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Universität Basel

11. Mai 2015

Erstmals theoretisch bewiesen: Kernspin-Messung von biologischen Proben

Physiker der Universität Basel und des Swiss Nanoscience Instituts haben erstmals theoretisch gezeigt, dass sich Kernspins ganzer Moleküle durch den Einsatz magnetischer Teilchen bei Zimmertemperatur messen lassen. Die Forscher beschreiben in «Nature Nanotechnology» eine neuartige experimentelle Anordnung, mit der die winzigen magnetischen – bisher nicht messbaren – Felder der Kernspins von einzelnen Biomolekülen erstmals erfasst werden könnten. Mithilfe dieses Konzepts liesse sich die medizinische Diagnostik wie auch die Analyse biologischer und chemischer Proben entscheidend verbessern.

Die Messung von Kernspins findet bereits in der medizinischen Diagnostik (Kernspintomografie) eine breite Anwendung. Allerdings benötigen die heute zur Verfügung stehenden Geräte Milliarden von Atomen zur Analyse und sind daher für verschiedene Forschungszwecke nicht geeignet. Weltweit erforschen Wissenschaftler daher bereits seit Jahrzehnten intensiv verschiedene Methoden, um die Messung der Kernspin-Magnetfelder zu verbessern und so sensitivere Methoden zu entwickeln.

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