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Universität Basel

Ein einmaliger Standort für die Krebsforschung

Nancy Hynes ist die Grande Dame der Schweizer Brustkrebsforschung. Seit über 25 Jahren widmet sie sich der Erforschung der molekularen Prozesse, die zur Entstehung von Brustkrebserkrankungen beitragen. Ihr besonderes Interesse gilt den Signalproteinen, die an der Krebsentwicklung beteiligt sind.

Nancy Hynes
Pionierin auf ihrem Fach: Hynes hat mit ihrer Forschung wichtige Erkenntnisse zur Brustkrebsbekämpfung beigesteuert. © Universität Basel

1987 war sie eine der Ersten, die in ihrem Labor – damals noch am Ludwig Institut für Krebsforschung in Bern – die Vermehrung des Gens für die Rezeptor-Tyrosinkinasen ErbB2/HER2 entdeckte und die schädlichen Folgen beschrieb, welche die Überproduktion des Rezeptors auf den Krankheitsverlauf von Brustkrebspatientinnen hat.

Kurz danach wechselte Nancy Hynes ans Friedrich Miescher Institut für biomedizinische Forschung in Basel, wo ihr Labor zu den Ersten gehörte, die eine Verbindung aus einem Antikörper und einem Toxin entwickelten, welche sich an die HER2-Rezeptoren heften und so eine beschleunigte Teilung verhindern. Mit ihrer Forschung hat Hynes wichtige Erkenntnisse zur Brustkrebsbekämpfung beigesteuert. Die Therapie gilt heute als ein frühes Beispiel der sogenannten personalisierten Medizin.

In den letzten Jahren hat Nancy Hynes ihre Studien auf andere Signalwege erweitert und untersucht, wie ein bereits entstandener Brustkrebs daran gehindert werden kann, Metastasen zu bilden.

«Grundlagenforschung und medizinische Anwendung zusammenzubringen, war schon immer eine grosse Motivation für mich», so Hynes. «Die Universität Basel und die Pharmaindustrie machen Basel zu einem einmaligen Standort für meine multidisziplinären Projekte in der biomedizinischen Forschung.»

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