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University of Basel

Hispanistik Degree: Master

Eine Fotografie welche spanische Windmühlen zeigt.

Spanisch zum Beruf machen

Mit insgesamt über 400 Millionen Sprechern und Sprecherinnen belegt Spanisch den vierten Platz der Rangliste der Weltsprachen. Entsprechend viele Berufsmöglichkeiten eröffnet das Studium der Hispanistik, sei es in international tätigen Unternehmen und Organisationen, im Tourismus, in der Medienbranche, in der Forschung oder im schulischen Bereich. Auf Masterstufe vertiefen die Studierenden ihre Fachkenntnisse in der Sprachwissenschaft Hispanistik (Varietäten und Entwicklung des europäischen und amerikanischen Spanisch, Analyse in Synchronie und Diachronie) und der Literaturwissenschaft Hispanistik (spanische und hispano-amerikanische Literatur inkl. ihrem kulturellen sozialen, historischen und politischen Kontext).

Schwerpunkte der Lehre und Forschung

Die Forschung am Seminar für Iberoromanistik an der Universität Basel ist kulturhistorisch und sprachübergreifend ausgerichtet, das heisst, sie berücksichtigt neben dem Spanischen auch die anderen romanischen Sprachen der Iberischen Halbinsel und die in diesen Sprachen verfassten Literaturen (Katalanisch, Portugiesisch, Galicisch). Sie stellt dabei den kulturellen, sozialen, historischen, räumlichen und politischen Kontext der Literaturen und der konkreten Sprachen in den Vordergrund. Die Masterstudierenden haben die Möglichkeit, sich an Projekten, Publikationen und Konferenzen der Forschungsteams zu beteiligen.

Die Sprachwissenschaft Hispanistik bietet Einblicke in folgende Lehr- und Forschungsschwerpunkte: Kontakte des Spanischen mit anderen Sprachen in Geschichte und Gegenwart, Diasporasprachen – insbesondere Judenspanisch, System und Variation, Sprache und Medien.

In der Literaturwissenschaft Hispanistik gehören folgende Themen zu den Lehr- und Forschungsschwerpunkten: Iberische Literatur vom Mittelalter bis zu den Siglos de Oro mit besonderem Gewicht auf Renaissance und Humanismus, Iberische Heterodoxe, kulturelle Analyse und Theorie des literarischen Diskurses.

Der Unterricht findet hauptsächlich auf Spanisch statt, Prüfungssprache ist Spanisch.

Studienaufbau

Der Master ist der zweite Studienabschluss nach dem Bachelor und umfasst insgesamt 120 Kreditpunkte (KP). Im Masterstudium wählen die Studierenden zusätzlich zum Fach Hispanistik ein davon unabhängiges zweites Fach. Beide werden zu je 35 KP studiert. Jenes Fach, in dem die Masterarbeit (30 KP) geschrieben wird, wird zum Major, das andere zum Minor. Ergänzend kommt der komplementäre Bereich (20 KP) hinzu. Ein Kreditpunkt (KP) ECTS entspricht ungefähr 30 Arbeitsstunden.

Master of Arts (120 KP)
Major aus Phil.-Hist. Fakultät
65 KP
Minor aus Phil.-Hist. Fakultät oder ausserfakultär
35 KP
Komplemen-
tärbereich
20 KP
Zwei Studienfächer

Fächerkombination

Als zweites Masterstudienfach kommt neben den Fächern der Philosophisch-Historischen Fakultät auch ein ausserfakultäres Studienfach in Frage.

Der Komplementärbereich besteht aus frei wählbaren Lehrveranstaltungen, die zur Vertiefung in den Studienfächern, zum Einblick in andere von der Universität Basel angebotene Studienfächer oder zum Erwerb von Sprachkompetenzen einsetzbar sind.

Berufsmöglichkeiten

Das Studium der Hispanistik bietet eine breite akademische und fachliche Ausbildung und vermittelt vielseitige Kompetenzen, die eine grosse Bandbreite von beruflichen Perspektiven eröffnen.

Berufsfelder für Hispanisten und Hispanistinnen eröffnen sich an Hochschulen, Gymnasien, Berufsschulen oder Sprachschulen sowie in Medien, Verlagen, Bibliotheken, internationalen Organisationen, im Tourismus und in der Privatwirtschaft, insbesondere in international tätigen oder stark exportorientierten Unternehmen. Der Masterabschluss berechtigt ausserdem zur Promotion in Iberoromanischer Sprachwissenschaft oder Iberoromanischer Literaturwissenschaft.

Lehrdiplom

Wer diesen Abschluss erwirbt und sich für den Lehrberuf interessiert, hat die Möglichkeit, das Lehrdiplom für die Sekundarstufe I oder Sekundarstufe II zu erwerben. Bitte informieren Sie sich über Einzelheiten und die geltenden Regelungen zur Erlangung des Lehrdiploms an einer dafür zuständigen Pädagogischen Hochschule, z.B. der Pädagogischen Hochschule FHNW oder bei der Schweizerischen Konferenz der Kantonalen Erziehungsdirektoren.

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