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Universität Basel

Informationen und Richtlinien für Mitarbeitende

Diese Seite informiert Mitarbeitende über aktuelle Massnahmen in Zusammenhang mit dem Coroanvirus. Die Informationen werden laufend angepasst, zuletzt am 15. Mai 2020, 12.00 Uhr.

Lockerung der Home-Office-Regelung

15. Mai 2020: Die Universität Basel lockert ihre Bestimmungen betreffend Home Office: Ab dem 18. Mai 2020 sollen neben jenen Personen, die aus betrieblichen Gründen vor Ort sein müssen, auch weitere Mitarbeitende an den Arbeitsplatz zurückkehren dürfen, sofern die vom BAG empfohlenen Distanz- und Hygienemassnahmen eingehalten werden können. Zudem gelten ab dem 18. Mai 2020 wieder die üblichen Regelungen bezüglich Zeiterfassung. Ausnahmen können von den Vorgesetzten bewilligt werden.

Damit der Schutz am Arbeitsplatz sichergestellt ist, wurden die Geschäftsführenden der Gliederungseinheiten, die Ressortleitenden der Universitätsverwaltung sowie die Leitenden von zentralen Dienstleistungen am 12. Mai 2020 aufgefordert, Schutzkonzepte bezüglich für die von Ihrer Einheit benutzten Büro-Räumlichkeiten zu erstellen (inkl. Sitzungszimmer und Pausenräume).

Bei der Rückkehr an den Arbeitsplatz gelten folgende Regelungen:

  • Weiterhin soll ein Grossteil der Mitarbeitenden im Home Office verbleiben (mindestens 50% der Mitarbeitenden, sofern betrieblich möglich).
  • Die Vorgesetzten bestimmen, welche Mitarbeitenden zu welchen Zeiten an den Arbeitsplatz zurückkehren dürfen. Um das Risiko zu minimieren, dass ganze Teams in Quarantäne oder Isolation müssen, sollen nach Möglichkeit immer die gleichen Personen zusammen an den Arbeitsplatz kommen (z.B. abwechselnd im Wochenrhythmus).
  • Am Arbeitsplatz sind die Abstands- und Hygienemassnahmen für die Mitarbeitenden sicherzustellen. Mitarbeitende, die besonders gefährdet sind, werden geschützt. Für sie gelten die spezifischen Vorgaben gemäss Art. 10c der COVID-19-Verordnung des Bundesrates. 
  • Um die Stosszeiten im öffentlichen Verkehr möglichst zu umgehen, sollen die Arbeitszeiten für Mitarbeitende, die wieder an den Arbeitsplatz zurückkehren, wenn betrieblich möglich flexibel gehandhabt werden (zwischen 06:00 und 20:00 Uhr). Hierzu sind die Blockzeiten bis auf weiteres aufgehoben.
  • Besprechungen und Meeting sind weiterhin mit Zoom, Webex etc. durchzuführen. Ausnahmen sind möglich, wenn bei Sitzungen die physische Präsenz einen deutlichen Vorteil bringt. In diesem Fall muss der Abstand von zwei Metern jederzeit eingehalten werden (als Referenzwert gilt ca. 4 m2 pro Person).
  • Damit mögliche Infektionsketten jederzeit nachvollziehbar sind müssen die Vorgesetzten wissen, welche Mitarbeitenden wann am Arbeitsort waren.
  • Mitarbeitende mit Fieber, Husten, Atemwegsbeschwerden oder Mitarbeitende, die sich krank fühlen, sowie Mitarbeitende, die Kontakt mit einer erkrankten Person hatten, müssen dem Arbeitsort fernbleiben. Es sind die Vorgaben des BAG Isolation und Quarantäne zu beachten.

Ferienplanung

15. Mai 2020: Bezüglich Ferien wurden die Vorgesetzten aufgefordert, eine vorausschauende und gerechte Ferienplanung mit ihren Mitarbeitenden zu erarbeiten. Sie haben dabei zu gewährleisten, dass für die Sicherstellung des Betriebs jederzeit genügend Mitarbeitende verfügbar sind. Gleichzeitig haben sie zur Sicherstellung der Erholung der Mitarbeitenden darauf zu achten, dass die Ferien bezogen werden.

Services der universitären Bibliotheken

Trotz geschlossener Bibliotheken stehen Ihnen viele Ausleih- und Beratungsservices sowie ein erweitertes digitales Angebot zur Verfügung.


 

Fragen & Antworten

  • Ab wann sind Arztzeugnisse beizubringen?

    Arztzeugnisse werden momentan bis auf Weiteres frühestens ab dem 5. Tag eingfordert, wenn die Krankheitsabsenz im Zusammenhang mit den empfohlenen Massnahmen des BAG steht.

  • Wird es akzeptiert, wenn ich später zur Arbeit erscheine, weil ich der Rush Hour entgehen möchte?

    Je nach Aufgabengebiet kann die Arbeitszeit in Rücksprache mit den Vorgesetzten flexibel gestaltet werden.

  • Ich mache Home Office und muss gleichzeitig die Kinderbetreuung übernehmen. Wie soll ich das machen?

    Die derzeitige Situation ist eine grosse Herausforderung für arbeitende Eltern. Die Universität Basel ist sich bewusst, dass Home Office bei gleichzeitiger Kinderbetreuung keine idealen Arbeitsbedingungen darstellen und diese aktuell in vielen Fällen auch nicht geschaffen werden können. Diese Ausnahmesituation benötigt höchste Flexibilität von Vorgesetzten und Mitarbeitenden.

    Es gilt, jeden Fall individuell zu beurteilen und im Sinne eines «best efforts» gemeinsam nach konstruktiven Lösungen zu suchen.

  • Ich habe für meine Ferien eine Reise gebucht. Diese wurde aufgrund der aktuellen Lage storniert. Kann ich jetzt meine genehmigten Ferientage stornieren und zur Arbeit gehen?

    Genehmigte Ferientage sind aufgrund einer wegen der Coronakrise abgesagten Reise nicht zwingend zu beziehen. In Absprache mit dem/der Vorgesetzten können sie verschoben werden. Die Mitarbeitenden sollen jedoch darauf achten, sich trotz Coronakrise Erholungsphasen zu gönnen. Ebenso ist zu beachten, dass aus betrieblichen Gründen die Mitarbeitenden nach Ende der Coronakrise nicht alle gleichzeitig ihre nicht genommenen Ferientage beziehen können.

    Der Bezug von Ferien erfolgt immer in Absprache mit den vorgesetzten Stellen. Wenn wegen der Corona-Situation oder aus betrieblichen Gründen die Ferien bis Ende Jahr nicht vollständig bezogen werden können, wird die Universität die Übertragung von Ferienguthaben aus 2020 auf das Folgejahr zu Gunsten der Mitarbeitenden grosszügig handhaben.

  • Ich bin Mitarbeitende/r im Stundenlohn und kann meinen Arbeitseinsatz aufgrund der aktuellen Lage weder im Home Office noch an der Universität erbringen. Werde ich weiterhin entschädigt?

    Ja. Es wird Ihnen als Entschädigung der Betrag vergütet, den sie im Durchschnitt der letzten drei Monate für Ihre geleisteten Stunden erhalten haben.

  • Ich bin Mitarbeitende/r im Stundenlohn und kann meinen Arbeitseinsatz aufgrund der aktuellen Lage weder im Home Office noch an der Universität erbringen. Werde ich weiterhin entschädigt?

    Ja. Es wird Ihnen als Entschädigung der Betrag vergütet, den sie im Durchschnitt der letzten drei Monate für Ihre geleisteten Stunden erhalten haben.

  • Ich bin Kursleitende/r, Lehrbeauftragte/r und mein Kurs/Veranstaltung wurde aufgrund der aktuellen Lage abgesagt. Ich kann diese nicht digital übertragen und eine Verschiebung ist auch nicht möglich. Werde ich dafür entschädigt?

    Es wird Ihnen die vertraglich vereinbarte Vergütung ausgerichtet.

  • Grenzgänger / Grenzgängerinnen - Informationen zur aktuellen Situation am Oberrhein / Nordwestschweiz

    Grenzgänger / Grenzgängerinnen:
    Informationen zur aktuellen Situation am Oberrhein/ Nordwestschweiz erhalten sie unter: https://www.infobest.eu/de/themengebiete/artikel/covid-19-grenzueberschreitende-informationen/faq-grenzgaenger/

Für Doktorierende:

Vertrags- /Aufenthaltsverlängerungen und weitere damit verbundene Fragen (in Zeiten von Corona) 

Mit der aktuellen Situation und der Umstellung der gesamten Forschung auf einen Notbetrieb ergeben sich auch rechtliche und praktische Fragen zur Anstellung von Doktorierenden und Postdoktorierenden an der Universität Basel. Im Folgenden finden sich Fragen, Hinweise und Anmerkungen zu Verlängerungsmöglichkeiten von Verträgen und der Situation von Aufenthalts- und Arbeitsbewilligungen für Personen aus EU/EFTA wie Drittstaaten.

  • Kann der Arbeitsvertrag von Doktorierenden verlängert werden?

    Ja, der Arbeitsvertrag von Doktorierenden oder Postdoktorierenden kann verlängert werden, wenn die/der Doktorierende die Arbeit an der Promotion noch nicht abgeschlossen hat und weniger als vier Jahre an der Universität Basel arbeitet.

    Auch für Projektassistierende kann der Arbeitsvertrag in Absprache mit den Supervisoren verlängert werden. Der Antrag auf Vertragsverlängerung ist durch die/den Stellenverantwortliche/n dem HR einzureichen.

    Ebensolches gilt für Postdoktorierende, wenn er/sie weniger als sechs Jahre an der Universität Basel angestellt war. Auch gilt hier die Ordnung für das Wissenschaftliche Personal: «In begründeten Fällen kann die Anstellung um höchstens ein weiteres Jahr verlängert werden, insbesondere falls es für die wissenschaftliche Ausbildung zwingend notwendig ist oder bei Wahrnehmung familiärer Verpflichtungen», OWP §23.

    Bitte nehmen Sie direkt mit Ihrem Supervisor und dem HR dezentral Kontakt auf.

  • Kann die Aufenthaltsbewilligung von Doktorierenden oder Postdoktorierenden verlängert werden?

    Ja, die Aufenthaltsbewilligung kann bei Vorlage eines gültigen Arbeitsvertrages (siehe Punkt Verlängerung) verlängert werden.

  • Was passiert mit Verträgen, die definitiv auslaufen und der/die Angestellte aus einem Drittstaat kommt?
    Läuft der Arbeitsvertrag definitiv aus, so kann beim Migrationsamt des Kantons Basel-Stadt, resp. des Wohnkantons, der Aufenthalt um bis zu sechs Monate verlängert werden und zusätzlich als Sonderregelung in Zeiten von Corona Arbeitslosenentschädigung für Personen aus Drittstaaten beantragt werden und die Regionale Arbeitsvermittlung RAV prüft einen allfälligen Anspruch.
  • Kann eine weitere Unterstützung bei Bundesbehörden beantragt werden?

    Nein, dies ist momentan nicht geplant.

  • Was passiert mit der Krankenversicherung nach Ablauf des Arbeitsvertrages?

    Es muss eine gültige KV für die Dauer des Aufenthalts vorhanden sein, allenfalls muss auch diese direkt beim Krankenversicherer durch den/die Versicherte/n verlängert werden.

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