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Universität Basel

Wertschöpfung

Das Department of Biomedical Engineering in Allschwil
Das Department of Biomedical Engineering in Allschwil

Multiplikator von Faktor 3 in der Region BS/BL

Die im Jahr 2015 von BAK Basel erstellte Studie Regionale volkswirtschaftliche Bedeutung der Universität Basel kommt zum Ergebnis, dass mit der Universität Basel im Jahr 2014 in der Region BS/BL eine Bruttowertschöpfung von rund 743 Mio. CHF verbunden war. Dies entspricht etwa 1,4 Prozent der gesamten Wirtschaftsleistung der Region.

In Verbindung mit dieser Wertschöpfung stehen insgesamt rund 5850 Arbeitsplätze. Betrachtet wird dabei nur die sogenannte «Nachfrageseite», d.h. jene Wertschöpfung, die durch den unmittelbaren Universitätsbetrieb, die Auszahlung von Löhnen, Aufträge und Investitionen der Universität sowie die Konsumausgaben ihrer Mitarbeitenden und Studierenden entsteht.

Nicht berücksichtigt ist die «Angebotsseite», d.h. die Wertschöpfung durch Wissens- und Technologietransfer, Bildungsrenditen und den kulturellen Beitrag der Universität, da diese Form von Wertschöpfung schwieriger zu quantifizieren ist.

Wertschöpfung der Universität Basel

Was trägt die Universität Basel zur Wertschöpfung in der Region Basel bei?

  • Summiert man die nachfrageseitigen (Bruttowertschöpfung von 743 Mio. CHF) und angebotsseitigen (200 Mio. CHF) Effekte, kommt man auf eine Gesamtwertschöpfung von 943 Mio. CHF (Referenzjahr 2014). Setzt man nun diesen Wert ins Verhältnis zu den Trägerbeiträgen von 320 Mio. CHF, ergibt sich ein Multiplikator von knapp drei: Für jeden Franken, den die beiden Kantone Basel-Stadt und Basel-Landschaft in die Universität investieren, entstehen drei Franken an Wertschöpfung in der Region BS/BL.
  • Auch der Fiskus profitiert von den wirtschaftlichen Impulsen: Insgesamt fliessen den beiden Basler Kantonen (inklusive des kantonalen Anteils an der direkten Bundessteuer)
    rund 46 Mio. CHF an Steuereinnahmen zu.
  • Neben den Kantonen profitiert auch der Bund von Steuereinnahmen (Direkte Bundessteuer, Mehrwertsteuer) in Höhe von rund 35 Mio. CHF.

Wo profitiert die Nordwestschweiz von einer starken Universität Basel?

  • Die Universität Basel ist ein wichtiger Faktor für Wohlstand, Industrie und Innovation dieser Region, die nicht an der Birs oder dem Rhein endet.
  • Basel hat wichtige internationale Institutionen, die seit jeher eng mit der Universität verknüpft sind. Davon profitiert die ganze Region, nicht nur wirtschaftlich, auch dank der Ausstrahlung.
  • Die Nähe zu forschungsstarken, international ausgerichteten Universitäten stellt für zahlreiche Unternehmen, insbesondere in forschungsintensiven Bereichen wie der Pharmazie, der Medizin oder der Biotechnologie einen wichtigen Standortfaktor dar.
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