x
Loading
+ -

Universität Basel

Covid-19-Forschungsprojekte

Weltkarte mit Visualisierung der Infektionszahlen und Verbreitungsrouten des Coronavirus.
Mit der Website "Nextstrain" lässt sich die Verbreitung des neuen Coronavirus in Echtzeit verfolgen. (Screenshot: nextstrain.org, CC-BY-4.0)

Die Forschung an der Universität Basel trägt dazu bei, die Dynamik und die Folgen der Corona-Pandemie zu verstehen und wirksame Massnahmen zu ihrer Bewältigung zu entwickeln.

  • Körperliche Aktivität im Fokus

    Die COR-PHYS-Q Studie untersucht die Auswirkungen der anhaltenden, fluktuierenden Massnahmen zur Eindämmung der Verbreitung des Virus auf die körperliche Aktivität und Gesundheit in der deutschsprachigen Bevölkerung der Schweiz. Zudem wird der Einfluss des Impfstatus untersucht. (Umfragezeitraum 9.8.-22.8.2021)

    Kontakt:
    Prof. Dr. med. Arno Schmidt-Trucksäss
    Universität Basel
    Medizinische Fakultät
    Departement für Sport, Bewegung und Gesundheit
    Tel. +41 61 207 47 40
    E-Mail: arno.schmidt-trucksäss@unibas.ch

  • Swiss Corona Stress Study

    Die Covid-19-Pandemie stellte eine besondere Belastungssituation dar. Die Swiss Corona Stress Study untersuchte die Auswirkungen des ersten Lockdowns sowie derzeit die Effekte der zweiten Corona-Welle auf das psychische Befinden in der Schweiz.

    Kontakt:
    Prof. Dr. Dominique de Quervain
    Universität Basel
    Fakultät für Psychologie
    Tel. +41 61 207 02 37
    E-Mail: dominique.dequervain@unibas.ch

  • Verhalten in der Pandemie

    Die Studie Covid-19 Impact befasst sich mit Bewältigungsmechanismen und Verhaltensweisen im Zusammenhang mit der Covid-19-Pandemie. Im Fokus der internationalen Befragung steht, wie sich die Menschen an den staatlichen Massnahmen wie der sozialen Distanzierung, des Home-Office, der Quarantäne usw. beteiligen, wie sie persönlich darauf reagieren und damit umgehen.

    Kontakt:
    Prof. Dr. Andrew Gloster
    Universität Basel
    Fakultät für Psychologie
    Tel. +41 61 207 02 75
    E-Mail: andrew.gloster@unibas.ch

  • Globale Umfrage zu Auswirkungen der Pandemie

    Wie wirkt sich die Covid-19-Pandemie auf die körperliche und psychische Gesundheit aus? Das beleuchtet die COH-FIT Studie (Collaborative Outcomes Study on Health and Functioning during Infection Times) mit eine weltweiten Umfrage in 148 Ländern. Am internationalen Forschungskonsortium sind auch Forschende der Universität Basel und der Universitären Psychiatrischen Kliniken Basel beteiligt.

    Kontakt:
    Prof. Dr. Christian Huber
    Universität Basel / Universitäre Psychiatrische Kliniken Basel
    Tel. +41 61 325 51 11
    E-Mail: christian.huber@upk.ch

Philosophisch-Naturwissenschaftliche Fakultät

Medizinische Fakultät

  • Modellierung der wirkungsvollsten Impfstrategie in Basel

    Basel ist eine typische europäische Stadt, in der die Stadtteile unterschiedliche sozioökonomische Profile aufweisen, die u. a. durch Wohnfläche, Einkommen und Alter definiert sind. Die Reaktion der Bürger in Basel auf den Lockdown im Frühjahr 2020, gemessen an ihrer Mobilität, unterschied sich zwischen den sozioökonomischen Gruppen. Ein Team von Forschenden verfolgt Fälle und Infektionsherde von Covid-19 in der ganzen Stadt, um den Einfluss sozioökonomischer Faktoren auf die Ausbreitung des Virus zu untersuchen. Sie modellieren auch die Auswirkungen, die eine Impfung haben würde, um zu bestimmen, welche Gruppen vorrangig behandelt werden sollten.

    Kontakt:
    Prof. Dr. Adrian Egli
    Universität Basel
    Departement Biomedizin
    Tel.  +41 61 265 42 45
    E-Mail: ad.egli@unibas.ch

  • Computergestützte Analyse der SARS-CoV-2-Genome aus Basel

    Forschende analysieren die vollständigen Genome von Virusproben, die von Covid-19-Patienten am Universitätsspital Basel diagnostiziert wurden, und zeichnen daran die Einschleppung und Übertragung des Virus in Basel und der umliegenden Region nach. So können sie das Auftreten spezifischer Mutationen identifizieren, die sich auf Arzneimittelresistenzen, Übertragungsraten und die Wirksamkeit von Impfstoffen auswirken könnten.

    Kontakt:
    Prof. Dr. Adrian Egli
    Universität Basel
    Departement Biomedizin
    Tel. +41 61 265 42 45
    E-Mail: ad.egli@unibas.ch

  • Potenzial von Therapie mit Blutplasma

    Forschende des Universitätsspitals und der Universität Basel untersuchen die Möglichkeiten, Covid-19-Patienten durch Transfusion des rekonvaleszenten Blutplasmas von Genesenen zu behandeln. Im Plasma befinden sich Antikörper gegen das Coronavirus. In ihrer Studie wollen die Forschenden ermitteln, ob sich durch diese Behandlung die Erkrankungsschwere und -dauer reduzieren lässt.

    Kontakt:
    Prof. Dr. Manuel Battegay
    Universität Basel
    Medizinische Fakultät, Infektiologie
    Tel.  +41 61 328 60 72
    E-Mail: manuel.battegay@unibas.ch

  • Wechselwirkung des Virus mit menschlichen Organen

    Ein interdisziplinäres Team untersucht die Wechselwirkungen des Coronavirus mit verschiedene Geweben und Organen verstorbener Patientinnen und Patienten. Das Projekt soll Einblicke in die Pathogenese von Covid-19 und in die zukünftige Gestaltung medizinischer Interventionen für diese Krankheit liefern.

    Kontakt:
    Prof. Dr. Alexandar Tzankov
    Universität Basel
    Universitätsspital Basel
    Tel. +41 61 265 3229
    E-Mail: alexandar.tzankov@usb.ch

  • Immunantwort bei Covid-19

    Forschende wollen die Immunantwort in Patientinnen und Patienten mit unterschiedlich schweren SARS-CoV-2-Infektionen untersuchen. Dabei steht die Frage im Fokus, wie unterschiedlich schwere Erkrankungen den Stoffwechsel, die Funktion und deren Wechselwirkung in Immunzellen beeinflussen.

    Kontakt:
    Prof. Dr. Christoph Hess
    Universität Basel
    Departement Biomedizin
    Tel. +41 61 328 68 30
    E-Mail: christoph.hess@unibas.ch

  • Akuttherapie bei SARS-CoV-2-Infektion

    Forschende der Universität und des Universitätsspitals Basel wollen die Wirksamkeit und Sicherheit zweier Covid-19-Impfstoffe (Pfizer Biontech und Moderna) bei immunsupprimierten Patienten mit hohem Risiko von Komplikationen bei einer SARS-CoV-2-Infektion prüfen. Die Untersuchung soll im Rahmen der Schweizerischen HIV und Transplantationskohortenstudie an vier Universitätsspitälern stattfinden.

  • Schutz vor schweren Verläufen bei Diabetikern

    Adipöse und Typ 2 Diabetiker zählen zu den besonders gefährdeten Patienten für schwere Verläufe von Sars-CoV2-infizierten Patienten. Ein Forschungsteam unter Leitung der Universität und des Universitätsspitals Basel untersucht, ob der Entzündungshemmer Canakinumab den Verlauf von Covid-19 bei Typ 2 Diabetikern günstig beeinflusst.

    Kontakt:
    Prof. Dr. Marc Donath
    Universität Basel
    Departement Biomedizin
    Universitätsspital Basel
    Tel. +41 61 265 50 78
    E-Mail: marc.donath@unibas.ch

  • Automatisierte Nachkontrolle von Covid-19-Patienten

    In Zeiten von Covid-19 sind Arztkonsultationen aufgrund des Social Distancing und der teils nötigen Heim-Quarantäne problematisch. Dies birgt die Gefahr, dass ambulante Patienten mit Verdacht auf eine SARS2-CoV2-Infektion ungenügend betreut werden. Das Projekt SmartCovid untersucht, ob ein Algorithmus mit automatisierten SMS und Fragebögen helfen könnte, Patienten mit Verdacht auf eine Covid-19 nachzukontrollieren, ohne dass dadurch deutlich mehr medizinisches Personal nötig wäre.

    Kontakt:
    PD Dr. Christoph Berger
    Universität Basel
    Departement Biomedizin
    Tel. +41 61 328 66 31
    E-Mail: christoph.berger@unibas.ch

    PD Dr. Michael Mayr
    Universitätsspital Basel
    Klinik für Ambulante Innere Medizin
    E-Mail: michael.mayr@usb.ch

  • Biobank zur Erforschung von Covid-19

    Mit der COVIVA Studienplattform wollen Forschende etablierte und neue Biomarker für eine frühe und zuverlässige Prognose bei Covid-19 untersuchen. Diese Biobank schliesst in einem interdisziplinären Ansatz systematisch Patienten mit Verdacht auf Covid-19 auf der Notfallstation und den Intensivstationen des Universitätsspitals Basel ein. Ziel ist ausserdem ein verbessertes Verständnis der Krankheitsmechanismen sowie die Identifikation allfälliger neuer Therapieziele.

    Kontakt:
    Dr. Raphael Twerenbold
    Universität Basel
    Medizinische Fakultät, Kardiologie
    Tel. +41 61 328 72 16
    E-Mail: raphael.twerenbold@unibas.ch

  • Risikofaktoren für schwere Krankheitsverläufe

    Anhand von Daten aus dem Triage- und Covid-19-Test-Zentrums des Universitätsspitals Basel untersuchen Forschende, welche Risikofaktoren mit schweren Sars-CoV-2-Infektionen zusammenhängen.

    Kontakt:
    Prof. Dr. Roland Bingisser
    Universität Basel
    Departement Klinische Forschung
    Tel. +41 61 265 58 30
    E-Mail: roland.bingisser@unibas.ch

  • Globale Datenbank zu klinischen Studien über Covid-19

    Ein Forschungsteam an der Universität und dem Universitätsspitals Basel leitet die Entwicklung einer Online-Plattform, auf der laufend die aktuellen klinischen Studien rund um Covid-19 aufgeführt werden. Die täglich aktualisierte Plattform soll helfen, Informationen zu Nutzen und Risiken von Interventionen aus den Bereichen Prävention, Impfstoffentwicklung, Diagnostik und Behandlung von Covid-19 zu finden. Datenquelle sind u.a. Register klinischer Studien, Publikationen aus Fachmagazinen sowie noch nicht begutachtete Studien auf Preprint-Servern.

    Kontakt:
    PD Dr. Lars Hemkens
    Universität Basel
    Universitätsspital Basel
    Tel. +41 61 328 54 04
    E-Mail: lars.hemkens@usb.ch

  • Register für Schwangere mit Covid-19

    Ein Forschungsteam mit Beteiligung der Universität Basel ist dabei, ein schweizweites Register von Schwangeren mit SARS-CoV-2-Infektion zu erstellen. Es soll als Grundlage für zukünftige Forschungsprojekte dienen, um mögliche Risiken durch Covid-19 während der Schwangerschaft und nach der Geburt zu identifizieren.

    Kontakt:
    Prof. Dr. Irene Hösli
    Universität Basel
    Medizinische Fakultät, Gynäkologie/Geburtshilfe
    Tel.  +41 61 328 60 84
    E-Mail: irene.hoesli@usb.ch / studienhebamme@usb.ch

  • Angeborene Herzfehler und Covid-19

    In einer internationalen Studie untersuchen Forschende an klinischen Zentren in der Schweiz und weltweit, wie eine Covid-19-Erkrankung bei Menschen mit angeborenem Herzfehler verläuft. Dabei werden die Informationen zu den Fällen mithilfe eines digitalen Tools erfasst.

    Kontakt:
    PD Dr. Daniel Tobler
    Universität Basel
    Medizinische Fakultät, Kardiologie
    Tel.  +41 61 265 52 14
    E-Mail: d.tobler@unibas.ch

Fakultät für Psychologie

  • Verschwörungsaussagen und Skeptizismus

    Das Forschungsprojekt untersucht, wie stark die deutschsprachige Bevölkerung der Schweiz und in Deutschland Verschwörungstheorien und Skeptizismus-Aussagen im Kontext der Covid-19-Pandemie zustimmt. Über mehrere Studien hinweg nehmen die Forscherinnen dabei ausserdem verschiedene psychologische Faktoren in den Fokus, um die Zustimmung zu diesen Aussagen zu erklären und vorherzusagen.

    Kontakt:
    Dr. Thea Zander-Schellenberg
    Fakultät für Psychologie
    Abteilung Klinische Psychologie & Epidemiologie
    Tel. +41 61 207 24 29
    E-Mail: thea.zander@unibas.ch

    Sarah Kuhn
    Fakultät für Psychologie
    Abteilung Klinische Psychologie & Epidemiologie
    Tel. +41 61 207 02 19
    E-Mail: s.kuhn@unibas.ch

  • Covid-19 & Schlaf

    Die Umfrage untersuchte, wie sich die Massnahmen zur Eindämmung der Covid-19-Epidemie auf den Schlaf auswirken, also zum Beispiel auf den Schlafrhythmus und die Schlafqualität.

    Kontakt:
    Dr. Christine Blume
    Universität Basel
    Universitäre Psychiatrische Kliniken Basel
    Zentrum für Chronobiologie
    Tel. +41 61 325 50 74
    E-Mail: christine.blume@upk.ch

  • Empfehlungen für bessere Entscheidungen

    Ein grosser Teil der Medienberichte zu Covid-19 konzentriert sich auf Zahlen und Statistiken. Das kann hilfreich sein, aber auch überfordern und verwirren. Sozialpsychologinnen und -psychologen der Universität Basel haben neun praktische Empfehlungen formuliert, mit denen sich das Entscheidungsverhalten an die aktuelle Situation anpassen lässt.

    Kontakt:
    Maria Douneva
    Fakultät für Psychologie
    Tel. +41 61 207 03 44
    E-Mail: maria.douneva@unibas.ch

Juristische Fakultät

  • Orientierungsplattform zur Rechtslage in der Corona-Krise

    Die aktuelle Situation ist auch in rechtlicher Hinsicht aussergewöhnlich: Der Bundesrat regiert mit Notrecht, die parlamentarische Arbeit ist ausgesetzt und Volksabstimmungen werden verschoben. Die Rechtswissenschaft hat die Aufgabe, die innert kurzer Zeitspannen in Kraft gesetzten Erlasse einzuordnen, zu analysieren und zu Anwendungs- und Auslegungsfragen Stellung zu beziehen. Die Orientierungsplattform «ius coronae» bietet eine Übersicht der Forschungsbeiträge der Juristischen Fakultät und dient dem dynamischen Austausch zur ausserordentlichen Rechtslage in der Corona-Krise.

  • Gleichheit vor der Triage

    Forschende der Juristischen Fakultät haben den Rechtsrahmen für die Priorisierung von hochdringlichen Covid-19-Patienten in der Intensivmedizin untersucht. Sie kommen zu dem Ergebnis, dass sowohl die einschlägigen Richtlinien der Schweizerischen Akademie der medizinischen Wissenschaft (SAMW) als auch die Empfehlungen der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) mit elementaren verfassungsrechtlichen und strafrechtlichen Vorgaben unvereinbar sind.

    Kontakt:
    Prof. Dr. Bijan Fateh-Moghadam
    Universität Basel
    Juristische Fakultät
    Tel. +41 61 207 25 57
    E-Mail: bijan.fateh@unibas.ch

  • Arbeitsrechtliche Fragen

    Das Coronavirus führt zu Unsicherheiten in der Arbeitswelt. Zahlreiche Fragen stellen sich für Arbeitgeberinnen und Arbeitnehmer, insbesondere in den Bereichen Annahmeverzug, Lohnfortzahlungspflicht, Kündigung und Haftung bei ungenügendem Gesundheitsschutz. Herausgefordert sind auch die Sozialversicherungen, namentlich die Arbeitslosenversicherung. Zudem stellen sich Fragen der sozialen Absicherung selbstständig Erwerbender.

    Kontakt:
    Prof. Dr. Kurt Pärli
    Universität Basel
    Juristische Fakultät
    Tel. +41 61 207 24 85
    E-Mail: kurt.paerli@unibas.ch

  • Bewertung staatlicher Massnahmen gegen Covid-19

    Im Kampf gegen die Corona-Pandemie spielen staatliche Massnahmen eine zentrale Rolle (Veranstaltungsverbote, Schliessung von Betrieben usw.). Menschen sind eher bereit, die Verhaltensregeln einzuhalten, wenn die Massnahmen rechtsstaatlich korrekt, nicht diskriminierend und verhältnismässig sind. Für diese Beurteilung braucht es juristisches Know-how u.a. in den Bereichen Arbeitsrecht, Sozialversicherungsrecht, Gesundheitsrecht, Menschenrechte und Datenschutzrecht – diesen Fragen soll im Rahmen eines Forschungsprojekts nachgegangen werden.

    Kontakt:
    Prof. Dr. Kurt Pärli 
    Universität Basel
    Juristische Fakultät
    Tel. +41 61 207 24 85
    E-Mail: kurt.paerli@unibas.ch

Europainstitut

  • Altersdiskriminierung vermeiden

    Auch im Zuge der Massnahmen gegen Covid-19 gilt es, das Verbot der Altersdiskriminierung zu wahren. Forschende des Europainstituts haben sich kritisch mit den Triagerichtlinien der Schweizerischen Akademie der Medizinischen Wissenschaften (SAMW) auseinandergesetzt. Diese Triagerichtlinien sehen in ihrer aktuellen Fassung konkrete Altersgrenzen für intensivmedizinische Behandlungen bei Ressourcenknappheit vor.

    Kontakt:
    Prof. Dr. Christa Tobler
    Europainstitut der Universität Basel
    Tel: +41 61 207 48 52
    E-Mail: christa.tobler@unibas.ch

    lic. iur. Mark-Anthony Schwestermann, Advokat
    Europainstitut der Universität Basel
    Tel.: +41 61 207 48 55
    E-Mail: markanthony.schwestermann@unibas.ch

Philosophisch-Historische Fakultät

  • Pandemien als Triebkraft gesellschaftlicher Umwälzungen

    Das Forschungsprojekt «Climate Change, Pandemics, and the Transition to Late Antiquity» nähert sich der Pandemie-Thematik aus einer historischen Perspektive und untersucht den Einfluss von Klimawandel und Pandemien als Triebkraft gesellschaftlicher Umwälzungen, die zu der globalen Krise des römischen Reiches im dritten nachchristlichen Jahrhundert geführt haben könnten. Das Forschungsprojekt besteht aus einem interdisziplinären Team von Althistorikern, Papyrologen und Paläoklimatologen.

    Kontakt:
    Prof. Dr. Sabine Huebner
    Universität Basel
    Departement Altertumswissenschaften
    Alte Geschichte
    Tel. +41 61 207 12 51
    E-Mail: sabine.huebner@unibas.ch

  • Soziale Interaktionen in Zeiten von Covid-19

    Händeschütteln, Umarmungen und Küsse waren Schlüsselelemente von Begrüssungen. In der Corona-Krise mussten sich diese Begrüssungsrituale aufgrund der Auflagen zum Abstandhalten radikal ändern. Wie verändern sich die sozialen, zwischenmenschlichen und formalen Beziehungen zwischen Menschen, die im Alltag und bei der Arbeit zusammenkommen? Dieser Frage geht das Projekt «Human Sociality in the Age of Covid-19: How people (dis)engage in social interaction» nach.

    Kontakt:
    Prof. Dr. Lorenza Mondada
    Universität Basel
    Departement Sprach- und Literaturwissenschaften
    Fachbereich Französische Sprachwissenschaft
    Tel. +41 61 207 13 33
    E-Mail: lorenza.mondada@unibas.ch

  • Proteste gegen Corona-Massnahmen

    Forschende am Fachbereich Soziologie untersuchen die Motivation, Werte und Überzeugungen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer von Kundgebungen, Aktionen und Demonstrationen gegen die coronabedingten Massnahmen wie etwa das Maskentragen. Dafür nehmen sie u.a. direkten Kontakt mit den Beteiligten an Protesten und weiteren Kritikern der Corona-Massnahmen auf, um sie zu ihrer Sichtweise zu befragen und diese zu repräsentieren.

    Kontakt:
    Dr. Robert Schäfer
    Universität Basel
    Departement Gesellschaftswissenschaften
    Fachbereich Soziologie
    Tel. +41 61 207 24 26
    E-Mail: robert.schaefer@unibas.ch

    Prof. Dr. Oliver Nachtwey
    Universität Basel
    Departement Gesellschaftswissenschaften
    Fachbereich Soziologie
    Tel. +41 61 207 28 17
    E-Mail: oliver.nachtwey@unibas.ch

Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät

  • Sammlung der wirtschaftswissenschaftlichen Projekte

    Die Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät sammelt auf Ihrer Website die Projekte ihrer Forschenden rund um die Covid-19-Pandemie und ihre Auswirkungen.

  • Corona-Lockdown und Homeoffice in der Schweiz

    Eine Analyse von Wirtschaftswissenschaftlern fasst zusammen, wie gut sich verschiedene Berufe im Corona-Lockdown für die Ausübung im Homeoffice eignen, und welche Folgen die unterschiedliche Eignung für die einzelnen Wirtschaftssektoren, Regionen und Bevölkerungsgruppen in der Schweiz haben könnten.

    Kontakt:
    Christian Rutzer
    Universität Basel
    Center for International Economics and Business (CIEB)
    Tel. +41 61 207 33 00
    E-Mail: christian.rutzer@unibas.ch

  • Auswirkungen auf die Erwerbstätigkeit in der Schweiz

    Forschende haben die Notwendigkeit physischer Nähe am Arbeitsplatz untersucht und dabei zusätzlich berücksichtigt, dass einige essenzielle Sektoren von den Massnahmen des Bundes ausgenommen sind. Daraus haben sie einen sogenannten «Lockdown-Index» entwickelt, der über Kantone, Arbeitsmarktregionen und Branchen variiert. Ihre Studie zeigt einen positiven Zusammenhang zwischen diesem Index und dem aktuellen Anstieg der Arbeitslosigkeit in Schweizer Branchen.

    Kontakt:
    Prof. Dr. Kurt Schmidheiny
    Universität Basel
    Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät
    Angewandte Ökonometrie
    Tel. +41 61 207 33 72
    E-Mail: kurt.schmidheiny@unibas.ch

Institut für Bildungswissenschaften

  • Hochschulen und der Wechsel zur Online-Lehre

    Ein Forschungsteam am Institut für Bildungswissenschaften der Universität Basel führt in Zusammenarbeit mit «Eucor - The European Campus», eine Umfrage unter Hochschullehrenden durch, welche den Übergang von der konventionellen Lehre zur Online-Lehre aufgrund des Coronavirus beleuchtet. Diese Umfrage ist Teil einer ländervergleichenden Studie, die den Fokus auf die Erfahrungen, Haltungen und Bedürfnisse der Hochschullehrenden während dieser Situation legt. Erste Ergebnisse zeigen, dass der Wechsel zur Online-Lehre durch die Dozierenden weitgehend als erfolgreich wahrgenommen wurde, insbesondere aufgrund eigener Anpassungsfähigkeit und Offenheit für neue Bildungstechnologien.

    Kontakt:
    Prof. Dr. Elena Makarova
    Institut für Bildungswissenschaften
    Tel: +41 61 207 53 01
    E-Mail: elena.makarova@unibas.ch

Center for Philanthropy Studies (CEPS)

  • Freiwilliges Engagement in der Corona-Krise

    Während der Corona-Krise engagieren sich viele Schweizerinnen und Schweizer als freiwillige Helfende über diverse Online-Plattformen, die Helfende und Hilfesuchende vermitteln. In dieser Umfrage wurden die Erfahrungen dieser Corona-Freiwilligen untersucht, um besser zu verstehen, welchen Beitrag das freiwillige Engagement und die Koordination über Plattformen zur Bewältigung der Krise liefern. Daraus sollen Erkenntnisse über das freiwillige Engagement in der Zukunft gewonnen werden.

    Kontakt:
    Nicholas Arnold
    Universität Basel
    Center for Philanthropy Studies (CEPS)
    Tel. +41 61 207 56 28
    E-Mail: n.arnold@unibas.ch

nach oben