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Universität Basel

10. Januar 2000

Die Alpen in Basel

Die Berggebiete bestehen nicht nur aus Lawinen und sturmgeschädigten Wäldern. Über die kontrastreiche und vielfältige, fast 200 000 Quadratkilometer umfassende Alpenwelt zeigt die Universität Basel im Kollegienhaus von 24. Januar bis 11. Februar 2000 die dokumentarische Fotoausstellung der Gesellschaft für ökologische Forschung München.

Bergidylle oder Heidiland? Katastrophenzone oder Rummelplatz? Bergtäler und Gipfelpanorama verändern sich ständig durch natürliche geologisch-ökologische Vorgänge oder auf Grund von aussergewöhnlichen Naturgewalten, heutzutage vor allem auch durch das Standortmanagement der Tourismusregionen. Dabei kommen dem Alpenraum die uns bisher bekannten und typischen Ansichten abhanden, was aus der Ferne nur schwer zu erkennen ist.

Deshalb will die Universität Basel ihren Studierenden und einer breiteren Öffentlichkeit der Region mit der Fotoausstellung «Schöne neue Alpen – Eine Ortsbesichtigung» der Gesellschaft für ökologische Forschung e. V., München, einen aktualisierten Einblick geben. Die über hundert Aufnahmen bilden die vielfältige Entwicklung und die daraus entstandenen Kontraste nachvollziehbar ab. Sie beleuchten beispielsweise die Hintergründe im Transitverkehr, berichten über Naturgefahren und über Trendsportarten sowie speziell über die noch jungen Modelle einer nachhaltigen Entwicklung für die Zukunft in den europäischen Bergregionen.

Die Abteilung Biogeographie des Instituts für Natur-, Landschafts- und Umweltschutz (NLU) sowie die Koordinationsstelle der Stiftung Mensch-Gesellschaft-Umwelt (MGU) haben die Schirmherrschaft für die Ausstellung an der Universität Basel übernommen. Die Ausstellung hat in der Schweiz bereits an der Universität Zürich und im Gletschergarten in Luzern eine interessierte Aufnahme erhalten. Nach Basel wird sie in der Academia engadina in Samedan/Engadin (17. Februar bis 12. März), in Göschenen/Uri (10. JUli bis 31. August) und im Alpinen Museum in Bern (1. September bis 31. Dezember 2000) zu sehen sein.

Da die Schweiz gegenwärtig den Vorsitz in der europäischen Alpenkonvention stellt, unterstützt das Bundesamt für Umwelt, Wald und Landschaft (BUWAL) die Wanderausstellung. Alle an der Tournee beteiligten – Universität Basel, Schweizer Heimatschutz, Postauto Schweiz, Schweizer Vogelschutz, Sophie und Karl Binding Stiftung, Ernst Göhner Stiftung, Verlag Haupt sowie MIGROS Kulturprozent – setzen sich für die breite Diskussion über die nachhaltige Entwicklung des Alpenraums ein.

Zur Ausstellung ist im Raben Verlag München ein umfangreicher Katalog erschienen.

Zur Vernissage der Ausstellung sind Sie herzlich eingeladen:

Montag, 24. Januar 2000, 18.15, in der Ausstellung

Kollegienhaus der Universität am Petersplatz, 1. Stock

 

Kurze Begrüssung und Einführung:

  • Prof. Dr. Peter Nagel (NLU)
  • Prof. Dr. Leo Jenni (MGU)
  • Dr. Dominik Siegrist (Alpengeograph, Zürich)
  • Paul Knüsel (Koordinator der Ausstellung in der Schweiz)

 

Vorinformation für die Medien:

Den VertreterInnen der Medien möchten die Veranstalter die Möglichkeit einer begleiteten Vorbesichtigung mit Dokumentation geben:

Montag, 24. Januar, Treffpunkt 17.30 Uhr in der Ausstellung

Bitte melden Sie sich an: per Telefon, Fax oder E-Mail bei nachfolgender Adresse!

 


Ansprechpartner an der Uni Basel:

Ulla Fringeli, Stelle für Öffentlichkeitsarbeit, Tel: 267 30 15, Fax: 267 30 13, E-Mail: Ulla.Fringeli@unibas.ch

 

 

 

Weiterführende Informationen
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