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Universität Basel

09. März 2015

Online-Kurse: Universität Basel kooperiert mit britischer Plattform FutureLearn

Dr. Marc Creus (Universität Basel) und Karen Lavi (Friedrich Miescher Institut) vor einem digitalen Whiteboard. Eine Situation, wie sie auch für die Pilotkurse typisch sein wird, die gegen Ende 2015 auf der britischen Plattform FutureLearn abrufbar sein sollen. (Videostandbild: Universität Basel, New Media Center)
Dr. Marc Creus (Universität Basel) und Karen Lavi (Friedrich Miescher Institut) vor einem digitalen Whiteboard. Eine Situation, wie sie auch für die Pilotkurse typisch sein wird, die gegen Ende 2015 auf der britischen Plattform FutureLearn abrufbar sein sollen. (Videostandbild: Universität Basel, New Media Center)

Die Universität Basel geht eine Partnerschaft mit FutureLearn ein, einer britischen Plattform für Massive Open Online Courses (MOOCs), auf der die Universität ihre Online-Kurse anbieten möchte. Der erste Basler MOOC soll auf FutureLearn gegen Ende 2015 abrufbar sein.

FutureLearn bietet Online-Kurse mit akademischem Hintergrund an, die offen und kostenlos für alle zugänglich sind – sogenannte Massive Open Online Courses (MOOCs). Die britische Plattform hat zurzeit mehr als 220 solcher Kurse im Angebot und zählt über einer Million registrierte Nutzerinnen und Nutzer. Gegen Ende dieses Jahres soll auf FutureLearn der erste Basler MOOC aufgeschaltet werden. Bereits ist die Produktion der ersten Kurse angelaufen, die sich an den thematischen Schwerpunkten der Universität orientieren.

Globalen Austausch fördern

Durch die Bereitstellung von MOOCs auf der Plattform FutureLearn will die Universität ihr Lehrangebot weltweit sichtbar machen und den globalen Austausch zwischen Studierenden fördern. Zugleich soll die Produktion der MOOCs den kreativen Umgang mit Lehre an der Universität unterstützen, das Angebot für die Studierenden in Basel zukunftsweisend ausbauen und einer forschungsorientierten Ausbildung im internationalen Umfeld Vorschub leisten.

«Die Universität Basel hat sich für FutureLearn entschieden, weil für diese Plattform die hohe Qualität des Angebots eine zentrale Rolle spielt», so Prof. Dr. Maarten Hoenen, Vizerektor Lehre und Entwicklung. «Qualitätsmanagement und Benutzerfreundlichkeit haben einen grossen Stellenwert.»

Vernetzt mit führenden Institutionen

Auch die Auswahl der Partner, mit denen FutureLearn zusammenarbeitet, ist für Basel höchst attraktiv. Der Plattform sind inzwischen mehr als 40 Institutionen weltweit angeschlossen. Dazu gehören nicht nur Universitäten, mit denen Basel bereits ein gemeinsames Lehrangebot aufbaut – wie etwa die University of Cape Town –, sondern auch renommierte Einrichtungen wie die British Library und das British Museum. Zudem kooperiert FutureLearn mit der BBC und der National Film and Television School.

Die MOOCs werden intern im New Media Center der Universität Basel produziert und anschliessend auf die Plattform FutureLearn hochgeladen. Nach einer Pilotphase plant die Universität, jährlich drei MOOCs zu realisieren. Sie sollen aus jeweils verschiedenen, strategisch wichtigen Bereichen der Universität stammen, die gerne mit Lehre experimentieren.

Simon Nelson, Geschäftsführer von FutureLearn, sagt zur Partnerschaft: «Als forschungsintensive Institution schafft die Universität Basel ist einen wertvollen Zugang zu einigen der innovativsten Entwicklungen, die aus der Schweiz kommen. Ich freue mich, dass Lernende in der ganzen Welt Gelegenheit erhalten, diese Erkenntnisse durch kostenlose Online-Kurse auf FutureLearn zu erleben.»


Weitere Auskünfte

Matthias Geering, Universität Basel, Leiter Kommunikation & Marketing, Tel. 061 267 35 75, Mobil: +41 79 269 70 71, E-Mail: matthias.geering@unibas.ch

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