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Society & Culture
Was das Valley herrschen nennt
Öffentlicher Vortrag von Prof. Dr. Adrian Daub, J.E. Wallace Sterling Professor an der Stanford University
Prof. Dr. Adrian Daub. (Bild: LiPo Ching, Stanford University/zvg)
Eine zeitgemässe Auseinandersetzung mit dem Einfluss der grossen Technologiekonzerne auf unsere Politik vom Autor des Bestsellers «Was das Valley herrschen nennt».
Die von Elon Musk ins Leben gerufene Abteilung für Regierungseffizienz, DOGE, ist nur die Spitze des Eisbergs. In den letzten Jahren hat das Silicon Valley die Macht in den USA übernommen. Meta, Palantir & Co. bestimmen jetzt, wer reguliert, ja, wer regiert. Günstlinge der Tech-Milliardäre durchsetzen den Verwaltungsapparat. Energiepolitik wird fast nur noch für die Kryptobranche und KI-Startups gemacht. Und die anti-woke Agenda der Titanen münzt Trump eins zu eins in Dekrete um.
In Investorenmeetings und in Hörsälen, in Science-Fiction-Büchern, Fortpflanzungskliniken und in Sadomaso-Kellern spürt Adrian Daub dem nach, was für diese Konzerne, was für ihre Lenker, Dominanz bedeutet. Sie haben die Herrschaft an sich gerissen. Aber verstehen sie überhaupt, was herrschen ist? (Suhrkamp, 2026)
Im Anschluss an den Vortrag sind alle Teilnehmer herzlich zu einem Apéro eingeladen.
Prof. Dr. Adrian Daub ist J.E. Wallace Sterling Professor in the Humanities am Department für Germanistik der Universität Stanford (USA). Zu seine Forschungsinteressen gehören Deutsche Literatur-, Kultur- und Geistesgeschichte nach 1790; Feminismus, Gender- und Sexualitätsstudien; Geschichte des feministischen Denkens; Deutscher Idealismus und Romantik; Philosophie, Gender und Sexualität; Deutsche Literatur und Film nach dem Zweiten Weltkrieg; Musik und deutsche Moderne; Fin-de-siècle-Oper; Marxismus der Frankfurter Schule; Fotografie und Literatur; Bild- und Klangkultur; Affektstrukturen und Erinnerungskultur.
Organizer:
Forschungsnetzwerk Responsible Digital Society und Fachbereich...
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