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Universität Basel

Angehörigenpflege

Angehörigenpflege

In der Schweiz werden rund 60% der Pflegebedürftigen von Familienmitgliedern betreut. Mehrheitlich übernehmen Erwerbstätige entscheidende Teile dieser Verpflichtungen. Pflege ist zudem, anders als Elternschaft, meistens nicht planbar, sondern tritt unerwartet ein und ist auch im Verlauf oft schwieriger einschätzbar.

Rahmenbedingungen an der Universität Basel

Individuelle und flexible Lösungen sowie ein offener Umgang mit dem Thema sind gefragt.

Laut Personalordnung wird die Arbeitszeit nach den Grundsätzen der Jahresarbeitszeit (Gleitzeitsaldo) erfasst, was eine gewisse Flexibilisierung bzw. vorübergehende Reduktion der Arbeitszeit zulässt. Als bezahlte Absenz bis zu drei Tagen gelten Krankheit im eigenen Haushalt, sofern keine andere Betreuungsmöglichkeit vorhanden ist und eine ärztliche Bestätigung vorliegt.

Zusätzliche arbeitsrechtliche Regelungen

Zusätzlich sind einige wenige Fälle im Arbeitsrecht geregelt:

  • Bei der Festsetzung der Arbeits- und Ruhezeit ist auf Arbeitnehmende mit Familienpflichten besonders Rücksicht zu nehmen. Als Familienpflichten gelten die Erziehung von Kindern bis 15 Jahren sowie die Betreuung pflegebedürftiger Angehöriger oder nahestehender Personen.
     
  • Diese Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer dürfen nur mit ihrem Einverständnis zu Überzeitarbeit herangezogen werden. Auf ihr Verlangen ist ihnen eine Mittagspause von wenigstens anderthalb Stunden zu gewähren.
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