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Universität Basel

Uniratspräsident Vischer präsentiert Schällemätteli-Bebauungsplan

Zusammen mit der Baselbieter Baudirektorin Dr. Sabine Pegoraro und dem Basler Baudirektor Dr. Hans-Peter Wessels hat Universitätsratspräsident Dr. Ulrich Vischer gestern den Bebauungsplan für das Hochschulareal St. Johann den Medien vorgestellt.

03. Mai 2012

«Die Universität Basel kann sich nur so entwickeln und weiterhin so gut sein, weil sie zwei Trägerkantone hat», betonte Ulrich Vischer an der Medienkonferenz im Pharmazentrum und würdigte dabei das grosse Engagement der beiden Halbkantone für die Universität Basel. «Ein Kanton alleine», so der Universitätsratspräsident, «könnte solche Projekte gar nicht stemmen». Die zugunsten der Universität Basel und der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETHZ) geplante Konzentration aller Life Science-Bereiche auf dem ehemaligen Schällemätteli-Areal basiert auf einem Bebauungsplan, der in diesen Tagen öffentlich aufgelegt wird. Kernstück der künftigen Bebauung des Areals bildet das neue Biozentrum neben dem Universitäts-Kinderspital beider Basel (UKBB).

Die Universität Basel sieht die räumliche Zusammenführung der heute an rund 40 Standorten verstreuten sieben Fakultäten an einige wenige Standorte als Hauptziel ihrer strategischen Raumplanung. Hohe Priorität hat der Zusammenzug der Life Sciences-Einheiten und der mit ihnen verbundenen exakten Wissenschaften auf dem ehemaligen Schällemätteli-Areal zwischen Spital-, Schanzen-, Klingelbergstrasse und dem St. Johanns-Ring. Neben den Einheiten der Universität soll neu auch das ETH-Departement Biosystems Sciences and Engineering (D-BSSE) auf diesem Areal untergebracht werden.

Effizienz durch räumliche Konzentration

Durch die Bündelung der Life Science-Aktivitäten können grosse Effizienzgewinne durch kurze Wege sowie gemeinsame Nutzung der hochtechnisierten Forschungseinrichtungen und der Infrastruktur für Studierende und Mitarbeitende erzielt werden. Mit der unverzichtbaren Nähe zu den beiden Universitätsspitälern (Universitätsspital Basel und UKBB) entsteht ein starker Cluster mit einem enormen Potential zur Entwicklung und weiteren Stärkung der Life Science-Forschung in der Wirtschafts- und Forschungsregion Nordwestschweiz.

Die bauliche Umsetzung des Raumprogramms der Universität Basel und der ETH Zürich auf dem Schällemätteli-Areal wurde im ersten Halbjahr 2011 in einer Testplanung geprüft, welches der Bereich für Städtebau & Architektur des Basler Bau- und Verkehrsdepartements mit Beteiligung des Kantons Basel-Landschaft sowie der Universität Basel und der ETH Zürich durchgeführt hat. Auf Basis der Ergebnisse aus dieser Testplanung und deren Weiterentwicklung wurde der vorliegende Bebauungsplan erarbeitet.

Von den geplanten Bauvorhaben auf dem Areal ist der Neubau für das Biozentrum am weitesten fortgeschritten. Die Bauprojektphase auf Basis des Siegerprojekts aus dem Wettbewerb von 2009 wird mit dem Einreichen des Baugesuchs voraussichtlich noch 2012 abgeschlossen werden. Die Genehmigung des Baukredits durch die Parlamente der Kantone Basel-Landschaft und Basel-Stadt soll bis Anfang 2013 erfolgen.

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