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UNI NOVA - WISSENSCHAFTSMAGAZIN DER UNIVERSITÄT BASEL 124 - Mittelalter

Mittelalter: Die lange europäische Epoche zwischen 500 und 1500 n. Chr. spannt sich nach gängiger Auffassung vom Ende Weströmischen Reichs bis zu den ersten Entdeckungen neuer Kontinente und ferner Regionen durch europäische Seeleute. Das Heft widmet sich dieser langen angeblich „finsteren“ Epoche, von der wir heute laufend mehr wissen, nicht zuletzt durch neue Ansätze und Methoden der modernen Wissenschaft. Unterschiedliche Blicke aufs Mittelalter – philosophische, theologische, archäologische, historische, philologische sowie kultur- und rechtsgeschichtliche.



Gert Hübner, Seraina Plotke, Stefan Rosmer

Ein grosser Basler Dichter: Konrad von Würzburg

Der Gralssucher Parzival und die Liebe von Tristan und Isolde haben einen festen Platz im kulturellen Gedächtnis. Ihre massgebliche literarische Gestalt erhielten solche Stoffe im hohen Mittelalter, bei Dichtern wie Wolfram von Eschenbach und Gottfried von Strassburg. Ebenso berühmt war damals ein Basler: Konrad von Würzburg. Sein vielschichtiges Œuvre wird seit einigen Jahrzehnten erforscht – jüngst verstärkt auch von der Basler Mediävistik

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Basels bedeutendster Schriftsteller ist in der Stadt ein Unbekannter. Kein Dichtermuseum, keine Gedenktafel, kein Strassenname erinnert an ihn, selbst literarisch Interessierten sind weder sein Name noch seine Werke geläufig: Die Rede ist von Konrad von Würzburg, der in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts in Basel lebte und hier einen Grossteil seiner Werke schuf. Wie bei den meisten mittelalterlichen Dichtern ist der Namenszusatz „von Würzburg“ kein Adelsprädikat, sondern eine Herkunftsbezeichnung. Er hiess Cuonrât und kam aus Würzburg, und so bezeichnete er sich auch selbst. mehr ...


Matteo Nanni

Recycling: Musikhandschriften als Bucheinbände

Im Staatsarchiv Basel-Stadt befinden sich einige hundert Rechnungsbücher, die mit mittelalterlichen Musikhandschriften eingebunden sind. Diese mit musikalischer Notation versehenen Pergamenteinbände stammen aus liturgischen Gesangbüchern, die nach der Reformation als Makulatur verwendet wurden, um die Bände vor Abnutzung zu schützen.

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Was uns diese Archivmaterialien vor Augen führen, ist schlicht die Wiederverwendung von vorgefundenem Material – nichts anderes als das uns allen bekannte Prinzip des Recycling. Schriftstücke, deren Inhalte nicht mehr benötigt wurden, wurden wegen ihres materiellen Wertes wiederbenutzt, um einen der ursprünglichen Bestimmung sehr fern liegenden Zweck zu erfüllen. Von welchem Verhältnis zur Geschichte zeugen diese mit Musikpergamenten umhüllten Bücher? Was wird bewahrt, was zerstört, was wird ignoriert und was gewürdigt? Was erfahren wir durch diese Objekte über die Musik- und Kulturgeschichte Basels im Mittelalter und in der Frühen Neuzeit? mehr ...

 


Porträt Sonja Hofer

Wie das Gehirn sehen lernt

Sonja Hofer forscht darüber, wie das Gehirn Seh-Informationen verarbeitet und wie die zugrunde liegenden Netzwerke von Gehirnzellen durch neue Erfahrungen und Lernen verändert werden – kurz: wie das Sehen funktioniert. Ihre Arbeit am Biozentrum kann die Wissenschaftlerin anschaulich vermitteln: Sie gibt nicht nur Seminare für die Studierenden und publiziert Aufsätze in Fachzeitschriften, auch dem Lokalfernsehen gab sie schon Auskunft über ihren Laboralltag.

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Biozentrum, 6. Stock, die Aussicht nach Süden reicht weit bis zu den ersten Jurahöhen. Das kleine Büro wirkt für den Besucher noch etwas provisorisch eingerichtet: ein Schreibtisch mit zwei grossen Bildschirmen, darüber ein Zwei-Brett-Regal mit wenigen Büchern, ein Besprechungstisch, Stühle, einiges stapelt sich noch in einer Ecke. „Mehr Platz braucht es nicht“, sagt Sonja Hofer, Neurobiologin und seit anderthalb Jahren Assistenzprofessorin am Biozentrum, und lacht dazu. mehr ...


Ingeborg Schwenzer im Interview

«Das Recht soll der Realität folgen»

Ideen für Reformen des schweizerischen Familienrechts haben in den letzten Monaten für heftige Debatten gesorgt. Vorschläge dazu macht auch die Basler Rechtsprofessorin Ingeborg Schwenzer. Wie soll der Staat Partnerschaft und Familie in Zukunft regeln?

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Änderungen des Familienrechts werden in der Schweiz intensiv diskutiert – warum gerade jetzt?
Es ist an der Zeit, sich zu überlegen, wie ein modernes Familienrecht aussehen könnte, das den gesellschaftlichen Veränderungen Rechnung trägt. Man soll sich dabei fragen, wie die Menschen tatsächlich leben. Dazu habe ich ein Gutachten verfasst, das von drei Grundsätzen geprägt ist: Der Staat soll sich erstens nicht in die Beziehungen von Erwachsenen einmischen, wenn sie fähig sind, sie selber zu regeln; weiter wichtig sind mir zweitens die Verantwortung gegenüber Partner und Kindern sowie drittens der Schutz des Kindeswohls – dieses steht eigentlich über dem Ganzen. mehr ...

 


 

 

 

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Letzte Aktualisierung: 20.10.2014
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124 - Sept. 2014
Mittelalter

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