Personen mit Migrationserfahrung sind in der Schweizer Politik stark unterrepräsentiert. Ohne Stimm- und Wahlrecht kommt dadurch ein eminenter Teil der Schweizer Bevölkerung zumindest unmittelbar überhaupt nicht vor. Werden sie in der Politik diskriminiert? Welche Rolle spielen Wähler:innen und Parteien dabei? Was bedeutet es für eine Demokratie ganz allgemein, wenn Personen in der Politik von Diskriminierung betroffen sind? Und welche Möglichkeiten bestehen, um Diskriminierung in der Politik entgegenzuwirken?
Prof. Dr. Lea Portmann, Politikwissenschaftlerin, Professorin für Public Policy am Institut für Nonprofit und Public Management der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW), beschäftigt sich in ihrer Forschung mit Fragen zur Diskriminierung und Repräsentation von Minderheiten in der Politik. Zu diesen Themen hat sie verschiedene Publikationen veröffentlicht. In ihrem Vortrag gibt sie Einblicke in ihre Forschung und ordnet die Forschungsergebnisse in Bezug auf die Demokratie in der Schweiz ein.
Eintritt: frei, Kollekte
Die Veranstaltung findet anlässlich der «Aktionswoche gegen Rassismus» vom 16. bis 22. März 2026 statt.
Organizer:
Forschungsgemeinschaft Mensch im Recht; Forum für Zeitfragen
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