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Universität Basel

Thematische Schwerpunkte

Als Forschungsinstitution mit einer interdisziplinären Tradition hat sich die Universität Basel in ihrer «Strategie 2014» für eine Fokussierung auf fünf thematische Schwerpunkte entschieden, mit denen sie sich inhaltlich positionieren möchte.

Life Sciences

Forschung in den Life Sciences hat eine lange Tradition an der Universität und stellt mit mehr als der Hälfte des Aufkommens an wissenschaftlichen Publikationen einen markanten Schwerpunkt der Forschungstätigkeit dar. In diesem Bereich gehört die Universität Basel zu den zehn besten Institutionen in Europa und zu den besten fünfzig Institutionen weltweit. Die Universität Basel verfügt über zahlreiche Kooperationen mit Forschungsinstitutionen und Wirtschaftspartnern.

Life-Sciences-relevante Forschung erfolgt mehrheitlich in der Medizinischen Fakultät am Departement Biomedizin, am Departement Biomedical Engineering, am Departement Klinische Forschung und im Universitätsspital in den Bereichen Nanomedizin, Neurowissenschaft und klinische Medizin sowie in der Philosophisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät im Departement Biozentrum, dem Departement Pharmazeutische Wissenschaften und dem Departement Umweltwissenschaften auf dem Gebiet der molekularen Biologie sowie in der Grundlagenforschung. Weiterhin wird Life-Sciences-Forschung in der Fakultät für Psychologie betrieben, namentlich in den Schwerpunkten Molekulare Psychologie und Neurowissenschaft.

Ferner haben das mit der Universität Basel assoziierte Schweizerische Tropen- und Public Health-Institut Swiss TPH und das Friedrich Miescher Institute for Biomedical Research FMI ihren Forschungsschwerpunkt in den Life Sciences.


Bildwissenschaften

Im Schwerpunkt Bildwissenschaften werden Bilder aus unterschiedlichen Kontexten wie Kunst, Wissenschaft, Wirtschaft, Stadtplanung, Philosophie sowie Sprach- und Schriftgeschichte auf ihre Funktionen und ihre Wirkungen hin erforscht. Der Schwerpunkt findet seinen Kern im Nationalen Forschungsschwerpunkt eikones, der sich derzeit in seiner dritten Finanzierungsphase befindet. eikones baut Brücken zwischen den Disziplinen, zwischen verschiedenen schweizerischen und internationalen Universitäten, Forschungsinstitutionen, Sammlungen und Museen. Bisher wird schwerpunktrelevante Forschung hauptsächlich in der Philosophisch-Historischen Fakultät betrieben, geplant ist ein Anschluss an Forschungsthemen der kognitiven Neurowissenschaften und der naturwissenschaftlichen Bildgebung.


Nanowissenschaften

Die Nanowissenschaften sind ein zukunftsweisendes Gebiet der Naturwissenschaften, das die Welt von morgen nachhaltig beeinflussen wird. Die Forschung in den Nanowissenschaften ist interdisziplinär ausgerichtet und zeichnet sich sowohl durch ihre hohe Qualität als auch durch ihre Bedeutung für die Industrie aus. Sie wird hauptsächlich in den Departementen Chemie und Physik sowie dem Biozentrum betrieben. Dieser Schwerpunkt wird von Forschungsinitiativen im Bereich des Imaging, der translationalen Forschung, der Materialwissenschaft, der Nachhaltigkeitsforschung und des Quantencomputing geprägt.

Basel war Leading House des erfolgreich abgeschlossenen Nationalen Forschungsschwerpunkts (NFS) Nanowissenschaften, aus dem das Swiss Nanoscience Institute hervorgegangen ist. Darüber hinaus ist die Universität Basel Co-Leading House beim aktuellen NFS Quantum Science and Technology mit der ETH Zürich als Leading House. Seit 2014 ist die Universität Basel zudem Leading House beim NFS Molecular Systems Engineering mit der ETH Zürich als Co-Leading House.


Nachhaltigkeits- und Energieforschung

Dieser Schwerpunkt bildet eine Brücke zwischen den Naturwissenschaften und den Sozialwissenschaften. Schwerpunktrelevante Forschung erfolgt hauptsächlich in den Departementen Chemie und Physik sowie in der Umweltökonomie der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät.

Mit dem nationalen Competence Center for Research in Energy, Society and Transition CREST ist die Universität Basel seit 2014 Leading House (mit der ZHAW als Co-Leading House) eines Zentrums, das sich der Erforschung von ökonomischen, rechtlichen und sozialwissenschaftlichen Aspekten der Energiewende verschrieben hat. CREST bildet eines der sieben Schweizer Competence Center in Energy Research (SCCER), die im Rahmen der Energiestrategie 2050 des Bundes gefördert werden.


European and Global Studies

Mit diesem Schwerpunkt wird die bestehende Forschungskonzentration auf Europas kulturelle Grundlagen um zwei für die Universität relevante aussereuropäische Welten, Afrika und China, erweitert. Diese Ausrichtung erlaubt den Einbezug normativer und geopolitischer Überlegungen zur Analyse von dynamischen Beziehungsmustern, in denen die Verschränkung von unterschiedlichen Konzepten und gesellschaftlichen Praktiken untersucht wird. Schwerpunktrelevante Beiträge werden neben dem federführenden Europainstitut vom Zentrum für Afrikastudien sowie vom Konfuzius-Institut an der Universität Basel geleistet.

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