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Universität Basel

24. August 2015

Innovation in Baselland: Universität Basel eröffnet Department of Biomedical Engineering

Die Universität Basel hat heute Montag in Allschwil das Department of Biomedical Engineering eröffnet. Damit wird zum ersten Mal eine Gliederungseinheit der Universität im Trägerkanton Basel-Landschaft angesiedelt. Das neue Departement arbeitet fächer- und institutionenübergreifend an den neusten medizinischen Entwicklungen und Technologien.

Erste Gliederungseinheit der Universität Basel im Kanton Baselland: Das Department of Biomedical Engineering an der Gewerbestrasse in Allschwil. (Bild: Universität Basel)
Erste Gliederungseinheit der Universität Basel im Kanton Baselland: Das Department of Biomedical Engineering an der Gewerbestrasse in Allschwil. (Bild: Universität Basel)

Im neuen Departement arbeiten über 60 Personen in zehn verschiedenen Forschungsgruppen. Zu den inhaltlichen Schwerpunkten am Department of Biomedical Engineering (DBE) zählen unter anderem die medizinischen Bildgebung und bildgestützte Therapien, Materialwissenschaft und biotechnologische Gewebebearbeitung sowie Orthopädie und Biomechanik. Im Bereich der Lehre richtet das DBE ein neues Doktorandenprogramm ein und bietet zwei Weiterbildungsprogramme auf Masterstufe an.

Einzigartige Forschungsplattform

«Aufgrund seiner interdisziplinären Zusammensetzung von Fachleuten aus Medizin, Natur-, Ingenieur- und Geisteswissenschaften stellt das DBE eine einzigartige Forschungsplattform dar», beschreibt Departementsvorsteher Prof. Dr. Philippe Cattin die Einrichtung. In enger Zusammenarbeit mit dem Universitätsspital Basel und dem Universitäts-Kinderspital beider Basel wird der Austausch zwischen Institutionen und Forschungsfeldern gefördert, um Grundlagenwissenschaft, klinische Medizin und medizintechnische Industrie zu verbinden. Ziel ist es, Innovationen aus der Grundlagenforschung möglichst rasch zum Nutzen der Patientinnen und Patienten weiterzuentwickeln.

Prof. Philippe Cattin, Vorsteher des neuen Departments of Biomedical Engineering in Allschwil, demonstriert zwei Doktoranden eine neuartige Navigationslösung für Rückenoperationen. (Bild: Universität Basel, Basile Bornand)
Prof. Philippe Cattin, Vorsteher des neuen Departments of Biomedical Engineering in Allschwil, demonstriert zwei Doktoranden eine neuartige Navigationslösung für Rückenoperationen. (Bild: Universität Basel, Basile Bornand)

«Biomedical Engineering gewinnt zunehmend an Bedeutung, und die Universität Basel will hier als treibende Kraft an vorderster Front mitwirken», betonte die neue Rektorin Prof. Andrea Schenker-Wicki an der Eröffnungsfeier. «Dieses Departement zeigt ausserdem, dass die Universität Basel für die Industrie und für private Geldgeber ein attraktiver Partner sein kann.»

Erste Gliederungseinheit in Baselland

Mit dem DBE bezieht erstmals eine Gliederungseinheit der Universität Basel einen Standort im Kanton Baselland. Mit der Errichtung des medizintechnischen Innovationscampus in Allschwil erhält der Landkanton eine der zukunftsträchtigsten universitären Abteilungen.

«Der Kanton Basel-Landschaft und der Kanton Basel-Stadt haben als Trägerkantone in den vergangenen Jahren massgeblich dazu beigetragen, dass sich die Universität Basel an der Weltspitze behaupten kann. Dass wir dieses neue Departement in Allschwil angesiedelt haben, ist ein wichtiger Schritt in der bikantonalen Trägerschaft der Universität Basel», so Rektorin Andrea Schenker-Wicki.

Das neu eingerichtete Departement baut auf dem Schwerpunkt «Clinical Morphology and Biomedical Engineering» auf, der vor zehn Jahren an der Medizinischen Fakultät der Universität Basel gebildet wurde. Dieser wird nun zu einem eigenständigen Departement aufgewertet und erhält am Standort des Schweizer Innovationsparks Region Nordwestschweiz in Allschwil die Möglichkeit zur dringend benötigten räumlichen Erweiterung.


Weitere Auskünfte
Matthias Geering, Leiter Kommunikation & Marketing der Universität Basel, Tel. +41 61 267 35 75, mobil: +41 79 269 70 71, E-Mail: matthias.geering@unibas.ch

Bildmaterial
Fotos zu dieser Medienmitteilung finden sich in der Mediendatenbank.

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