x
Loading
+ -

Universität Basel

Arbeiten im Home Office

Arbeiten im Home Office
Arbeiten im Home Office

Unser Team der Personal- und Organisationsentwicklung hat Tipps und Hinweise zum Gestalten des produktiven Arbeitens von zu Hause aus unter den aktuellen Bedingungen (Corona-Massnahmen der Universität Basel). Sie sollen Ihnen helfen, den Arbeitsalltag zu Hause besser zu bewältigen.

Struktur geben, Grenzen setzen, Rhythmisieren

Räumlich – richten Sie einen festen Arbeitsort ein

  • Installieren Sie das «Home Office» an einem festen Ort in Ihrer Wohnung.
     
  • Markieren Sie diesen Ort klar als «Office» – für sich und die anderen Menschen in Ihrem Haushalt.
     
  • Vereinbaren Sie klare Regeln, wer wann welchen Ort zum Arbeiten oder Lernen braucht.
     
  • Ins Office gehört ein Tisch, ein guter Stuhl, gutes Licht, Getränke-Becher oder Glas: Jetzt ist regelmässig Trinken angesagt.
     
  • Das «Office» ist für die kommenden Wochen Ihr Arbeitsplatz. Trennen Sie Privates und Berufliches klar: z.B. am Feierabend und in den Pausen PC/Laptop nur für Privates nutzen – private Korrespondenz vom Sofa aus, Berufliches am Tisch.
     

Zeitlich – strukturieren Sie Ihren Tag

  • Definieren Sie Ihre eigenen Arbeitszeiten, koordinieren Sie sich mit den Kolleg*innen Ihres Teams und Ihrer Familie und machen Sie einen Stundenplan: Halten Sie Ihre Blockzeiten ein.
     
  • Achten Sie beim Strukturieren Ihrer Arbeitszeiten auch darauf, zwischen den Blöcken bewusst Pausen zu setzen:
     
    • mehrere kurze Pausen (1-2 Minuten): Aufstehen, ein paar Schritte zum Fenster/auf den Balkon, sich strecken, tief Atmen, Energie tanken, Getränk nachfüllen.
    • Tee-/Kaffeepause: je 15 Minuten am Vormittag und Nachmittag. Verabreden Sie sich allenfalls via Telefon mit Arbeitskolleg*innen zum «z’Nüni» & «z’Vieri»
    • eine längere (mindestens 30 Minuten) Mittagspause
       
  • Melden Sie sich bei Ihrem Vorgesetzten/dem Team ab, wenn Sie in Ihrer Blockzeit das Haus für Arzttermine oder dringende Erledigungen verlassen müssen.
     
  • Starten Sie pünktlich: VPN aufmachen, zur Arbeit anmelden – den Kolleg*innen vom Team virtuell «Guten Morgen» sagen – loslegen (mit der gleichen Arbeitsroutine, die Sie an Ihrem Uni-Arbeitsplatz etabliert haben.
     
  • Setzen Sie allenfalls einen Timer bis zur nächsten Kurzpause (z.B. 28 Minuten), halten Sie sich nach Möglichkeit an Ihre Blockzeiten und gewöhnen Sie sich – und die virtuellen Arbeitskolleg*innen sowie die anderen Menschen im Haushalt – an den Rhythmus Ihrer Home-Office Blockzeiten.
     
  • Machen Sie Feierabend – nach Möglichkeit zur geplanten Zeit. Die Versuchung, am PC hängen zu bleiben, ist im Home Office sehr gross. Melden Sie sich vom VPN ab, schliessen Sie den Laptop. Wer sich nicht am Schreibtisch im Arbeitszimmer installiert hat: Packen Sie am Feierabend das «Office» ein.
     

Routinen – setzen Sie in Ihrem Arbeitsalltag Fixpunkte

  • Gestalten Sie die Zeit rund um den Einsatz im «Office» so, wie den normalen Büroalltag: - Am Morgen aufstehen, lüften, bewegen, duschen, frühstücken und zur Arbeit anziehen.
     
  • Gehen Sie bewusst – und pünktlich – ins «Office».
     
  • Pflegen Sie soziale Kontakte mit Kolleg*innen virtuell weiter – verabreden Sie sich zu Telefon- oder Facetime/Skype-Kaffeepausen – nutzen Sie dabei unbedingt private Kanäle, entlasten Sie die IT-Infrastruktur der Universität.
     
  • Verabreden Sie sich mit Nachbar*innen zur Pause «über die Gasse», über den Gartenzaun – von Balkon zu Balkon, im Garten oder zum Fenster hinaus.

Stressmanagement – Wechsel von Anspannung und Entspannung

Struktur geben, räumlich und zeitlich sowie einen guten Rhythmus beim Wechsel von Anspannung und Entspannung finden – all das hält Körper, Geist und Psyche im Gleichgewicht.

Bleiben Sie gesund – und geduldig: Wenn etwas – an Ihrem Plan, mit der Technik, bei der Zusammenarbeit mit Ihren Kolleg*innen oder den anderen Menschen in Ihrem Haushalt – nicht auf Anhieb klappt: Seien Sie nachsichtig mit sich und Ihren Mitmenschen. Es ist für alle neu, ungewohnt und bietet interessante Lernchancen.

Bleiben Sie freundlich – und bleiben Sie virtuell mit Ihren Arbeitskolleg*innen, Freund*innen und Ihren Nächsten im Kontakt.

Schlaf und Erholung

Zum gesund und produktiv bleiben im Home-Office, gehört auch der Wach-Schlaf-Rhythmus: Schlaf ist eine der wichtigsten Ressourcen zur Stärkung des Immunsystems und der Resilienz. Achten Sie daher jetzt besonders gut darauf.

Gehen Sie – ob Werktag oder freier Tag – nach Möglichkeit immer zur gleichen Zeit schlafen. Stellen Sie Ihre elektronischen Geräte (PC, Tablet, Handy) rechtzeitig ganz ab und verbannen Sie diese aus dem Schlafzimmer – machen Sie allenfalls noch eine Runde im Quartier und tanken frische Luft vor dem Schlafengehen.

Möglicherweise brauchen Sie jetzt eher mehr Schlaf als gewöhnlich: zum Beispiel 6 Stunden, 7,5 Stunden oder 9 Stunden, was immer Sie jetzt brauchen.

Viel Erfolg im Home Office, bleiben Sie gesund und guten Mutes.


 

Tipps zum Umgang mit Kinderbetreuung, Homeschooling und Care-Arbeit

Die derzeitige Situation ist eine grosse Herausforderung für arbeitende Eltern wie auch Mitarbeitende, welche die Pflege von Angehörigen oder Risikogruppen übernehmen. Die Universität Basel ist sich bewusst, dass Homeoffice bei gleichzeitiger Kinderbetreuung, Homeschooling oder Care-Arbeit, keine idealen Arbeitsbedingungen darstellen und diese aktuell in vielen Fällen auch nicht geschaffen werden können. Diese Ausnahmesituation benötigt höchste Flexibilität von Vorgesetzten und Mitarbeitenden. Bei Fragen können Sie sich an den Familienservice wenden.

  • Es gilt, jeden Fall individuell zu beurteilen und im Sinne eines «best efforts» gemeinsam nach konstruktiven Lösungen zu suchen.

  • Während der Zeit im Homeoffice sollten die zu erfüllenden Aufgaben im Vordergrund stehen und nicht die Zeit, die Mitarbeitenden ungestört vor dem Computer sitzen müssen.

  • Organisieren Sie sich nebst Ihren Betreuungsaufgaben so, dass Sie Randzeiten und Freiräume nutzen, die für Sie möglich sind.

  • Es gilt die Regelung, dass die Stundenzahl gemäss Beschäftigungsgrad akzeptiert wird, auch wenn Sie diese in der jetzigen Situation nicht vollumfänglich erreichen. Das heisst, die nicht geleistete Arbeitszeit wird nicht vom Gleitzeit- oder Feriensaldo abgezogen.

Die Situation für Studierende kann aktuell sehr belastend sein, insbesondere, wenn zusätzlich zum Studium Betreuungsverpflichtungen bestehen. Auch hier erfordert es Flexibilität seitens Studierender wie auch Dozierender. Suchen sie das Gespräch und finden Sie eine individuelle Lösung. Generell hat die Studierbarkeit für die Universitätsleitung höchste Priorität. Sie soll gewährleistet, dass geplante Prüfungen abgelegt werden können und das Studium abgeschlossen oder im nächsten Semester fortgesetzt werden kann. Wenden Sie sich bei Fragen an ihr Studiendekanat.

Weiterführende Informationen
nach oben