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Universität Basel

20. März 2015

Quantum-Spin-Off: Schülerwettbewerb am Departement Physik

Ausgehend von naturwissenschaftlichen Konzepten entwickelten sechs Schulklassen Ideen für innovative Produkte. (Foto: FHNW)
Ausgehend von naturwissenschaftlichen Konzepten entwickelten sechs Schulklassen Ideen für innovative Produkte. (Foto: FHNW)

Sechs Schulklassen aus der Schweiz haben diese Woche am Departement Physik Ideen präsentiert, wie sich aus naturwissenschaftlichen Konzepten konkrete Produkte entwickeln lassen. Der Anlass bildete den Abschluss des EU-Projekts «Quantum-Spin-Off», welches Jugendliche in Kontakt mit der Forschung und dem Unternehmertum im Bereich Nanowissenschaften und -technologie bringen möchte.

Das Quantum-Spin-Off-Projekt gibt Mädchen und Jungen Gelegenheit, das Potenzial von Forschungsresultaten für die Produktentwicklung in Unternehmen zu erleben und die sozialen Implikationen neuer Produkte zu thematisieren.

Zum Projekt gehört ein Wettbewerb, in dem die Jugendlichen naturwissenschaftliche Konzepte zum Ausgangspunkt für die virtuelle Gründung eines Spin-Off-Unternehmens genommen und Ideen für ein virtuelles Produkt entworfen haben. Dazu lasen die Schülerinnen und Schüler unter anderem wissenschaftliche Publikationen und besuchten Forschungslabors sowie Unternehmen.

Am Wettbewerb beteiligten sich sechs Gymnasialklassen aus vier Schweizer Kantonen, die am «Spin-off Day» vom 18. März am Departement Physik der Universität Basel ihre Vorschläge präsentierten. Den Sieg errang die Klasse des Gymnasiums Köniz-Lerbermatt (Bern) mit dem Projekt einer mit Solarzellen betriebenen, farbig leuchtenden Uhr. Das Projekt überzeugte die Jury, weil die Jugendlichen den Entwicklungsschritt von der Technologie zur Anwendung praktisch umgesetzt und die Uhr als Prototyp präsentiert haben. Die Siegerklasse wird nun die Schweiz am europäischen Final vertreten, der im Mai ausgetragen wird.

Koordiniert wurde das Quantum-Spin-Off-Projekt in der Schweiz von der Pädagogischen Hochschule FHNW (Miriam Hermann) sowie aufseiten der Universität Basel von Prof. Ernst Meyer, der zusammen mit Dr. Robert Sum (CEO Nanosurf AG, Liestal) auch in der Jury Einsitz nahm.

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