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Universität Basel

Forschen im Zentrum einer dichten Museumslandschaft

Basel bietet ideale Voraussetzungen, Kunstgeschichte zu studieren: In einer der dichtesten Museumslandschaften Europas vermittelt das Fach eine betont kunstnahe Ausbildung. So stellen denn die Bildwissenschaften einen der Forschungsschwerpunkte der Universität Basel dar, und hier befindet sich auch «eikones», der Nationale Forschungsschwerpunkt Bildkritik.

Ralph Ubl
Ein besonderes Anliegen sind Ubl die internationale Vernetzung seine Fachs und die Zusammenarbeit mit den Basler Museen. © Universität Basel

Direktor von eikones ist Prof. Ralph Ubl, Spezialist für neuere Kunstgeschichte. Der österreichische Kunstwissenschaftler ist seit 2010 Professor an der Universität Basel, wo er bereits von 2003 bis 2006 Inhaber der Laurenz-Professur für zeitgenössische Kunst war.

Ubl hatte in Wien Kunstgeschichte und Philosophie studiert und darauf in Bologna, Rom und Paris weitergeforscht. Nach der Promotion arbeitete er als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Hochschule der Künste Berlin und als Lehrbeauftragter an der Kunstakademie Hangzhou in der Volksrepublik China. Nach der Laurenz-Professur war er zunächst als Professor an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Karlsruhe, dann in den USA als Gastprofessor am Humanities Center der Johns Hopkins University in Baltimore und als Professor an der University of Chicago tätig.

Ein besonderes Anliegen sind Ubl die internationale Vernetzung seine Fachs und die Zusammenarbeit mit den Basler Museen, so unter anderem mit dem Schaulager, aber auch mit der Hochschule für Gestaltung und Kunst der Fachhochschule Nordwestschweiz sowie anderen Hochschulen. Er befasst sich vor allem mit der Kunst und der Kunsttheorie seit 1800, weiter mit bildtheoretischen Fragen, dem Dialog zwischen den verschiedenen Künsten, der Theorie und Geschichte der Zeichnung sowie dem Verhältnis von Kunst und politischer Theorie in der Moderne. Über die Wechselwirkungen der modernen Malerei mit Fotografie, Collage und Film hat er mehrfach publiziert; besonders erforscht hat er die französische Romantik sowie den Surrealismus in der amerikanischen sowie der europäischen Nachkriegskunst.

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