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Universität Basel

25. November 2015

BOOST your imp!act: Studierendenprojekte für Nachhaltigkeit ausgezeichnet

Im Rahmen des BOOST-Wettbewerbs wurden drei studentische Projektideen ausgezeichnet, die zu einer nachhaltigeren Universität Basel beitragen sollen. Die prämierten Gruppen «Social Meal meets unibas», «Offener Hörsaal» und «Make a Change» erhalten für die Umsetzung ihrer Projekte im Frühjahrssemester 2016 je 5000 Franken und persönliches Coaching.

BOOST ist ein Programm, das studentische Projekte rund um das Thema Nachhaltigkeit an der Universität Basel finanziell, thematisch und methodisch unterstützt. Die Förderkriterien von BOOST orientieren sich am Leitbild für Nachhaltigkeit der Universität Basel. Die Universität Basel versteht unter Nachhaltigkeit, das Handeln jedes Einzelnen und der Gesellschaft als Ganzes so zu entwickeln, dass eine gute Lebensbasis für alle Menschen – jetzt und in der Zukunft – gewährleistet wird; insbesondere mit Blick auf Herausforderungen wie Klimawandel, limitierte Ressourcen, Armut und weltweite Migration.

Dieses Jahr überzeugten folgende Studierendengruppen die BOOST-Jury mit ihren Projektideen und wurden gestern durch die beiden Vizerektoren Prof. Ed Constable (Forschung) und Prof. Maarten Hoenen (Lehre und Entwicklung) ausgezeichnet:

Offener Hörsaal

Die Teammitglieder des Projekts «Offener Hörsaal»: Jana Schiendorfer, Darius Savelsberg, Jakob Merane, Tim Harder und Livia Büchler (nicht im Bild: Stefan Donati)
Die Teammitglieder des Projekts «Offener Hörsaal»: Jana Schiendorfer, Darius Savelsberg, Jakob Merane, Tim Harder und Livia Büchler (nicht im Bild: Stefan Donati)

Das Team des Projekts «Offener Hörsaal» möchte die Universität Basel für Flüchtlinge öffnen, indem für sie der Zugang zu bestimmten Lehrveranstaltungen im Rahmen des Gasthörerprogramms erleichtert wird. Besonders gelobt wurde von der Jury das von der Gruppe geplante «Buddy-Programm»: Jedem Flüchtling, der das Hörerprogramm besucht, wird ein Student oder eine Studentin als persönlicher Begleiter zur Seite stehen, der bei Fragen und Unsicherheiten weiterhilft.

Das Projekt wurde von der BOOST-Jury unter dem Vorbehalt prämiert, dass die rechtlichen Rahmenbedingungen zuvor geprüft werden. Der Zugang der Flüchtlinge zum Hörerprogramm der Universität wird für ein Semester getestet. Auf Grundlage dieser Erfahrungen wird dann im Sommer 2016 gemeinsam mit den zuständigen Stellen die Möglichkeit einer längerfristigen Implementierung evaluiert.

Social Meal meets unibas

Die Teammitglieder des Projekts «Social Meal meets unibas»: Stefan Bohren und Samuel Rüegger
Die Teammitglieder des Projekts «Social Meal»: Stefan Bohren und Samuel Rüegger

Social Meal ist eine im März 2015 von Studierenden gegründete Online-Community-Plattform für die Region Basel. Auf der Website von Social Meal kann man sich zum gemeinsamen Kochen oder Essen gehen verabreden und Tipps zur nachhaltigen Ernährung einholen. Das Projektteam möchte mit Social Meal nun gezielt Studierende und Mitarbeitende der Universität Basel ansprechen, um diesen eine Möglichkeit des Austauschs und eine alternative Plattform zur nachhaltigen Ernährung im Universitätsalltag zu bieten.

Die BOOST-Jury betonte die Wichtigkeit des Themas Ernährung für eine Veränderung hin zu nachhaltigeren Lebensstilen und lobte den Ansatz, den sozialen Austausch zwischen Universitätsangehörigen fördern zu wollen.

Make a Change

Die Teammitglieder des Projekts «Make A Change» Alexander Gröflin, Yannick Hohn und Sofie Kaufmann
Die Teammitglieder des Projekts «Make a Change»: Alexander Gröflin, Sofie Kaufmann und Yannick Hohn

Im Projekt «Make A Change» erhalten Studierende die Möglichkeit, in einem Hilfsprojekt für Kamerun mitzuarbeiten, mit dem Sport-, Kunst- und Musikprogramme mit Schulkindern durchgeführt werden. Dabei lernen Studierende Bildungsprojekte zu planen und zu realisieren. Das Projekt sensibilisiert Studierende für den Kontrast zwischen dem eigenen ressourcenintensiven Lebensstil in einer westlichen Industrienation mit dem Alltag in Kamerun. Gleichzeitig kann es wertvolle Hilfe für Schülerinnen und Schüler vor Ort leisten. Vor und nach dem Aufenthalt in Kamerun sollen verschiedene Anlässe an der Universität Basel durchgeführt werden, um das Projekt und die Erfahrungen der Projektteilnehmenden anderen Studierenden und Mitarbeitenden der Universität Basel näherzubringen.

Make A Change ist ein Projekt des Vereins Give A Chance, der im Jahr 2010 von Studierenden der Universität Basel gegründet wurde.

Breite Trägerschaft

Initiiert und durchgeführt wird das BOOST-Förderprogramm vom Verein «Students for Sustainability at the University of Basel» (SDUBS) und der Fachstelle für Nachhaltigkeit an der Universität Basel. Die Trägerschaft bilden die Universität Basel und das «Sustainable Development at Universities Programme», welches durch die Schweizer Hochschulkonferenz und die Stiftung Mercator finanziert wird. Als weitere Unterstützer konnten The Usitawi Network, Swiss Recycling, die Alternative Bank Schweiz, Weleda sowie das Amt für Umwelt und Energie Basel-Stadt gewonnen werden.


Weitere Auskünfte

Arne Menn, Universität Basel, Fachstelle für Nachhaltigkeit, BOOST, Tel. +41 61 267 12 24, E-Mail: boost@unibas.ch

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