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Universität Basel

10. Dezember 2015

Anpassung der Anstellungsbedingungen für Assistierende

Nach intensiver Vorarbeit konnte Verwaltungsdirektor Christoph Tschumi gestern Mittwoch in der Regenz die neuen Anstellungsbedingungen für Doktorierende und Postdocs präsentieren. Das Gremium diskutierte intensiv und brachte konstruktiven Anregungen ein. Schliesslich wurde das Papier mit viel Zustimmung, aber auch mit zahlreichen Enthaltungen und wenigen Gegenstimmen verabschiedet.

Nach langem, intensivem Austausch mit der Assistierendenvereinigung Avuba und mit den Fakultäten konnte Verwaltungsdirektor Christoph Tschumi die neuen Anstellungsbedingungen für Assistierende vorstellen. Das erste Konzept wurde vom Rektorat am 5. Mai 2015 nach Anhörung der Fakultäten in der Rektoratskonferenz in eine offizielle Vernehmlassung bei der Avuba und den Fakultäten gegeben. «Mit diesem System soll das System so harmonisiert werden, dass die Unterschiede zwischen den Fakultäten erklärbar sind», betont Tschumi. «Wenn zwei Mitarbeitende im gleichen Labor die gleiche Arbeit machen, dann sollen sie auch gleich bezahlt werden.» Darum sei es beispielsweise wichtig, dass standardisierte «Job Descriptions» angewendet werden.

Nachdem die bereits per 1. Januar 2014 erfolgte Tarifanpassung bei den Doktorierenden Mehrkosten von rund 1,3 Millionen Franken ausgelöst hat, wird die im Konzept vorgeschlagene Tarifanpassung bei den Postdocs ebenfalls rund 1,3 Millionen Franken Zusatzkosten verursachen. Auf jeden Fall soll mit der neuen Regelung niemand schlechter als zuvor gestellt sein.

Welche zentrale Bedeutung die Anstellungsbedingungen für Assistierende haben, zeigte sich an der angeregten, langen Diskussion im Plenum. Trotz Aussicht auf einen reichhaltigen Weihnachtsapéro diskutierte die Regenz das Geschäft über eine Stunde lebhaft. Der Regenzvorsitzende Prof. Thomas Sutter-Somm plädierte zum Schluss für eine Umsetzung mit Augenmass. Rektorin Prof. Andrea Schenker-Wicki versprach zudem, dieses Papier nach Umsetzung zu evaluieren um sicherzustellen, dass diese Lösung wirklich zu einer Besserstellung der Assistierenden geführt hat.

Das Papier wird im Sinne der Regenz-Diskussion nachgeführt und soll im Januar 2016 dem Universitätsrat zur Genehmigung unterbreitet werden. Sofern der Universitätsrat den Änderungen zustimmt, wird die Umsetzung von den Fakultäten in Zusammenarbeit mit der Verwaltungsdirektion zügig an die Hand genommen.

Venia docendi erteilt

Die Regenz hat schliesslich PD Dr. Thomas Singer von der Philosophisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät die Lehrbefugnis für den Bereich Pharmazeutische Wissenschaften erteilt.

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