akademischen Bereich, in den Medien (Auslandberichterstattung), in der Öffentlichkeitsarbeit und im Marketing (bes. in schweizerischen Niederlassungen skandinavischer Firmen), in der Ländersachbearbeitung (z. B. für Versicherungen), in Verlagen (v. a. für Kinderliteratur und Krimis), in der Erwachsenenbildung, im Buchhandel, in Bibliotheken, Archiven, Dokumentationen, im Diplomatischen Dienst und Tourismus.

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