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Universität Basel

09. Dezember 2015

Von Eucor zum European Campus: Die Universität Basel auf dem Weg zur ersten europäischen Universität

Unterzeichnung der Gründungsdokumente des EVTZ: Prof. Dr. Alain Beretz, Präsident der Université de Strasbourg; Prof. Dr. Andrea Schenker-Wicki, Rektorin der Universität Basel; Prof. Dr. Alexander Wanner, Vizpräsident des Karlsruher Instituts für Technologie; Dr. Christine Gangloff-Ziegler, Präsidentin der Université de Haute-Alsace; Prof. Dr. Hans-Jochen Schiewer, Rektor der Universität Freiburg (von links nach rechts; Bild: Service communication, Université de Haute-Alsace).
Unterzeichnung der Gründungsdokumente des EVTZ: Prof. Dr. Alain Beretz, Präsident der Université de Strasbourg; Prof. Dr. Andrea Schenker-Wicki, Rektorin der Universität Basel; Prof. Dr. Alexander Wanner, Vizpräsident des Karlsruher Instituts für Technologie; Dr. Christine Gangloff-Ziegler, Präsidentin der Université de Haute-Alsace; Prof. Dr. Hans-Jochen Schiewer, Rektor der Universität Freiburg (von links nach rechts; Bild: Service communication, Université de Haute-Alsace).

Am 9. Dezember 2015 hat die Rektorin der Universität Basel gemeinsam mit den Leitern der weiteren oberrheinischen Universitäten Freiburg, Haute-Alsace und Strassburg sowie dem Karlsruher Institut für Technologie die Gründungsdokumente für den trinationalen European Campus unterzeichnet. Damit beschreitet die Universität Basel neue Wege der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit in Europa: Die oberrheinischen Hochschulen gründen den ersten allein von Universitäten getragenen «Europäischen Verbund für territoriale Zusammenarbeit» (EVTZ).

Als Mitglied des EVTZ «Eucor – The European Campus» erhält die Universität Basel Zugang zum europäischen Bildungs- und Forschungsraum und damit zu europäischen Fördergeldern. Ihr steht künftig als einziger Hochschule der Nordwestschweiz ein trinationaler Hochschulraum und Zugang zur Exzellenz europäischer Universitäten in nächster Nähe zur Verfügung, durch den eine weitere Stärkung der Universität Basel als exzellente Lehr- und Forschungsstätte erreicht werden kann.

«Der European Campus passt in der von uns verfolgten Strategie der Internationalisierung ‹at Home›. Unseren Basler Studierenden und Lehrenden stehen an den Partneruniversitäten in der grenzüberschreitenden Region alle Türen weit offen. Eine Chance, die man ergreifen muss», sagt Prof. Dr. Maarten Hoenen, Eucor-Vizepräsident und Vizerektor Lehre und Entwicklung der Universität Basel.

Der European Campus vereint die Potenziale in Forschung und Lehre am Oberrhein. 15'000 Forschende profitieren vom grenzüberschreitenden Innovations- und Wissenstransfer, 115'000 Studierende können ihr Studium trinational aufbauen. Als Universitätsverbund mit eigener Rechtsform kann die Universität Basel unter Wahrung ihrer Autonomie gemeinsam mit den Partneruniversitäten als Antragsteller auftreten und einen gemeinsamen Struktur- und Entwicklungsplan erstellen. Auch gemeinsame Professuren, gemeinsames Verwaltungspersonal und gemeinsame Servicestellen sind geplant.

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