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UNI NOVA WISSENSCHAFTSMAGAZIN DER UNIVERSITÄT BASEL 112 - Jugend
Über den Zustand der Jugend wurde schon immer gejammert – sie sei „unerträglich, unverantwortlich und entsetzlich anzusehen“, soll schon der griechische Philosoph Aristoteles gesagt haben. Der angeblich schlechte Zustand der jungen Generation war und ist bis heute als Thema überall präsent. Die Jugend als schwebender Zustand, die Zeitspanne des Nicht-mehr-Kindseins und Noch-nicht-Erwachsenseins – mit dieser Lebensphase beschäftigt sich auch die Wissenschaft.
Thomas Meyer Wie geht es weiter nach der Schule
Wie vollziehen junge Menschen den Übergang von der obligatorischen Schule in weiterführende Ausbildungen und ins Erwachsenen- und Arbeitsleben? Wie ergeht es ihnen dabei, auf welche Schwierigkeiten stossen sie? Gesicherte Antworten darauf liefert TREE, die erste nationale Jugendlängsschnittuntersuchung der Schweiz..
Seit bald 20 Jahren ist das schweizerische Bildungswesen eine einzige grosse Baustelle. Aufbau der Fachhochschulen und Berufsmaturitäten, Reform der gymnasialen Maturität, Reform des Berufsbildungsgesetzes, dazu die Diskussionen um die Basisstufe und andere interkantonale Harmonisierungsprojekte wie Harmos: Kaum ein Teil des Bildungssystems ist in den vergangenen zwei Jahrzehnten von Strukturreformen unberührt geblieben. Paradoxerweise wusste man bis vor wenigen Jahren wenig darüber, wie die jungen Lernenden das hiesige Bildungssystem durchlaufen. Die Jugendlängsschnittuntersuchung TREE (siehe Kasten unten) hat hier wesentlich dazu beigetragen, Wissens- und Forschungslücken zu schliessen. mehr...
Beate Schwarz Jugendliche in der Familie
 Wie ergeht es Familien mit Kindern im Übergang zum Jugendalter? Wichtig für das Wohlbefinden ist, wie mit Konflikten umgegangen wird.
Wenn Kinder zu Jugendlichen werden, ist dies eine spannende, aber oft auch anstrengende Zeit für alle Beteiligten. Die Kinder müssen sich mit körperlichen Veränderungen auseinandersetzen, sich aus ihren Abhängigkeiten von den Eltern lösen und eigenständiger werden. Die Eltern sollten lernen, ihrem Nachwuchs mehr Freiräume zu lassen und ihm trotzdem als Stütze zur Verfügung zu stehen. mehr...
Christoph Dieffenbacher Ethiker, Theologe und Organisator
 Georg Pfleiderer beschäftigt sich nicht nur mit Fragen der Theologie und der Ethik, sondern auch etwa damit, wie man an der Universität ein neues Fach aufbaut oder ein Forschungszentrum einrichtet. Dabei versucht er immer wieder, Verschiedenes miteinander zu vernetzen.
Dass in einem schmucklosen Fünfzigerjahre-Hinterhaus an der verkehrsreichen Missionsstrasse Theologen arbeiten, würde der Besucher nicht gleich vermuten. Doch kaum hat den Innenhof überquert und ist er die Treppen auf komplizierten Wegen bis zum Dachgeschoss hinaufgestiegen, spürt er unter den abgeschrägten Wänden jene Atmosphäre der Ruhe und Kontemplation, die man gemeinhin mit Theologen verbindet. Die Abteilung Systematische Theologie/Ethik ist etwas abseits vom Theologischen Seminar untergebracht, was den Professor aber wenig stört: „Es sieht hier zwar nicht gerade einladend aus, doch wir können hier sehr gut arbeiten.“ mehr...
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