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Universität Basel

Ausbauschritte - neue Professorinnen und Professoren

Die Universität Basel baut ihr Angebot in zukunftsweisenden Unterrichts- und Forschungsfeldern aus. Der Universitätsrat hat fünf neue Professorinnen und Professoren gewählt.

19. Januar 2001

Zum Ordinarius der Philosophisch-Historischen Fakultät im neu geschaffenen Institut für Medienwissenschaft wurde Prof. Dr. Georg Christoph Tholen (*1948) bestimmt. Schwerpunkt der Professur wird unter anderem eine Grundlagenreflexion in kulturwissenschaftlicher Perspektive bilden, verbunden mit Elementen praxisorientierter Ausbildung. Prof. Tholen ist zurzeit am Wissenschaftlichen Zentrum für Kulturforschung an der Universität Kassel tätig.

Bereits 1986 hatte die Philosophisch-Historische Fakultät erstmals eine Studienrichtung Medienwissenschaften eingeführt, und 1995 wurde das Nebenfach "Kommunikations- und Medienwissenschaften" eingerichtet. Mit der Schaffung des neuen Instituts für Medienwissenschaft und des Ordinariats realisiert die Universität nun einen bedeutenden Ausbauschritt in einem zunehmend wichtiger werdenden Gebiet.

PD Dr. Stella Reiter-Theil (*1955) wird neue hauptamtliche Extraordinaria für Angewandte Ethik an der Medizinischen Fakultät (Stiftungsprofessur des Anne-Frank-Fonds). Sie wird ihre Tätigkeit am neuen Institut für Angewandte Ethik und Medizinalethik aufnehmen. Zuletzt war sie Forschungsleiterin im Zentrum für Ethik und Recht in der Medizin an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg.

PD Dr. Reinhold Bernhardt (*1957) wurde zum Ordinarius für Systematische Theologie/Dogmatik an der Theologischen Fakultät gewählt (Nachfolge Prof. Christine Axt-Piscalar). Er hatte sich 1998 in Heidelberg habilitiert und wurde dort zum Privatdozenten ernannt.

Prof. Dr. Marcus Grote (*1966) ist neuer Ordinarius für Numerik und rechnergestützte Mathematik an der Philosophisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät (Nachfolge Prof. Dieter Kotschick). Seit 1997 ist er Assistenzprofessor am Departement Mathematik an der ETH Zürich.

PD Dr. Andrea Maihofer (*1953) wird hauptamtliche Extraordinaria für Gender Studies an der Philosophisch-Historischen Fakultät. Sie habilitierte sich 1996 in Soziologie an der Universität Frankfurt mit einer Arbeit zum Thema "Geschlecht als Existenzweise".

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