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Universität Basel

Steigendes Interesse am Schülerstudium an der Universität Basel

An der Universität Basel können besonders begabte Gymnasiastinnen und Gymnasiasten aus der Nordwestschweiz ein vorgezogenes Studium aufnehmen und Lehrveranstaltungen besuchen. Die dabei erworbenen Kreditpunkte werden ihnen an ihr Studium angerechnet, wenn sie sich hier nach der Matur einschreiben. Dieses Angebot nutzen im laufenden Herbstsemester 36 Schülerinnen und Schüler – so viel wie noch nie.

20. Dezember 2011


Besonders motivierte und talentierte Schülerinnen und Schüler von Nordwestschweizer Gymnasien können Lehrveranstaltungen an der Universität Basel besuchen und dabei Kreditpunkte erwerben. Mit diesem vorgezogenen Schülerstudium werden begabte Gymnasiastinnen und Gymnasiasten gefördert, und zudem können sie ihr Studium verkürzen. Bei der Lancierung 2005 war die Universität Basel die erste Schweizer Hochschule, die ein Schülerstudium angeboten hat.



Individuelle Lernverträge


Voraussetzungen für eine Teilnahme sind eine sorgfältige Auswahl durch die Schule und ein Gespräch mit den zuständigen Fachvertretern an der Universität Basel. Die Schülerinnen und Schüler schreiben sich darauf in den Vorlesungen als Hörer ein und bezahlen dafür die üblichen Gebühren. Sie erhalten individuelle Lernverträge, welche die Lehrveranstaltungen festhalten, die sie besuchen können. Die Kreditpunkte für die erbrachten Leistungen werden ihnen gutgeschrieben, wenn sie sich nach der Matur regulär an der Universität Basel immatrikulieren, wodurch sich ihr Studium verkürzt.



Nach dem Start im Jahr 2005 am Gymnasium Liestal und einer erfolgreichen Versuchsphase in Basel-Stadt und Baselland wurde vor zwei Jahren beschlossen, das Schülerstudium an der Universität Basel auszubauen. Inzwischen können auch Gymnasien aus den Kantonen Solothurn und Aargau daran teilnehmen. Im laufenden Herbstsemester erreichte die Teilnehmerzahl einen neuen Höchststand: 36 Schülerinnen und Schüler sind derzeit an der Universität Basel eingeschrieben, davon 20 an der Philosophisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät, zehn an der Philosophisch-Historischen Fakultät, drei an der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät, zwei an der Juristischen Fakultät sowie einer an der Fakultät für Psychologie.



Interessiert?


Interessierte Schülerinnen und Schüler können sich an die für die Begabtenförderung zuständige Person an ihrem Gymnasium wenden. Diese klärt dann ab, ob die Voraussetzungen für eine Teilnahme gegeben sind, und leitet die weiteren Schritte ein.

Weiterführende Informationen
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