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Universität Basel

Marketing, Botanik, Physik: Neue Professorinnen und Professor an der Universität Basel

Prof. Miguel Brendl ist neuer Professor für Marketing an der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Basel. Gleichzeitig wählte der Universitätsrat Prof. Yvonne Willi zur Associate-Professorin für Botanik und nahm die Wahl von Prof. Ilaria Zardo zur Assistenzprofessorin für Experimental Material Physics zur Kenntnis.

12. Februar 2015

Der neue Full-Professor für Marketing an der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät, Prof. Miguel Brendl, ist seit 2007 Associate-Professor für Marketing an der Kellogg School of Management sowie Associate-Professor für Psychologie an der Northwestern University in Evanston (Illinois, USA). Geboren 1965 in Santiago de Chile, studierte er Business Administration, Ökonomie und Psychologie an der Universität Mannheim, wo er 1990 in Psychologie das Diplom erwarb. 1995 promovierte er an der Columbia University (New York City, USA) in Psychologie zum PhD. Von 1995 bis 1999 war er als wissenschaftlicher Assistent für Psychologie in Konstanz und Heidelberg und darauf bis 2007 als Assistenz- und Associate-Professor für Marketing am Institut Européen d'Administration des Affaires (INSEAD) in Fontainebleau bei Paris tätig.

Brendls Forschungsgebiet im Grenzgebiet zwischen Marketing und Psychologie ist die Frage, wie Menschen zu bestimmten Objekten Präferenzen entwickeln. Untersucht wird dabei, wie Ziele und automatische Prozesse Entscheidungen beeinflussen, mit besonderem Augenmerk auf motivationale und emotionale Einflüsse. Brendl ist Träger mehrerer Preise und Auszeichnungen, Autor zahlreicher wissenschaftlicher Publikationen und ist in der wissenschaftlichen Gemeinschaft gut vernetzt. Er ist verheiratet und Vater von zwei Kindern.

Associate-Professorin und Assistenzprofessorin

Zur neuen Associate-Professorin für Botanik an der Philosophisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät wurde Prof. Yvonne Willi berufen. Sie ist seit 2009 SNF-Förderungsprofessorin an der Universität Neuchâtel, wo sie das Labor der Pflanzen-Evolutionsbiologie leitet. Sie ist 1971 in Chur geboren, ist in Mels SG aufgewachsen und studierte zunächst Biologie und Biochemie an der Universität Zürich. Nach dem Diplom und einer Anstellung am Amt für Raumplanung des Kantons Schwyz promovierte sie 2004 am Institut für Evolutionsbiologie und Umweltwissenschaften der Universität Zürich. Darauf folgten bis 2009 ein Postdoktorat am Zoologischen Museum der Universität Zürich und an der Universität Melbourne (Australien) sowie die Tätigkeit als Oberassistentin an der ETH Zürich. In ihrer Forschung befasst sie sich anhand bestimmter Pflanzen damit, wie sich die genetische Variation innerhalb von Populationen gestaltet und wie sich die genetische Architektur von Merkmalen auf den evolutionären Wandel auswirkt.

Weiter hat der Universitätsrat die Wahl von Prof. Ilaria Zardo zur Assistenzprofessorin für Experimental Material Physics (mit Tenure Track) an der Philosophisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät zur Kenntnis genommen. 1981 in Rom geboren, studierte sie Physik an der Universität ihrer Heimatstadt sowie an der TU München und promovierte 2010. Zuvor arbeitete sie als Visiting Scientist in Grenoble und an der Ecole Polytechnique in Paris. Nach ihrer Doktorarbeit forschte sie als Postdoktorandin an der TU München und seit 2012 am Departement für angewandte Physik der TU Eindhoven (Niederlande). Ihre Forschungsgebiete sind die Nanophysik der Halbleiter und die sogenannte Phononik. Ilaria Zardo hat mehrere Preise erhalten und gehört zu den hervorragenden Wissenschaftlerinnen ihrer Generation; sie ist verheiratet und Mutter eines Sohns.

Beförderung

Weiter hat der Universitätsrat Prof. Alex Odermatt (*1966) zum Full Professor an der Philosophisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät befördert; er ist seit 2007 Associate-Professor für Molekulare und Systemische Toxikologie, zunächst als Inhaber einer Novartis-Stiftungsprofessur. Seine Forschung befasst sich mit den Mechanismen, welche die Konzentration und Wirkung von bestimmten Hormonen, den Glukokortikoiden, kontrollieren.


Weitere Auskünfte

Christoph Dieffenbacher, Universität Basel, Kommunikation, Tel. +41 61 267 30 15, E-Mail: ch.dieffenbacher@unibas.ch

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