x
Loading
+ -

Universität Basel

22. Oktober 2014

Universität Basel und FHNW gründen gemeinsames Institut für Bildungswissenschaften

Verwaltungsdirektor Christoph Tschumi, Rektor Antonio Loprieno, Vizerektorin Hedwig Kaiser (alle Universität Basel), Direktionspräsident Crispino Bergamaschi und Direktor Hermann Forneck (beide FHNW) bei der Unterzeichnung der Vereinbarung über ein gemeinsames Institut für Bildungswissenschaften. (von links; Foto: Universität Basel, Peter Schnetz).
Verwaltungsdirektor Christoph Tschumi, Rektor Antonio Loprieno, Vizerektorin Hedwig Kaiser (alle Universität Basel), Direktionspräsident Crispino Bergamaschi und Direktor Hermann Forneck (beide FHNW) bei der Unterzeichnung der Vereinbarung über ein gemeinsames Institut für Bildungswissenschaften. (von links; Foto: Universität Basel, Peter Schnetz).

Die Universität Basel und die Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) haben heute die Kooperationsvereinbarung über das gemeinsame Institut für Bildungswissenschaften (IBW) unterzeichnet. Ziel des Instituts ist es, den akademisch qualifizierten Nachwuchs für die Ausbildung der Lehrkräfte und die Forschung zu sichern.

Prof. Dr. Antonio Loprieno, Rektor der Universität Basel, und Prof. Dr. Crispino Bergamaschi, Direktionspräsident der Fachhochschule Nordwestschweiz, haben heute zusammen mit Prof. Dr. Hedwig Kaiser, Vizerektorin Bildung der Universität Basel, und Prof. Dr. Hermann Forneck, Direktor der Pädagogischen Hochschule FHNW, die Kooperationsvereinbarung zur gemeinsamen Führung des Instituts für Bildungswissenschaften (IBW) besiegelt.

Die FHNW und die Universität Basel zeigen den Weg, wie die Zusammenarbeit zwischen unterschiedlichen Hochschulen innovativ und im Interesse aller Beteiligter funktionieren kann», betont Prof. Dr. Antonio Loprieno, Rektor der Universität Basel.

Gemeinsame Expertise

Das neue Institut vereint die Expertise der Universität Basel und der Pädagogischen Hochschule FHNW in Allgemeiner Didaktik, Fachdidaktik und Fachwissenschaft, Bildungssoziologie und Pädagogik. Ziel des Instituts ist es, den akademisch qualifizierten Nachwuchs für die Ausbildung der Lehrkräfte und die Forschung in diesen Bereichen zu sichern. In der Schweiz fehlen diese Qualifikationsmöglichkeiten bisher weitgehend und damit auch qualifizierte Dozierende für Pädagogische Hochschulen.

«Dieses Kooperationsmodell in den Bildungswissenschaften ist einzigartig in der Schweiz», sagt Prof. Dr. Crispino Bergamaschi, Direktionspräsident der Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW.

Nachwuchsförderung stärken

Die beiden Hochschulen im Raum Nordwestschweiz wollen mit dem neuen Institut die Nachwuchsförderung bei der Lehrkräfteausbildung durch den Masterstudiengang Educational Sciences und durch Graduiertenprogramme stärken. Lehrerinnen und Lehrer der verschiedenen Schulstufen können sich im neuen Institut wissenschaftlich weiter qualifizieren, um neue Aufgaben – insbesondere in Lehre und Forschung – an Hochschulen zu übernehmen.

«Mit der Institutsgründung», so Hermann Forneck, «haben wir die Möglichkeit, Lehrerinnen und Lehrer für eine anspruchsvolle Tätigkeit in der Pädagogischen Hochschule zu qualifizieren und den Anteil erfahrener Lehrpersonen zu erhöhen. Wir bringen Hochschule und Schule näher zusammen und ermöglichen Lehrpersonen eine weitere Laufbahnoption.»

Institut von beiden Hochschulen

Das neue Institut ist in die Universität Basel eingegliedert und wird von der Universität und der FHNW gemeinsam geführt und finanziert. Die strategische Verantwortung für das IBW hat ein paritätisch zusammengesetzter Institutsrat. Das IBW nimmt seinen Betrieb am 1. Januar 2015 auf. Alle Mitglieder des Instituts können aus beiden Institutionen stammen.

Die Universität und die FHNW tragen mit dem IBW dem politischen Anliegen nach einer verstärkten Kooperation im Bereich der Lehrkräftebildung und der seit längerer Zeit geforderten Promotionsmöglichkeit für wissenschaftlich interessierte Lehrpersonen Rechnung.


Weitere Auskünfte

  • Prof. Dr. Antonio Loprieno, Rektor der Universität Basel, Tel. +41 61 267 32 27 (Sekretariat)
  • Prof. Dr. Crispino Bergamaschi, Direktionspräsident FHNW, Tel. +41 56 202 71 29

Bildmaterial

Eine Illustration zu dieser Medienmitteilung befindet sich in der Mediendatenbank.

Weiterführende Informationen
nach oben