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Universität Basel

Gleichstellungsmonitoring

Die Universität Basel engagiert sich seit 1998 im Bereich der Chancengleichheit und hat seitdem erforderliche Strukturen geschaffen sowie Massnahmen und Initiativen zur Verwirklichung von Chancengleichheit realisiert. Das Ziel dieser vielfältigen Aktivitäten ist die Erhöhung des Frauenanteils auf den höheren akademischen Karrierestufen und in Leitungspositionen.

Report 2020

Der vorliegende Bericht 2020 führt das jährliche Gleichstellungsmonitoring weiter und dokumentiert die angestrebte Erhöhung der Frauenanteile auf den akademischen Karrierestufen an der Universität Basel per Dezember 2020.

Akademische Karrierestufen

Seit 1980 ist im akademischen Mittelbau ein kontinuierlicher Zuwachs feststellbar (1980: 693, 2020: 4577) und auch die Zahl der Professuren ist heute wesentlich höher (1980: 253, 2020: 381) (vgl. Abb. 1). Gleichzeitig nahm in den letzten 40 Jahren auf beiden Stufen der Anteil an Wissenschaftlerinnen zu: Im akademischen Mittelbau liegt der Frauenanteil heute bei 44% (1980: 11%) und bei den Professuren bei knapp 25% (1980: 2%) (vgl. Abb. 2).

Ende 2020 sind 93 Professorinnen und 288 Professoren an der Universität Basel angestellt. Dabei stieg der Professorinnenanteil in den letzten drei Jahren minimal an und liegt weiterhin bei rund 24%. Im Vergleich zum Vorjahr ist eine Zunahme beim Anteil an Associate Professorinnen von 18% (in 2019) auf 25% (in 2020) festzustellen, was darauf zurück zu führen ist, dass 6 Tenure Track Assistenzprofessorinnen befördert wurden (vgl. Abb. 4).

Neuantritte auf der Stufe Assistenzprofessuren mit Tenure Track erfolgten paritätisch mit jeweils drei Frauen und Männern. Die Neuantritte von Professorinnen liegen im 2020, über alle Professurenkategorien gezählt, bei einem Anteil von 35% (vgl. Abb. 5).

Schweizweiter Vergleich

Mit einem Professorinnenanteil von 25% steht die Universität Basel weiterhin im Mittelfeld, gleichauf mit der Deutschschweizer Universität Zürich. Insgesamt wurden die Professorinnenanteile an allen Schweizer Hochschulen erhöht, sodass auch eine Zunahme von einem Prozentpunkt auf 25% Professorinnen schweizweit erreicht wurde (vgl. Abb. 6).

Gesamtuniversitäre Gremien

Die Anteile von Frauen und Männern in gesamtuniversitären Gremien und fakultären Leitungspositionen haben sich im Vergleich zu 2019 minimal verändert. Bei den Fakultätsleitungen (Dekan*innen, Studiendekan*innen, Forschungsdekan*innen) liegen die Frauenanteile bei 8% und somit weit unter den Anteilen an Professorinnen, die bei 24% liegen (vgl. Abb. 7).

Weiterführende Informationen
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