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Universität Basel

Netzwerke als Schlüssel zum Erfolg

Daniela Finke ist Professorin am Universitäts-Kinderspital beider Basel (UKBB) und am Departement Biomedizin. Die engagierte Entwicklungsimmunologin fühlt sich auch der Förderung von jungen Forschenden verpflichtet. Zusammen mit dem LearnTechNet Basel hat sie ein Lernmodul entwickelt, mit dem Studierende lernen, wie man effektiv an einem wissenschaftlichen Kongress teilnimmt.

Daniela Finke im Labor.
Daniela Finke fühlt sich der Förderung von jungen Forschenden verpflichtet. © Universität Basel

Finkes Forschung befasst sich mit molekularen Signalwegen, welche die Entwicklung von Immunzellen und Organen vom Stadium des Fötus bis ins Erwachsenenalter regulieren. Ihr Team hat spezifische Zellen identifiziert, die lymphatisches Gewebe induzieren und die als erste der angeborenen Lymphzellen die Entwicklung von Organen regulieren. Diese Zellen spielen eine Rolle bei der Gewebereparatur, bei der Schleimhautimmunität sowie bei Entzündungen als Reaktion auf die Mikroumgebung.

«Dieses Wissen eröffnet uns ganz neue Wege, um die Immunantworten von Patienten mit chronischen Entzündungen und Autoimmunerkrankungen zu modulieren. Unsere Arbeit findet an der Schnittstelle von Immunologie, Entwicklungsbiologie und Biomedizin statt. Diese Art von Forschung ist nur möglich dank einem starken Netzwerk, das verschiedene Fachbereiche sowie Grundlagenforschung und Kliniken miteinander verbindet.»

Finke schätzt das BioValley-Netzwerk, welches in den Life Sciences erfolgreich Initiativen aus Industrie und Forschung im Dreiländereck von Frankreich, Deutschland und der Schweiz zusammenbringt. Die Universität Basel legt grossen Wert auf interdisziplinäre und internationale Forschung, weshalb Finke in ihrer Arbeit versucht, gemeinsame Plattformen für Forschende in den Life Sciences zu etablieren und zu nutzen. «Das macht den Wissens- und Technologietransfer viel einfacher.»

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