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Universität Basel

18. Mai 2000

Präsentation des Instituts für Jüdische Studien der Universität Basel

Seit 1997 besteht an der Universität Basel die Stiftung für Jüdische Studien. Diese hat sich zum Ziel gesetzt, die strukturellen Voraussetzungen für die Gründung eines Instituts für Jüdische Studien zu schaffen. Geplant war insbesondere die Einrichtung eines Nebenfachs sowie die Errichtung der dazu gehörigen Professuren.

Mit der Verabschiedung der Studienordnung durch den Universitätsrat kann an der Theologischen und der Philosophisch-Historischen Fakultät nun ein Nebenfach "Jüdische Studien" angeboten werden. Das dazu ge-hörige Institut ist im Frey-Grynaeum am Heuberg 33 untergebracht.

Eine grosszügige Schenkung von Dr. Branco Weiss ermöglicht die Einrichtung einer "Branco Weiss-Stiftungsprofessur für Moderne Jüdische Kultur und Geschichte unter besonderer Berücksichtigung der Jüdischen Geschichte der Schweiz" sowie einer vorerst auf fünf Jahre befristeten Assistenzprofessur.

Inhaltlich wird sich Lehre und Forschung des Instituts auf die Lebenswelten der Jüdinnen und Juden, ihre Geschichte, Religion und Kultur sowie deren Wechselwirkung mit der nichtjüdischen Umwelt beziehen. Dazu gehören auch die Themen wie die Ursachen und Auswirkungen von Antisemitismus und Antjudaismus oder der Holocaust.

Das Institut wird am Dienstag, 23. Mai, um 17.15 Uhr im Wildt'schen Haus am Petersplatz 13 der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Medien sind dazu herzlich eingeladen. Das Programm liegt bei. Vorgängig zur Präsentation wird den Medien ab 16.30 Uhr die Möglichkeit zum Gespräch mit Vertretern der Universität, der Stiftung und namentlich mit Dr. Branco Weiss geboten.

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Auskunft erteilt:

Dr. Beat Münch, 061 267 30 16, 079 322 47 54


Beat.Muench@unibas.ch

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