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Universität Basel

Geschlechtergerechte und diskriminierungsarme Sprache

Als zentrales Kommunikationsmittel hat Sprache die Fähigkeit uns Menschen untereinander zu vernetzen. Doch Sprache ist nicht nur ein Instrument der Verständigung, sie prägt unsere Wahrnehmung, formt unser Denken und stiftet soziale Identität: Sprache erzeugt Realitäten im Positiven wie im Negativen. In Anbetracht dieser Wirkmächtigkeit ist es unabdingbar, dass sich unsere Ideale von Fairness und Gleichbehandlung auch auf die Selbstverständlichkeiten des Sprachgebrauchs niederschlagen. An der Universität Basel pflegen wir eine diskriminierungsarme Sprachkultur, um Missverständnisse zu vermeiden und Menschen nicht unbedacht herabzusetzen oder zu verletzen.

Die kontinuierliche Auseinandersetzung mit der Wirkung, welche die eigene Sprache auf unser Umfeld hat, soll zur inklusiven Arbeitskultur unserer Institution beitragen. In unserem Denken, Schreiben und Sprechen richten wir uns an Frauen und Männer, an Menschen mit unterschiedlicher Geschlechtsidentität, an Menschen mit unterschiedlicher Hautfarbe, an junge und alte Menschen, an Menschen mit oder ohne Behinderung – kurz: an alle Menschen in ihrer Vielfalt.

Diversitätssensible Kommunikation

Diskriminierungen auf der Ebene der Sprache entstehen vielfach durch die Divergenz zwischen dem, was gesagt sein will und dem, was verstanden wird. Insbesondere bei der Benennung von Gruppen und bei der Markierung von gewissen Eigenschaften und Merkmalen entstehen diese Dissonanzen. Um dieser Spannung vorzubeugen, gibt es ein paar einfachen Strategien:

  • Stereotypen und Klischees vermeiden
    Um Stereotypen, Klischees und inadäquate Verallgemeinerungen zu vermeiden, hilft es, sich spezifisch und konkret auf die angesprochenen Personen zu beziehen. In was für einem Kontext wird jemand angesprochen und ist es hier notwendig oder sinnvoll gewisse Merkmale oder Eigenschaften zu markieren?
  • Eigenbezeichnungen verwenden
    Verwenden Sie Eigenbezeichnungen von Personen und Gruppen.
  • Konnotationen kennen
    Kennen Sie die Bedeutung der verwendeten Ausdrücke, deren Herkunft und Konnotation? Welche Vorstellungen entstehen mit einem Wort? Dient die Benennung der Inklusion der angesprochenen Personen?
  • Einseitige Perspektiven vermeiden
    Fragen Sie sich, wer durch die gewählte Ausdrucksweise ein- bzw. ausgeschlossen wird. Hier ist es hilfreich, Menschen unter ganz verschiedenen Gesichtspunkten zu betrachten, Personen also jeweils in Bezug auf verschiedene Eigenschaften anzusprechen.
Weiterführende Informationen
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