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University of Basel

Teamarbeit und Jobrotation

Viele Unternehmen haben in den letzten Jahren auf neue Arbeitsformen wie Entscheidungsdezentralisierung, Teamarbeit und Jobrotation umgestellt. Ob Firmen, die solche Neuerungen jeweils als Erste einführen, im Vorteil sind, haben Prof. Michael Beckmann und Kathrin Armbruster von der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Basel untersucht. Ergebnis: Bei der frühen Einführung von Teamarbeit gab es nur leicht positive Effekte, in erster Linie, weil sie in den Betrieben bereits relativ gut etabliert war. Dagegen waren die Auswirkungen einer späten Einführung von Jobrotation deutlicher negativ; dies vor allem, weil Jobrotation komplexer umzusetzen ist. Der Zeitpunkt von Reorganisationen kann also positive wie negative Effekte auf die Unternehmensperformance ausüben, wobei eine frühe Einführung vorteilhafter zu sein scheint. Im Allgemeinen beeinflusst neben der Quantität auch die Qualität der Reorganisation den Betriebserfolg. Untersucht wurden die Effekte des Einführungszeitpunkts der neuen Arbeitsformen mithilfe zweier national repräsentativer Schweizer Unternehmensdatensätze von 2000 und 2008.

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