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Universität Basel

12. April 2000

Neues Departement für Medizinische Forschung

Im Rahmen einer Medienkonferenz wurde heute der Vertrag über die Schaffung des Departements Klinisch-Biologische Wissenschaften an der Universität Basel (DKBW) unterzeichnet. Die Vorsteherin des Sanitätsdepartements, Regierungsrätin Veronica Schaller, der Direktor des Universitäts-Kinderspitals beider Basel, Dr. Peter Oeschger, der Präsident des Universitätsrats, Dr. Rolf Soiron, sowie der Rektor der Universität, Prof. Dr. Dr. h.c. Ulrich Gäbler, besiegelten mit ihrer Unterschrift die Vernetzung von sieben bisher getrennten Abteilungen, Instituten und Departementen aus dem Bereich des Gesundheitswesens und der Universität in eine gemeinsame Organisationsstruktur. Die Departementsbildung schafft eine neue Basis für die Forschung an der Medizinischen Fakultät und bietet durch seine Grösse und die Zusammenführung qualifizierter Einheiten ein grosses Innovationspotential. Es ist das erklärte Ziel, eine starke medizinische Forschung zu etablieren und die Zusammenarbeit mit den Naturwissenschaften zu intensivieren. Dadurch ist der Weg geebnet für die Entstehung eines Kompetenzzentrums mit definierten Schwerpunkten und einheitlicher Führung.

Nach rund achtmonatiger Vorbereitungszeit konnten heute die Unterschriften unter einen Vertrag gesetzt werden, der Forschungseinrichtungen im Bereich der Medizin zusammenführt, die bisher organisatorisch in drei Zuständigkeitsbereiche aufgegliedert waren. Es handelt sich um die im Departement Forschung am Kantonsspital zusammengefasste klinische Forschung weiter um den Forschungsbereich des Universitäts-Kinderspitals beider Basel sowie auf Seiten der Universität sind es die Institute für Anatomie, für Biochemie und für Physiologie, die Abteilung für Medizinische Biologie der Medizinischen Fakultät sowie das Departement für Medizinische Mikrobiologie. Dem Departement assoziiert ist weiter die Abteilung für Pharmakologie am Biozentrum. Der Vertrag hat vorerst eine Laufzeit von knapp vier Jahren, damit nach sorgfältiger Evaluation allenfalls Anpassungen vorgenommen werden können.

Das neue Departement ist als unselbständige Anstalt gestaltet. Sein oberstes Entscheidungs- und Aufsichtsorgan ist der Departementsrat, der aus sieben Mitgliedern besteht. Davon sind vier von der Universität gewählt, zwei vom Sanitätsdepartement und eines vom Universitäts-Kinderspital.

Der Rat setzt setzt sich wie folgt zusammen:

Es sind gewählt:

von der Universität

Prof. Dr. Dr. h.c. Ulrich Gäbler (Rektor), Präsidium


Prof. em. Dr. Werner Arber


Prof. Dr. Dr. h.c. Hubert E. Blum (Universität Freiburg i.Br.)


Prof. Dr. Wolfgang Steinbrich (Dekan designatus Medizinische Fakultät)


Vom Sanitätsdepartement

Prof. Dr. Felix Harder (Vorsteher Departement Chrirurgie am Kantonsspital, Präsiden der Kuratoriums des Departements Forschung)


Dr. Hanspeter Meister (Leiter Spitalplanung am Sanitätsdepartement)


Vom Universitäts-Kinderspital beider Basel

Dr. Jean-Pierre Barman (Mitglied UKBB-Rat)


Das Sanitätsdepartement, das UKBB und das Rektorat übertragen bisherige Kompetenzen im Bereich der Forschung auf den neuen Departementsrat. Damit entsteht an der Universität Basel ein weitgehend autonomes Forschungszentrum im Bereich der Medizin, das mit seiner schlanken Struktur die Entwicklung einer zielgerichteten Forschungsstrategie möglich macht.

Das Departement erhält ein Globalbudget von rund 31 Millionen Franken, das aus Universitätsmitteln, vom Sanitätsdepartement sowie vom UKBB gespiesen wird. Dabei bringen Universität einerseits, Sanitätsdepartement und UKBB andererseits je rund 15 Millionen Franken Betriebsbudget ein. Zu diesen Beträgen ist noch ein Drittmittelbestand von rund 10 Millionen Franken zu addieren, der überwiegend vom Departement Forschung und vom UKBB kommt.

 

Weitere Informationenen finden Sie unter:

http://www.zuv.unibas.ch/dkbw/

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