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Universität Basel

12. März 2015

Corporate Design Vorgaben – Leistungsüberprüfung für Privatdozenten und Titularprofessoren

Dürfen die Fakultäten ihre Siegel behalten? Warum wurde beim neuen Corporate Design die Farbe Mint gewählt? Und wie gestaltet man die Leistungsüberprüfung von Privatdozenten und Titularprofessoren, ohne dabei allzu grossen Aufwand zu betreiben? Die Regenzsitzung bot intensive Diskussionen und lieferte zufriedenstellende Antworten.

Überarbeitete Website und neues Corporate Design

Mit dem Beginn des Frühjahrssemester wurde die überarbeitete Website sowie das neue Corporate Design der Universität Basel lanciert. Der Start verlief im Grossen und Ganzen sehr zufriedenstellend. «Kinderkrankheiten» wie die unbefriedigende Suche bei Wörtern mit Umlauten konnten behoben werden, andere Fehler werden vom Projektteam derzeit erfasst, priorisiert und entsprechend der Priorität behoben. In einem nächsten Schritt werden nun die Webseiten der Fakultäten und Departemente auf die neue Plattform migriert. Begonnen wird dabei mit den Seiten der Philosophisch-Historischen Fakultät.

Mit dem neuen Corporate Design wurden auch Richtlinien für dessen Anwendung formuliert und vom Rektorat verabschiedet. Darin sind verbindliche Vorgaben für die Gestaltung von universitären Medien (Print, Online, Signaletik) festgehalten. Die Verwendung eigener Logos durch Gliederungseinheiten und Universitätsbereiche wird vom Rektorat nicht unterstützt.

Gliederungseinheiten, die bereits unter einem eigenständigen visuellen Profil bekannt sind und dafür in der Vergangenheit beträchtliche Mittel eingesetzt haben, können ihr Logo unter der Bedingung weiterführen, dass es grafisch gemäss Gestaltungsvorgaben des Corporate Designs in das neue Corporate Design integriert wird. Positiv wurde die Lancierung des neuen CD mit dem Slogan «Have a mint day» bewertet, wobei die Frage aufgeworfen wurde, es sich bei der mittels Color Branding eingesetzten Farbe wirklich um «Mint» handle oder nicht einfach um ein Hellblau.

Leistungsüberprüfung von Titularprofessuren und Privatdozenturen

Zu längeren Diskussionen führte die der Regenz vorgelegte «Wegleitung für die regelmässige Leistungsüberprüfung von Titularprofessuren und Privatdozierenden». Im Fünf-Jahres-Rhythmus sollen die Fakultäten überprüfen, ob die wissenschaftlichen Voraussetzungen für das Tragen dieser Titel noch gegeben sind. Zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter der Fakultäten befürchten, dass diese Regelung zu einem enormen Mehraufwand führen wird. Der Regenzvorsitzende Thomas Sutter-Somm plädierte für eine möglichst schlanke Umsetzung; eine kurze Bestätigung der Fakultät, dass die betreffende Person in der Lehre tätig war und wissenschaftlich gearbeitet habe. Die Regenz stimmte den neuen Ordnungen ohne Gegenstimmen und mit wenigen Enthaltungen zu.

Elf neue Privatdozierende

Schliesslich hat die Regenz elf Personen die Venia docendi erteilt. Damit sind sie befugt, den Titel eines Privatdozenten oder einer Privatdozentin zu führen.

Medizinische Fakultät

  • Dr. med. Emanuel Burri für Innere Medizin, speziell Gastroenterologie
  • Dr. med. Isabel Filges für Medizinische Genetik
  • Dr. med. Katrin Esther Hostettler Haack, PhD, für Pneumologie
  • Dr. med. / PhD Nicole Ritz für Pädiatrie und Infektiologie
  • Dr. med. Gideon Andreas Sartorius für Gynäkologie und Geburtshilfe
  • Dr. ès sc. Christof Stieger für Experimentelle Medizin
  • Dr. med. Thomas Wolff für Chirurgie, speziell Gefässchirurgie

Philosophisch-Historische Fakultät

  • Dr. phil. Christine Weder für Neuere Deutsche Literaturwissenschaft

Philosophisch-Naturwissenschaftliche Fakultät

  • Dr. med. vet. et Dr. phil. Esther Schelling für Epidemiologie
  • Dr. rer. nat. Markus Weiss für Experimentalphysik

Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät

  • Dr. rer. pol. Sébastien Kraenzlin für Monetäre Ökonomie
Weiterführende Informationen
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