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Universität Basel

Gleichstellungsmonitoring

Die Universität Basel engagiert sich seit 1998 im Bereich der Chancengleichheit und hat seitdem erforderliche Strukturen geschaffen sowie Massnahmen und Initiativen zur Verwirklichung von Chancengleichheit realisiert. Das Ziel dieser vielfältigen Aktivitäten ist die Erhöhung des Frauenanteils auf den höheren akademischen Karrierestufen und in Leitungspositionen.

Report 2019

Das Gleichstellungsmonitoring 2019 dokumentiert die angestrebte Erhöhung der Frauenanteile an der Universität Basel per Dezember 2019.

Akademische Karrierestufen

Seit 1980 ist eine deutliche Steigerung der Anzahl des akademischen Mittelbaus (1980: 693, 2019: 4418), und der Professuren (1980: 253, 2019: 389) zu beobachten (vgl. Abb. 1). Auch in 2019 konnte auf Stufe Professuren der Trend der letzten Jahre aufrechterhalten werden, allerdings ist die Zunahme des prozentualen Anteils an Professorinnen gering, sodass er wie in 2018 bei 24% liegt, während der Anteil an Wissenschaftlerinnen im Mittelbau um 1% auf 44% gestiegen ist (vgl. Abb. 2).

Auf Professurenstufe zeigt sich ab 2013 ein deutlicher Zuwachs an Professorinnen, welcher 2019 konsolidiert werden konnte (2013: 69/305, 2019: 90/285). Mit über 40% zeigten sich 2019 auf Stufe «Assistenzprofessur» der höchste Frauenanteil (Assistenzprofessorinnen mit Tenure Track: 46%; SNF-/Assistenzprofessuren ohne Tenure Track: 42%) (vgl. Abb. 4). Die Neuantritte von Professorinnen und Professoren machen, über alle Professurenkategorien gezählt, 2019 jeweils 50% aus, wobei die neuberufenen Professorinnen mehrheitlich als SNF-/Assistenzprofessorinnen ohne Tenure Track angestellt wurden (vgl. Abb. 5).

Schweizweiter Vergleich

Insgesamt lässt sich bei allen Schweizer Universitäten eine Zunahme an Professorinnen, Dozentinnen und Assistentinnen/wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen feststellen. Mit einem Professorinnenanteil von 24% steht die Universität Basel weiterhin im Mittelfeld, gleichauf mit der Deutschschweizer Universität Zürich. Die Universität Genf hat unter den Volluniversitäten den höchsten Professorinnenanteil mit 29%, während die ETH Zürich und die EPF Lausanne mit einem Frauenanteil von jeweils 17% die niedrigsten Professorinnenanteile haben (vgl. Abb. 6).

Gesamtuniversitäre Gremien

Die Geschlechterverteilung an der gesamten Universität sollte sich auch in der Zusammensetzung der gesamtuniversitären Gremien und fakultären Leitungspositionen abbilden. In der Regenz sowie den gesamtuniversitären Kommissionen machen die Frauenanteile über alle Gruppierungsmitglieder rund 35% bzw. 30% aus. Diese verhältnismässig hohen Frauenanteile liegen allerdings unter den Anteilen der Mitarbeiterinnen der Universität Basel von 44%. Bei den Dekanatsleitungen und den Leitungen der Dekanatsbereiche sind die Frauenanteile niedriger als 10%, was deutlich unter den Anteilen an Professorinnen von 24% liegt (vgl. Abb. 7).

Weiterführende Informationen
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