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Universität Basel

31. Januar 2013

Alex Matter erhält Szent-Györgyi-Preis 2013

Prof. Dr. Alex Matter, emeritierter Professor für Histologie, wird von der amerikanischen National Foundation for Cancer Research mit dem diesjährigen Szent-Györgyi-Preis für Fortschritte in der Krebsforschung ausgezeichnet.

Die National Foundation for Cancer Research (NFCR) würdigt mit dem Preis die Verdienste von Prof. Alex Matter um die Entwicklung des ersten Krebsmedikaments, das gezielt tumorspezifische Proteine ausschaltet. Matter war in den Neunzigerjahren massgeblich an der Entwicklung des erfolgreichen Novartis-Medikaments Glivec zur Behandlung von Leukämie beteiligt.

Der Szent-Györgyi-Preis für Fortschritte in der Krebsforschung, der heuer zum achten Mal vergeben wird, zählt zu den bedeutenden Auszeichnungen in der Krebsforschung. Er ehrt Forschende, deren Entdeckungen neue Ansätze zur Prävention, Diagnose und Behandlung von Krebs ermöglicht haben. Die Verleihung des mit 25'000 Dollar dotierten Preises findet Anfang April in Washington statt.

Karriere in Akademie und Industrie

Alex Matter studierte Medizin in Basel und Genf und promovierte 1967 an der Medizinischen Fakultät der Universität Basel. 1986 übernahm er die Leitung der Aids-Forschung bei der Firma Ciba-Geigy. Nach der Fusion mit Sandoz zu Novartis wurde er Leiter der Novartis-Krebsforschung. Von 2003 bis 2009 stand Matter als Direktor dem Novartis Institute for Tropical Diseases vor. Heute leitet er das Experimental Therapeutics Centre in Singapur.

Der Universität Basel blieb der mehrfach ausgezeichnete Forscher über mehrere Jahrzehnte als Dozent verbunden. Matter hat mehr als 100 wissenschaftliche Artikel sowie mehrere Buchkapitel im Bereich der Onkologie und Hämatologie veröffentlicht.

Auszeichnungen im Namen eines Nobelpreisträgers

Der «Szent-Györgyi Prize for Progress in Cancer Research» erinnert an den ungarischen Mediziner und Biochemiker Albert Szent-Györgyi (1893–1986). Szent-Györgyi, Mitbegründer der NFCR, erhielt 1937 den Nobelpreis für Medizin für die Entdeckungen auf dem Gebiet der biologischen Verbrennungsprozesse, besonders in Beziehung auf das Vitamin C und die Katalyse der Fumarsäure.

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